Schülerpraktikum

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Schülerpraktikum für 2021 & 2022

Du gehst noch zur Schule und musst ein Pflichtpraktikum zur Berufsorientierung machen oder möchtest freiwillig in den Ferien erste Erfahrungen in der Arbeitswelt sammeln? Ganz gleich, welche Form des Praktikums du während deiner Schulzeit machen möchtest, wir geben dir einen Überblick über deine Möglichkeiten, erklären, was es bei einem Schülerpraktikum zu beachten gilt, warum du eines machen solltest und zeigen dir, wo du einen geeigneten Praktikumsplatz findest. Zudem geben wir dir ein paar hilfreiche Tipps, die dir helfen, durch ein Praktikum herauszufinden, was du später einmal beruflich machen möchtest. 

Aktuelle Schülerpraktika
Deutsche Bank AG

22.10.2021 Schülerpraktikum im Bereich Technology, Data & Innovation... Frankfurt am Main
Deutsche Bank AG

grapevine marketing GmbH

22.10.2021 Schülerpraktikum in einer Deutsche Bank Filiale Mainz
grapevine marketing GmbH

Deutsche Bahn AG

22.10.2021 Schülerpraktikum im Bereich Technik und Handwerk (w/m/d) Dessau-Roßlau
Deutsche Bahn AG

ZEISS

22.10.2021 Schülerpraktikum (m/w/d) Wetzlar
ZEISS

Deutsche Bahn

22.10.2021 Schülerpraktikum im Bereich Technik und Handwerk (w/m/d) Dessau-Roßlau
Deutsche Bahn

Deutsche Bahn AG

22.10.2021 Schülerpraktikum im Bereich Technik und Handwerk (w/m/d) Dessau-Roßlau
Deutsche Bahn AG

The Lorenz Bahlsen Snack-World GmbH & Co KG Germany

22.10.2021 SCHÜLERPRAKTIKUM IN VERSCHIEDENEN AUSBILDUNGSBERUFEN (W/M/D) Neunburg vorm Wald
The Lorenz Bahlsen Snack-World GmbH & Co KG Germany

Auktionshaus Ulrich Felzmann GmbH&Co.KG

22.10.2021 Schülerpraktikum (m/w/d) Auktionsmanagement Düsseldorf
Auktionshaus Ulrich Felzmann GmbH&Co.KG

Informationen zum Thema Schülerpraktikum

Was ist ein Schülerpraktikum und wann muss ich eins machen?

Das Schülerpraktikum muss meistens ein- bis zweimal während der Schullaufbahn absolviert werden. In der Haupt- und Realschule musst du häufig in der neunten und zehnten Klasse der Sekundarstufe I jeweils ein Betriebspraktikum in einer Branche deiner Wahl machen. Auf dem Gymnasium ist meist lediglich ein Schülerpraktikum in der neunten Klasse verpflichtend, damit du dich in der Arbeitswelt orientierst. Manchmal wird ein weiteres Praktikum in der Sekundarstufe II angesetzt.

Die Dauer des Praktikums liegt meist bei zwei bis drei Wochen, das schreibt allerdings deine Schule vor. Die Branche und den genauen Beruf, in den du hinein schnuppern möchtest, kannst du meist selbst aussuchen. Weiter unten erfährst du, warum ein Schülerpraktikum wichtig ist und wo du eins machen kannst. Zunächst einmal die verschiedenen Schülerpraktika im Überblick.

Welche Arten von Schülerpraktika gibt es?

In deiner Schulzeit kommst du um ein Praktikum zur Berufsorientierung nicht drum herum. Doch vielleicht nutzt du diese Chance sinnvoll und wirst dir über deine beruflichen Ziele und Wünsche klar, denn das ist Sinn und Zweck der ersten Arbeitserfahrung. Grundsätzlich lässt sich zwischen vier Arten von Schülerpraktika unterscheiden:

