- Medienberufe: Wer die Wahl hat...
- Voraussetzungen für eine Karriere in der Medienwelt
- Der Einstieg in die Medienbranche
- Einstieg in die Medienbranche über ein Praktikum
- Das Volontariat – Die Ausbildung in der Medienbranche für Absolventen
- Die freie Mitarbeit in einem Medienunternehmen
Tipps für eine Karriere in der Medienwelt
Tipp Nr. 1: Üben, üben, übenTipp Nr. 2: Starte etwas eigenes!Tipp Nr. 3: Vitamin B erhöht die Chancen Kaum eine Branche erfreut sich größerer Beliebtheit als die Medienbranche. Auch du strebst eine Karriere auf diesem Gebiet an? Dann kannst du dich auf einen kreativen und abwechslungsreichen Arbeitsalltag freuen! Doch bis es soweit ist, gilt es, sich in der heiß umkämpften Medienlandschaft gegen sehr viele Konkurrenten durchzusetzen! Hier ein paar Tipps, mit denen du deine Erfolgsaussichten auf einen Berufseinstieg in der Medienbranche erhöhen kannst!
Medienberufe: Wer die Wahl hat...
...hat die Qual. In der Medienbranche gibt es zahlreiche Berufe. Die meisten davon lassen sich in drei Schwerpunkte gliedern: kreativ, technisch oder kaufmännisch. Darunter fallen dann Jobs wie der des Kommunikationsdesigners, des Redakteurs, Mediengestalters und viele weitere. Besonders beliebt sind Jobangebote für Journalisten. Doch auch Tätigkeiten im Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sind heiß begehrt. Wer es liebt zu schreiben, kann Werbetexter werden. Personen, die zwar kreativ arbeiten möchten, aber auch gerne mit Zahlen jonglieren, werden Informatiker in der Medienbranche, Nachrichten- oder Fernsehtechniker oder Toningenieur. Dieses breite Spektrum an Karrieremöglichkeiten sorgt dafür, dass dieser Wirtschaftszweig bei Arbeitnehmern, oder denjenigen, die erst noch zum Arbeitnehmer werden möchten, so beliebt ist!
Voraussetzungen für eine Karriere in der Medienwelt
Zugang zur Medienwelt findet man in der Regel über einen Ausbildungsberuf oder über ein Studium. Um welchen Studiengang es sich dabei handelt, ist nicht ausschlaggebend. Egal ob du Journalismus, Kommunikationswissenschaften, Medienwissenschaften, Germanistik oder sogar BWL studierst: Jeder Absolvent kann den Einstieg in die Welt der Verlage, Rundfunkanstalten, Fernsehsender und Co. schaffen. Auch Studierende, die etwas ganz anderes studieren, wie zum Beispiel Biologie oder Tourismus.
Wer während der akademischen Ausbildung reichlich Berufserfahrung sammelt hat gute Chancen, später einmal einen Job in der Medienbranche zu ergattern, egal mit welchem Studienfach – denn Experten auf bestimmten Gebieten werden gerne eingestellt. Personen, die nicht nur jede Menge Fachwissen in einem Bereich mitbringen, sondern dazu auch noch über Talent im Schreiben verfügen, stehen Personen mit abgeschlossenem Studium der Medienwissenschaften in nichts nach! Jeder kann sein Glück versuchen!
Der Einstieg in die Medienbranche
Wir stellen dir drei Möglichkeiten vor, mit denen du dir den Einsteig in diese stark umworbene Branche erleichtern kannst:
Einstieg in die Medienbranche über ein Praktikum
Das Praktikum ist ein guter Weg, um in der Medienbranche Fuß zu fassen. Denn: Hier können sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer zunächst ganz unverbindlich kennenlernen. Du als Praktikant lernst die Arbeitsabläufe im auserwählten Medienunternehmen kennen, erhältst Einblicke in die Tätigkeiten, die im Arbeitsalltag anfallen und vieles mehr! Damit kannst du für dich selbst feststellen, ob du es dir vorstellen kannst, auch langfristig in diesem Betrieb beschäftigt zu werden. Dein Arbeitgeber dagegen kann mithilfe eines Praktikums herausfinden, ob du gut ins Team passt, ob du deine Arbeit gut machst und genug Motivation und Talent mitbringst, die für eine feste Stelle notwendig wären.
Das Gegenseitige kennenlernen in einem Praktikum erspart beiden Parteien jede Menge Ärger, wenn die Zusammenarbeit doch nicht funktionieren sollte. Das Risiko in der Medienbranche zum Dauerpraktikanten zu werden ist allerdings aus diesem Grund auch sehr hoch! Daher solltest du dein Praktikumsziel, nämlich dich für eine Vollzeitstelle zu qualifizieren, auch immer äußern. Gibt es keine Chance auf eine Übernahme nach einem Praktikum, solltest du dir eine andere Praktikumsstelle im Medienbereich suchen, mit besseren Zukunftsaussichten!
