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Kontakt halten nicht vergessen! So behält dich dein Praktikumsbetrieb in Erinnerung

Kontakt halten nicht vergessen! So behält dich dein Praktikumsbetrieb in Erinnerung
© Antonio Guillem | shutterstock.com
Inhalt:
  1. Kontakte pflegen nach dem Praktikum: Wann, wie und wie oft?
  2. Förderprogramme für ehemalige Praktikanten
  3. Abschlussarbeit im Unternehmen schreiben
  4. Kontakt halten mit dem Unternehmen: Vorsicht mit Social Media
  5. Nach dem Praktikum gilt: Präsenz zeigen

Nach dem Praktikum ist vor dem Berufseinstieg. Das bedeutet ganz konkret: Die Arbeit ist noch lange nicht getan! Zwar hältst du jetzt ein Praktikumszeugnis in der Hand, doch eine Garantie, dass du nach dem Studium schnell einen festen Arbeitsplatz finden wirst, ist das noch lange nicht! Wer auf einen glatten Übergang vom Studenten- ins Arbeitsleben hofft, sollte sich bereits früh ein berufliches Netzwerk aufbauen. Wie das geht? Ganz einfach: Man muss einfach nur nach dem Praktikum Kontakte pflegen. Hier erfährst du, wie du am besten den Kontakt zu deinem ehemaligen Praktikumsbetrieb hältst.

Kontakte pflegen nach dem Praktikum: Wann, wie und wie oft?

Es ist keineswegs notwendig, dass du dich ab dem Ende des Praktikums einmal wöchentlich bei deinem ehemaligen Praktikumsbetreuer meldest. Dies wirkt viel zu ambitioniert und verzweifelt, sodass solch häufige Kontaktaufnahmen schnell nach hinten losgehen können. Besser ist es, du meldest dich immer nur dann, wenn du auch wirklich etwas zu berichten hast. Daies kann zum Beispiel ein erfolgreich abgeschlossenes Projekt an der Uni sein. Gibt es dazu einen Zeitungsartikel oder eine Internetseite, kannst du darauf verlinken. Zeige dem Unternehmen, dass du erfolgreich bist. Mit ein wenig Glück wirst du als neues Nachwuchstalent gehandelt, das nach Studienabschluss ein Jobangebot bekommt. 

Eine weitere Möglichkeit der Kontaktpflege ist die Nachfrage, ob der Praktikumsbetrieb auf bestimmten Messen vertreten sein wird. Schreibe in einer kurzen E-Mail, dass du den Besuch einer Messe planst, und dich freuen würdest, dort auf ehemalige Kollegen zu stoßen. Nimmt das Unternehmen daran teil, kannst du einen Termin vereinbaren, wann du den Messestand aufsuchst, sodass man auch auf jeden Fall Zeit für ein Gespräch mit dir haben wird. Ansonsten bietet es sich an, Kontakt aufzunehmen, wenn man wieder ein Semester geschafft hat und der Abschluss in greifbare Nähe rückt. In diesem Fall kann man sein Interesse für eine zukünftige Zusammenarbeit nennen und sich danach erkundigen, ob es Jobangebote gibt, auf die man sich bewerben könnte. 

Zu den Fragen: Wann, wie und wie oft lässt sich keine pauschale Antwort finden. Viel häufiger als ein bis zwei mal im Halbjahr solltest du dich nicht melden. Am besten, du wartest immer erst auf einen guten Grund, um dich bei deinem Praktikumsbetreuer zu melden. Der einfachste Weg der Kontaktaufnahme ist sicherlich über E-Mail. Nur wenn du dir ein aufschlussreiches Gespräch erhoffst, etwa zu deinen Chancen auf einen Job nach deinem Studium, eignet sich ein Telefonat oder ein persönlicher Besuch besser. Extra-Tipp: Mit der ersten Kontaktpflege nach Beendigung des Praktikums solltest du nicht zu lange warten, damit man dich nicht gleich wieder vergisst.