  • Berufsorientierendes Schülerpraktikum:
    Je nach Schulform und Bundesland kann ein Schülerpraktikum zur Berufsorientierung eine Dauer von ein bis vier Wochen haben. Es findet für alle Schüler während der regulären Schulzeit statt und bedeutet Unterrichtsausfall. Diese Form des Praktikums wird von der Schule vorgeschrieben und ist zum Erwerb des angestrebten Abschlusses verpflichtend. Häufig musst du einen Bericht über die Zeit in deinem Praktikum schreiben, der deine Erfahrungen und Aufgaben beinhaltet.
  • Fachpraktikum in Berufsschulen:
    Das Fachpraktikum ist eine Sonderform, die lediglich von Berufsschulen oder Fachoberschulen vorgegeben wird. Sie kann eine Dauer von nur wenigen Tagen in der Woche bis zu mehrmonatigen Praktika haben. Auch hier musst du am Ende einen Bericht über die Praxiserfahrung verfassen.
  • Freiwilliges Praktikum in den Ferien:
    Die Dauer eines freiwilligen Praktikums ist nicht vorgeschrieben, sondern wird meist von dem Betrieb deiner Wahl festgelegt. Du musst diese Form des Praktikums ganz allein organisieren und außerhalb der regulären Schulzeit etwa in den Ferien absolvieren.
  • Regelmäßig Praxistage:
    Die regelmäßigen Praxistage werden von einigen Schulen vorgeschrieben und sind eine Art des Schülerpraktikums. Die Dauer variiert dabei von einzelnen Tagen im Schuljahr bis zu regelmäßigen wöchentlichen Praxistagen während der regulären Schulzeit.  

Warum muss ich ein Schülerpraktikum machen?

Schülerpraktika sind verpflichtender Bestandteil der Schulzeit und müssen zum Erwerb des Hauptschul- und Realschulabschlusses absolviert werden. Ebenso ist ein Schülerpraktikum auf dem Gymnasium meist Teil des Lehrplans. Unabhängig von der Schulform sollst du als Schüler mit deinem Betriebspraktikum die Berufs- und Arbeitswelt kennenlernen und dich entsprechend deiner Fähigkeiten und Kompetenzen orientieren.

Vielleicht freust du dich über die Möglichkeit erster Erfahrungen oder hast eher gemischte Gefühle, dein gewohntes Schulumfeld zu verlassen? Mach dir keine Sorgen, denn erst einmal wirst du in deinem Praktikumsbetrieb nicht direkt wie ein ganz normaler Mitarbeiter behandelt. Vielmehr sind Firmen damit betraut, jungen Praktikanten die Abläufe im Unternehmen zu zeigen und anhand kleiner Aufgaben erste Erfahrungen sammeln zu lassen.

Wenn sich deine Vorgesetzten im Praktikum ausreichend Zeit nehmen, lernst du deinen eventuellen Traumberuf bereits gut kennen und kannst deine Erwartungen mit deinen tatsächlichen Erfahrungen vergleichen, um dir ein Bild von deinen beruflichen Zielen zu machen. So merkst du schnell, ob die Arbeit tatsächlich etwas für dich ist und vielleicht ergibt sich sogar die Chance auf eine Ausbildung.

Wo kann ich ein Schülerpraktikum machen?

Du kannst ein Schülerpraktikum fast überall machen. Falls du noch keine Idee hast, informiere dich entweder über die Schule, auf Jobbörsen im Internet oder etwa bei der Berufsagentur für Arbeit. Die Branchenvielfalt in den Städten ist sehr groß, das heißt, dass du hier zum Beispiel im Hotel, im Einzelhandel, in Medienagenturen oder auch bei der Polizei ein Praktikum machen kannst. Auf dem Land hingegen findest du eher seltene Berufe aus der Industriebranche wie im Bereich Landwirtschaft oder Handwerk.
Hier ein kleiner Überblick über die beliebtesten Branchen bei Arbeitnehmern:

  • Automobilindustrie
  • Informatik-Consulting
  • Maschinenbau
  • Dienstleistung
  • Medien
  • Transport/Logistik
  • Finance
  • Bauwesen/Baustoffe
  • Lebensmittelhandel

Welcher Beruf passt vielleicht zu mir?

Ganz gleich, ob du dich für ein Schülerpraktikum im Bereich Technik, Bildung oder Gesundheit entscheidest, die zur Wahl stehenden Berufe sind unzählig. Daher solltest du dir zunächst einmal einen Überblick über die Berufsfelder verschaffen, die deinen Interessen entsprechen.

Um herauszufinden, was dir gefällt, kannst du dir die folgenden Fragen stellen:

  1. Welche Interessen habe ich und was mache ich gerne in meiner Freizeit?
  2. Welche Schulfächer liegen mir besonders gut und machen mir Spaß?
  3. Welche Themen finde ich interessant und wichtig?
  4. Welche besonderen Kompetenzen und Fähigkeiten habe ich?