Das Volontariat – Die Ausbildung in der Medienbranche für Absolventen
Ein Volontariat ist eine Art Ausbildung für Absolventen. Die Dauer beträgt anders als bei den meisten dualen Ausbildungen nicht drei Jahre, sondern meist zwischen 12 und 18 Monate. Eine Berufsschule wird während dieser Zeit nicht besucht. Dafür durchläuft man verschiedene Abteilungen eines Medienunternehmens und lernt die tägliche Arbeit in der Medienwelt kennen. In einem Volontariat lernen die „Volos“ das Schneiden von Video- oder Radiobeiträgen, das Führen von Interviews, die Erstellung von Reportagen und vieles mehr. Bezahlt wird das Ganze auch nicht schlecht. Kein Wunder, dass diese Plätze heiß begehrt sind! Wenn mehr als 500 Bewerber sich um eine einzige Volontariatsstelle bewerben ist dies keine Ausnahme, sondern eher die Regel. Zudem müssen Bewerber sich schwierigen Auswahlverfahren stellen. Um hier die ersehnte Stelle als Volontär zu ergattern, musst du sehr viel Glück haben und im Auswahlverfahren überzeugen.
Die freie Mitarbeit in einem Medienunternehmen
Der Einstieg in die Medienbranche erfolgt häufig über eine längere freie Mitarbeit. Wer diesen Weg wählt, sammelt Berufserfahrung, ohne sich dabei zeitlich zu sehr an einen einzigen Arbeitgeber zu binden. Man kann als freier Mitarbeiter in mehreren Unternehmen tätig sein. Die Vor- und Nachteile liegen hier auf der Hand: Ein Vorteil ist, dass man auch Zeit für eigene Projekte und Blogs hat. Ein Nachteil, dass man nie weiß, wie viel man im Monat arbeitet und demnach verdient. Freie Mitarbeiter werden zudem nicht sehr gut bezahlt. Wen du eine Festanstellung in einem Unternehmen anstrebst, dann solltest du diesen Wunsch bei deinem Arbeitgeber auch immer wieder erwähnen und Augen und Ohren offen halten, falls dort mal eine Stelle ausgeschrieben wird.
Vermeide den Fehler, jahrelang in einer freien Mitarbeit festzustecken, ohne, dass es für dich beruflich weitergeht. Trotzdem ist eine freie Mitarbeit häufig vor allem bei angehenden Journalisten eine beliebte Methode, damit man als Arbeitnehmer Expertise in der Praxis sammeln kann, und als Arbeitgeber weiß, welche Arbeitsleistung von diesem eventuellen Mitarbeiter in spe erwartet werden kann.
Tipps für eine Karriere in der Medienwelt
Tipp Nr. 1: Üben, üben, üben
Egal welchen Studiengang du belegt hast, das Handwerkszeug lernst du nur in der Praxis. Praxiserfahrung ist das A und O. Am besten, du beginnst bereits so früh wie möglich damit, dir praktische Kenntnisse in deiner Traumbranche anzueignen. Denn du kennst ja das Sprichwort: Übung macht den Meister. Und wenn du dich zwischen all deinen Konkurrenten in dieser beliebten Branche behaupten möchtest, solltest du bereits in deinen Bewerbungen immer auf Arbeitsproben und erfolgreich abgeschlossene Projekte verweisen. Damit kannst du in zukünftigen Vorstellungsgesprächen richtig punkten!
Tipp Nr. 2: Starte etwas eigenes!
Ein weiterer Tipp für den Einstieg in die Medienbranche: Zeige, dass du die Arbeit mit Medien liebst! Wie? Zum Beispiel mit einem eigenen Blog. Oder drehst du gerne Videos? Dann wird es Zeit, diese in einem eigenen Youtube-Kanal zu veröffentlichen. Warum das so wichtig ist? Zunächst, weil du dadurch viel lernst und deine praktischen Arbeiten kontinuierlich verbesserst. Des weiteren zeigst du einem potenziellen Arbeitgeber damit, dass du motiviert bist die Dinge zu tun, die du gerne tust, und dich dieser Materie widmest, auch ohne dafür bezahlt zu werden. Eigene Projekte kommen in Vorstellungsgesprächen immer sehr gut an! Also: Nur zu!
Tipp Nr. 3: Vitamin B erhöht die Chancen
Kontakte sind in der Welt der Medien fast genauso wichtig wie alles andere auch. Aus diesem Grund solltest du bereits während des Studiums versuchen, dir ein berufliches Netzwerk aufzubauen. Wie das gelingt, kannst du im Artikel „Netzwerken für Praktikanten“ nachlesen! Kontakte zu knüpfen ist in kaum einer anderen Branche so wichtig wie in der Medienwelt, denn hier geht es nicht überwiegend um deine schulischen Qualifikationen, einen bestimmten Studiengang und die Abschlussnote, sondern einzig und allein um dein Talent und deine Kreativität bei der Arbeit in diesem Bereich. Wie gut du für eine Stelle geeignet bist, können ehemalige Kollegen aus diesem Grund am besten beurteilen! Daher: Nach einem Praktikum immer in Kontakt bleiben! Mit ein wenig Glück meldet sich ein ehemaliger Kollege mal bei dir und informiert dich darüber, dass die Firma auf der Suche nach einem neuen Mitarbeiter ist!