Tipps und News für dein Praktikum
Ob freiwillig in den Schul- oder Semesterferien oder von einer Institution vorgeschrieben: Jeder Schüler oder Student wird im Laufe seiner Schullaufbahn mit einem Praktikum konfrontiert. Und das ist auch gut so: Ein Praktikum ist heutzutage ein wichtiger Bestandteil für die berufliche Orientierung und für erste praktische Erfahrungen in der Arbeitswelt. Oft ist es gar nicht so einfach, sich als junger Erwachsener, Schüler, Student oder Berufseinsteiger in der Welt der Arbeit zurechtzufinden und für jeden kommt auch irgendwann das erste Praktikum.
Damit du genau weißt, was in einem Praktikum auf dich zukommt, haben wir dir hier in unserem Ratgeber fürs Praktikum wichtige Informationen, Tipps und Fakten rund um das Praktikum zusammengestellt:
In unserem Ratgeber erfährst du etwas über die Voraussetzung für ein Praktikum, rechtliche Rahmenbedingungen, Gesetze und den Alltag im Praktikum! Wie bewältigst du Stress zwischen Praktikum, Uni und Nebenjob?
Wie hältst du deinen Arbeitsplatz im Praktikum ordentlich? Und wie sieht es in Sachen Kindergeld im Praktikum?
Praktikumsarten: Welches Praktikum passt zu dir?
Für viele junge Menschen gehört ein Praktikum eher zur lästigen Pflicht in der Schule, in der Ausbildung oder im Studium. Doch ein Praktikum ist viel mehr als eine lästige Aufgabe für eine Note oder ein abgeschlossenes Modul im Studium. Mithilfe eines Praktikums kannst du erste berufliche Erfahrungen sammeln und Einblicke in eine bestimmte Branche erhalten. Besonders, wenn du mehrere Praktika in derselben Branche absolvierst, kannst du einen bleibenden und realistischen Eindruck gewinnen, unabhängig von Unternehmen und Praktikumsbetrieb.
Praktikumsdauer: Wie lange soll dein Praktikum gehen?
Welche Praktikumsart zu dir passt, hängt sicherlich stark davon ab, wie viel Zeit du für dein Praktikum hast und aufbringen kannst und möchtest. Absolvierst du das Praktikum im Rahmen eines Studiums, kann die Praktikumsdauer von Studienfach zu Studienfach unterschiedlich sein. So kannst du das Praktikum in den Semesterferien machen oder ein komplettes Semester für das Praktikum investieren. Weiterhin steht die Dauer deines Praktikums in Abhängigkeit zur Studien- und Prüfungsordnung, falls du ein Pflichtpraktikum absolvierst.
Bist du nicht an Institutionen oder Richtlinien gebunden, kannst du sogar ein Jahrespraktikum machen. Generell bevorzugen Unternehmen Praktikanten für einen längeren Zeitraum, etwa für mehrere Monate. Oft werden Bewerbungen mit Praktikumsanfragen von weniger als drei Monaten gar nicht erst angenommen, doch pauschal kann das nicht gesagt werden. Welche Praktikumsdauer angemessen ist, kann sich von Unternehmen, Branche und Stadt unterscheiden. Am besten erkundigst du dich vorab bei deinem Wunschunternehmen, ob eine bestimmte Dauer für das Praktikum gefordert wird.
Generell ist es immer zu empfehlen, ein Praktikum von mehren Monaten zu machen, so hat es den größten positiven Effekt auf dich und du kannst mehr lernen. Ausschlaggebend für die Praktikumsdauer ist auch, was du dir von dem Praktikum wünschst und erhoffst.
- Möchtest du das Praktikum als Sprungbrett für einen Job, eine Ausbildung oder Übernahme nutzen?
- Steht nur die berufliche Erfahrung und Berufsorientierung im Vordergrund
- oder möchtest du das Praktikum einfach nur hinter dich bringen?
Praktikumsdauer steht im Zusammenhang mit der Praktikumsart
Wie bereits erwähnt, steht die richtige Praktikumsart in Abhängigkeit zum Grund. Absolvierst du das Praktikum aus Interesse und Eigeninitiative oder nur für eine Benotung in Schule oder Universität?
Handelt es sich um ein tatsächliches Wunschpraktikum, wirst du dich sicher freuen, wenn du möglichst lange etwas von dem Praktikum hast. Welche Praktikumsdauer angemessen ist, kann also nicht allgemein beantwortet werden. Vielmehr spielen viele Faktoren eine Rolle, insbesondere persönliche Absichten, Wünsche, Ziele und Vorstellungen.
Pflichtpraktikum
Bei einem Pflichtpraktikum handelt es sich, wie der Name schon vermuten lässt, um ein verpflichtendes Praktikum. Dazu zählen Praktika, welche in der Schule, im Studium oder in der Ausbildung vorgeschrieben sind. Ansonsten kann ein bestimmtes Fach oder Modul nicht erfolgreich abgeschlossen werden. Es handelt sich somit um einen verbindlichen Bestandteil der schulischen oder akademischen Ausbildung. Während eines Pflichtpraktikums hast du als Praktikant keinen Anspruch auf eine Vergütung, anders sieht das bei einem freiwilligen Praktikum aus.
Manchmal muss ein Praktikum auch verpflichtend stattfinden, als Voraussetzung für bestimmte Studiengänge oder Berufsausbildungen. Dieses Praktikum wird als Vorpraktikum bezeichnet und beinhaltet wesentliche Grundlagen, welche im Studium oder in der Ausbildung vertieft werden.
Somit kann ein Pflichtpraktikum während der Schulzeit, vor Studien- bzw. Berufsausbildungsbeginn (Vorpraktikum) und im Studium anfallen.
Schulpraktikum
In der Regel wird dir bei einem Praktikum in der Schulzeit die Dauer vorgegeben. Häufig handelt es sich um zwei- bis vierwöchige Praktika, für dessen Dauer du vom Schulunterricht freigestellt bist. Die Praktikumszeit wird in dem sogenannten Praktikumsbericht festgehalten, anhand dessen dein Praktikumsbetreuer bzw.
Freiwilliges Praktikum
Bei dem freiwilligen Praktikum handelt es sich vermutlich um eine Berufsorientierung aus Interesse und Leidenschaft. Vielleicht träumst du schon länger davon, hinter die Kulissen eines bestimmten Unternehmens blicken zu können und bist deshalb bereit, deine Sommerferien oder Semesterferien für ein Praktikum zu opfern.
Manchmal absolvieren junge Menschen auch ein Praktikum im Anschluss an ein abgeschlossenes Studium oder an eine abgeschlossene Ausbildung, um sich Türen in die Berufswelt zu öffnen. Denn nicht selten kann ein Praktikum der Schlüssel zum beruflichen Einstieg und Erfolg sein.
Ganz egal was für ein Praktikum du absolvierst, ob in Deutschland oder im Ausland: Die Hauptsache ist, dass du Spaß hast!