Anhand dieser Fragen kannst du dir einen ersten Überblick über deine Interessensfelder verschaffen und dir mithilfe deiner Antworten zunächst ein paar Berufe heraussuchen, die diesen entsprechen. Falls du nicht genau weißt, wie du auf die Fragen antworten sollst, bitte eine nahestehende Person wie etwa einen Freund oder deine Eltern um Hilfe.

Wie bewerbe ich mich auf ein Schülerpraktikum?

Wenn du dich nun für eine Branche und einen bestimmten Beruf entschieden hast, kannst du in deiner Schule, im Internet oder bei der Arbeitsagentur herausfinden, welche Firmen oder Unternehmen in deiner Nähe Schülerpraktika in dem Bereich anbieten und dich bewerben. Vermutlich ist es deine erste richtige Bewerbung, daher wirst du in der Schule meist gut darauf vorbereitet.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, dich um einen Platz für dein Schülerpraktikum zu bewerben. Manchmal reicht es aus, wenn du einfach im Betrieb deiner Wahl nachfragst, ob derzeit ein Praktikant für etwa drei Wochen gesucht wird. Einige Unternehmen wünschen sich jedoch auch bei einer Initiativbewerbung eine schriftliche Bewerbungsmappe mit Lebenslauf und Anschreiben. Daher haben wir ein paar wichtige Infos zum Aufbau, Tipps zur Erstellung deiner Bewerbung und ein Muster für das richtige Anschreiben.

Aufbau der Bewerbung für dein Schülerpraktikum

Eine klassische Bewerbung ist immer gleich aufgebaut, unabhängig davon, ob du dich um einen Praktikumsplatz, einen Minijob oder deine erste Festanstellung bewirbst. Deine Bewerbungsmappe sollte die folgenden Bestandteile in angegebener Reihenfolge beinhalten:

  • Anschreiben
  • Lebenslauf
  • Zeugnisse
  • Referenzen
  • Zertifikate
  • Arbeitsproben

Die Bewerbung für dein Praktikum sollte die oben genannten Dokumente enthalten, soweit vorhanden. Schüler haben zunächst erstmal keine Referenzen, Zertifikate oder Arbeitsproben, daher braucht du in der Regel du nur ein Anschrieben, einen Lebenslauf und deine Zeugnisse. Der wichtigste Bestandteil deiner Bewerbung ist das Anschreiben, daher haben wir im Folgenden eine Beispielvorlage für dich, mit der du ein perfektes Anschreiben für dein Schülerpraktikum erstellen kannst.

Mustervorlage: Was gehört in das Anschreiben?

[Arbeitgeber GmbH
Name Nachname Ansprechpartner
Adresse Arbeitgeber]

Bewerbung als Schülerpraktikant im Zeitraum vom TT.MM.JJJJ - TT.MM.JJJJ

Sehr geehrte/r Frau/Herr XY

Sie sind auf der Suche nach einem motivierten Praktikanten, der aufgeschlossen und tatkräftig ist? Dann bin ich genau der richtige Kandidat für Sie. Auf der Suche nach einem passenden Unternehmen für mein Schülerpraktikum bin ich auf Ihren Betrieb aufmerksam geworden. Die ________ GmbH überzeugt mich vor allem durch das große Spektrum an spannenden Projekten im Bereich Marketing und IT.

In meiner Schule habe ich bereits grundlegendes Wissen in den Fächern Mathematik und Informatik erworben und besondere Freude an technologischen Themen. Zudem bin ich für ein Praktikum bei Ihnen sehr gut geeignet, da ich konzentriert und gerne im Team arbeite.

Die Branche Informatik-Consulting interessiert mich besonders und ich habe bereits einen freiwilligen Workshop in der Schule absolviert, in dem ich die Grundsätze wichtiger Programmiersprachen kennengelernt habe.

Gerne unterstütze ich Sie mit meinen Fähigkeiten, meinem freundlichen Wesen und meiner kreativen Art. Sehr gute Sprachkenntnisse in Englisch und grundlegende EDV-Kenntnisse runden mein Profil ab. Derzeit besuche ich die 9. Klasse der Realschule _______ und werde voraussichtlich im kommenden Jahr meinen Abschluss machen.

