praktikumsstellen.de Ratgeber Fit und gesund im Praktikum: So geht’s!

Fit und gesund im Praktikum: So geht’s!

Fit und gesund im Praktikum: So geht’s!
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Inhalt:
  1. Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit 
  2. Richtiges Sitzen 
  3. Die Mittagspause sinnvoll nutzen
  4. Bewegung während des Praktikums
  5. Viel trinken nicht vergessen!

Der Berufsalltag unterscheidet sich sehr stark vom Studenten- oder Schüleralltag. Das hat nicht nur etwas damit zu tun, dass du Neu in einem Betrieb bist und dort erste Praxiserfahrungen sammelst. Nein, auch die Rahmenbedingungen sind vollkommen andere. Denn plötzlich verbringst du 8-9 Stunden des Tages an ein und demselben Ort. Dass kann dein Schreibtisch in einem Büro sein, oder auch eine Fertigungshalle in einem Industrieunternehmen. Ob du nun stundenlang am Stück sitzen oder stehen musst: Praktikanten sind diese einseitige Belastung nicht gewöhnt, und aus diesem Grund kann es zu allerhand Beschwerden kommen. Damit dir das nicht passiert, und du fit und gesund, aber auch sicher durchs Praktikum kommst, findest du in diesem Beitrag ein paar nützliche Tipps und Informationen!

Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit 

Informiere dich gleich zu Beginn deines Praktikum über alle Richtlinien zur Arbeitssicherheit. Bei welchen Tätigkeiten muss ein Helm oder eine Schutzbrille getragen werden? Welches Schuhwerk wird für deine Arbeit empfohlen? Wo befinden sich die Notausgänge? Gibt es weitere Betriebsregeln, die du unbedingt kennen und einhalten musst? Die Arbeitswelt in der wir uns heute befinden wird immer komplexer. Einzelne Arbeitsschritte werden immer schneller, und nicht selten auch komplizierter. Damit Unfälle, gerade bei unerfahrenen Arbeitnehmern nicht so leicht passieren können, ist es wichtig, dass dich dein Praktikumsbetrieb im Hinblick auf Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit gut einweist. Solltest du das Gefühl haben, dass dem nicht so ist, dann solltest du dieses Thema unbedingt ansprechen! Schließlich geht es ja auch um deine Sicherheit! 

Richtiges Sitzen 

So ein langer Tag im Büro ist nicht nur für den Kopf, sondern auch für den Körper sehr anstrengend. Praktikanten haben meist auch noch nicht so viele unterschiedliche Aufgaben zu bewältigen, sodass sie öfter aufstehen und auch Abseits des Schreibtisches etwas erledigen könnten.   Weil du während deines Praktikums erst nach und nach eingearbeitet wirst, kann es gerade am Anfang dazu kommen, dass du schon mal von 8 Uhr morgens, bis um 12:30 Uhr, wenn deine Mittagspause beginnt, ununterbrochen an den Schreibtisch gefesselt bist. Wenn du für die Uni an einer Hausarbeit schreibst, dann sitzt du auch so lange am Tisch? Mag sein. Doch irgendwann machst du Schluss und gehst einer anderen Tätigkeit nach. Im Job geht es nach der kurzen Mittagspause aber direkt wieder zurück an den Tisch, und das bis zum späten nachmittag. 

Damit du keine Rückenschmerzen von all dem Sitzen bekommst, solltest du die gesamte Sitzfläche des Bürostuhls nutzen, und nicht nur am vorderen Ende sitzen. Auch wichtig: Wechsle deine Sitzposition mehrmals in der Stunde. Dadurch vermeidest du eine zu einseitige Belastung und beanspruchst unterschiedliche Muskelgruppen. Deine Beine bloß nicht übereinander schlagen, du stellst sie am besten so auf den Boden, dass deine Knie einen 90° Winkel bilden. Deinen Rücken solltest du an die Lehne schmiegen, dadurch wird die Wirbelsäule ein wenig entlastet. Achte darauf, gerade zu sitzen und lege so viele Sitz-Pausen wie möglich ein. Idealerweise findest du einmal pro Stunde einen Vorwand, um mal kurz aufzustehen.

Die Mittagspause sinnvoll nutzen

Gerade Praktikanten, die den ganzen Tag am Schreibtisch sitzen, sollten ihre Mittagspause unbedingt dafür nutzen, sich die Beine zu vertreten. Das kann sowohl im Bürogebäude sein, wo du einen kleinen „Spaziergang“ unternehmen kannst, oder auch an der frischen Luft. Diese tut dir besonders gut, denn die Luft in einem Büro voller Geräte wie Drucker, Fax und zahlloser Computer kann ganz schön stickig werden. Nach diesem kleinen Gang hast du nicht nur für deinen Körper etwas Gutes getan, sondern auch für deinen Geist! Danach kannst du mit neuer Energie und der nötigen Frische im Kopf weiterarbeiten und eine Menge in deinem Praktikum lernen.  

In deiner Mittagspause solltest du dich nicht nur bewegen. Natürlich musst du auch etwas essen! Burger, Pizza, Pommes und co. werden dir am Nachmittag schwer im Magen liegen. Diese Mahlzeiten machen nur müde und unkonzentriert. Damit du dich in deinem Praktikumsbetrieb auch am Nachmittag von deiner besten Seite zeigen kannst, solltest du auf solch schwere Kost verzichten. Ganz zu schweigen davon, dass du im Berufsalltag viel weniger Bewegung bekommst als üblich, kann so eine ungesunde Ernährung auch schnell dazu führen, dass man ein paar Pfunde mehr wiegt, also noch zu Beginn des Praktikums. Viel besser für die Mittagspause eignet sich ein Salat mit Hähnchenbrust, eine Portion Reis mit Fisch, oder auch ein Wrap oder ein Vollkornbrötchen, welches mit reichlich Gemüse belegt ist. 

Bewegung während des Praktikums

Ob du während deines Praktikums sehr viel stehst, oder sehr viel sitzt, Bewegung tut dir in jedem Fall gut! Eine stehende Tätigkeit ist genauso eine einseitige Belastung für den Körper wie auch eine sitzende Tätigkeit. Bring ein wenig Schwung in die Knochen und bewege dich während des Praktikums so viel wie möglich. Anstatt den Fahrstuhl zu nehmen, solltest du Treppen steigen. Anstatt mit der Bahn zur Arbeit zu fahren, nimm das Fahrrad, und anstatt dich nach Feierabend aufs Sofa zu werfen, ist eine runde Joggen im Park viel eher zu empfehlen. 

Viel trinken nicht vergessen!

In einem Praktikum prasseln so viele neue Informationen und Eindrücke auf dich ein, dass du da schnell mal vergessen kannst, genug zu trinken. Und damit ist nicht gemeint, dass du eine ganze Kanne Kaffee trinken sollst, um möglichst aufmerksam zu sein! Wasser ist hier die richtige Wahl, und um für ein wenig Abwechslung zu sorgen darfst du natürlich auch mal zu Tee oder ungesüßtem Saft greifen. Stell dir immer ein volles Glas Wasser an deinen Arbeitsplatz, damit du dieses auch im Blick hast und nicht vergisst, regelmäßig zu trinken. Denke daran, man soll ca. 2 Liter am Tag trinken. Halte dich dehydriert und du wirst merken, dass du dadurch auch sehr viel Leistungsfähiger sein wirst! 

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