Falls Sie noch Fragen haben, stehe ich Ihnen gerne telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung. Damit Sie einen persönlichen Eindruck von mir gewinnen können, freue ich mich sehr über eine Einladung zu einem Gespräch.

Mit freundlichen Grüßen
[Datum und deine Unterschrift]

Was gehört in den Lebenslauf?

Neben dem Anschreiben gibt es einen weiteren Teil der Bewerbung, der auf keinen Fall fehlen darf und den du selbst (natürlich mithilfe deiner Eltern oder Lehrer) erstellen musst: der Lebenslauf. Da du bisher noch keine beruflichen Erfahrungen hast, genügen im Lebenslauf der Bewerbung für ein Schülerpraktikum die folgenden Angaben:

  • Bildungsweg (Grundschule, weiterführende Schule)
  • Praxiserfahrung (Workshops, Praktika)
  • Kenntnisse und Fähigkeiten (Sprachen, Computer-Kenntnisse)
  • Hobbys und Interessen (wenn relevant für die Praktikumsstelle)

Sobald du deine erste Bewerbung mit Lebenslauf und Anschreiben fertiggestellt hast, musst du diese nur noch per E-Mail, persönlich oder postalisch bei deinem Wunschbetrieb abgeben und auf eine Rückmeldung warten. Es hat sich als erfolgreich erwiesen, Bewerbungsunterlagen persönlich vorbeizubringen, da deine eventuellen Vorgesetzten so einen ersten Eindruck von dir und deiner Persönlichkeit bekommen.

5 Tipps zum Verhalten im Praktikum

Wenn du einen Praktikumsplatz gefunden hast, kannst du dich schon einmal ein wenig auf deine Tätigkeit vorbereiten. Verschaff dir einen Überblick über die wichtigsten Informationen zum Unternehmen und die Aufgaben, die dich dort erwarten können. Zudem solltest du die folgenden fünf Tipps zum Verhalten im Praktikum beachten:

Tipp 1: Sei pünktlich und zuverlässig!

Bereits am ersten Tag ist es wichtig, dass du pünktlich bist, denn sonst wirkst du unprofessionell und unmotiviert. Außerdem ist es nicht nett, wenn deine Kollegen auf dich warten müssen. Die dadurch vermittelte Unzuverlässigkeit ist eine Eigenschaft, die in keinem Unternehmen gerne gesehen wird.

Tipp 2: Verwende die passende Umgangsform!

Höfliche Umgangsformen sind ein absolutes Muss in der Berufswelt. Zunächst einmal solltest du alle Mitarbeiter und erst recht deinen Chef mit „Sie“ ansprechen. Falls dir jemand anbietet, ihn zu duzen, kannst du das natürlich gerne annehmen.

Tipp 3: Sprich höflich mit Vorgesetzten und Mitarbeitern!

Während deiner Arbeit im Betrieb solltest du höflich mit Kollegen und Kunden sprechen. Neben den Umgangsformen ist es angemessen „Bitte“ und „Danke“ zu sagen. Insbesondere, wenn andere dir helfen sollen, bitte Sie zunächst freundlich darum und bedanke dich anschließend.

Tipp 4: Hör gut zu und beachte Ratschläge!

Während deiner Zeit im Praktikum solltest du niemals deinen Chef oder einen anderen Mitarbeiter unterbrechen. Hör erst einmal gut zu und beachte alle Ratschläge, bevor du fragst oder um Hilfe bei einer Aufgabe bittest.

Tipp 5: Stell bei Unklarheiten Fragen!

Falls dir einmal etwas unklar ist oder du nicht genau weißt, wie du eine bestimmte Aufgabe lösen sollst, dann scheu dich nicht nachzufragen. Das zeugt keinesfalls von Inkompetenz, sondern vielmehr von Interesse und Motivation.

Wie du siehst, ist ein Schülerpraktikum die perfekte Gelegenheit, erste Erfahrungen in der Berufswelt zu sammeln und um dir über deine berufliche Zukunft klar zu werden. Aus diesem Grund solltest du die Zeit des Pflichtpraktikums nicht nur als schulfreie Zeit betrachten, sondern als echte Chance auf eine sinnvolle Erfahrung für die Zukunft. Such dir einen Praktikumsplatz mit netten Kollegen, interessanten Aufgaben und einer Arbeit, die dir wirklich gefällt, – so erlebst du vielleicht die aufregendste Zeit deiner Schullaufbahn.

Schülerpraktika nach Bundesländern und Städten
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