Förderprogramme für ehemalige Praktikanten

Die beste Möglichkeit, nach einem Praktikum mit einer Firma in Kontakt zu bleiben, ist über ein spezielles Förderprogramm für ehemalige Praktikanten. Solche Programme werden bereits von vielen großen Arbeitgebern angeboten, und auch kleinere Betriebe erkennen die Vorteile und ziehen nach. Wer es in so ein Förderprogramm schafft, kann erst einmal sehr stolz auf sich sein, denn nicht jeder wird darin aufgenommen! War der Praktikumsbetrieb mit deiner Leistung zufrieden, dann erhältst du mit ein wenig Glück eine Einladung zum firmeninternen Förderprogramm für Praktikanten. Du kannst dich auf Einladungen zu Firmenevents freuen, Einladungen zu Workshops und Planspielen, aber auch über Neuigkeiten über den Betrieb. So erfährst du zum Beispiel sofort, wenn eine Stelle ausgeschrieben wird, sodass du dich darauf bewerben könntest.

Förderprogramme für Praktikanten geben dir die Möglichkeit, nach dem Praktikum mit der Firma in Kontakt zu bleiben, und das auf eine professionelle Art und Weise. Kontakte pflegen über private Netzwerke wie Facebook? Nicht nötig! Dank der Teilnahme an einem Förderprogramm bist du immer auf dem neusten Stand, ohne dir dabei Sorgen machen zu müssen, was ehemalige und potenziell zukünftige Kollegen und Vorgesetzte von deinen letzten Urlaubsfotos halten. Indem du die Einladungen zu den Firmenverantstaltungen wahrnimmst, oder auch an speziell für ehemalige Praktikanten angebotene Workshops besuchst, sorgst du dafür, dass du diesem Arbeitgeber im Gedächtnis bleibst, und damit im Bewerbungsprozess um eine Stelle gute Karten hast!

Die Teilnahme an so einem Förderprogramm kann dir nach deinem Hochschulstudium die Tür ins Berufsleben öffnen. Nimm diese Chance wahr und nutze die vorgeschlagenen Angebote des Unternehmens. Mit so viel Engagement rücken deine Möglichkeiten eines Direkteinstiegs nach der Uni in greifbare Nähe! Das Unternehmen, in dem du dein letztes Praktikum absolviert hast ist relativ klein und verfügt noch nicht über Förderprogramme für Praktikanten? Keine Sorge! Es gibt weitere Möglichkeiten, mit denen du nach dem Praktikum Kontakt halten kannst.

Abschlussarbeit im Unternehmen schreiben

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht danach aussieht, aber das Schreiben deiner Abschlussarbeit in einem Unternehmen, in dem du mal ein Praktikum gemacht hast, ist ebenfalls eine Form des Kontaktes nach dem Praktikum. Sobald das Ende deines Studiums immer näher rückt, solltest du dir Gedanken um deine Abschlussarbeit machen. Warum da nicht beim ehemaligen Praktikumsbetrieb anrufen und Fragen, ob dieser dich nicht dabei unterstützen möchte? Je nach Unternehmen ist es vollkommen unterschiedlich, ob du dir dein Thema selbst aussuchen kannst, oder ob der Betrieb bereits ein paar Vorschläge hat, worüber du deine Abschlussarbeit verfassen könntest. Das Wichtigste ist erstmal, dass du mit ein paar konkreten Ideen und Vorschlägen den Kontakt zum ehemaligen Praktikumsbetrieb aufnimmst. Am besten, du wendest dich dabei gleich an deinen ehemaligen Praktikumsbetreuer, der dich hoffentlich noch gut in Erinnerung hat.

Bereite dich gut auf das Gespräch mit dem Unternehmen vor, schließlich willst du dieses ja auch davon überzeugen, dass es eine gute Idee ist, wenn du deine Abschlussarbeit in ihrem Betrieb schreibst. Hierzu solltest du den Mehrwert herausstellen, den deine Arbeit dem Unternehmen bieten kann. Häufig profitieren die Unternehmen nämlich von den Ergebnissen und Erkenntnissen, die du in deiner Abschlussarbeit erlangst. Für dich bietet das Schreiben der Abschlussarbeit in einem Unternehmen ebenfalls einige Vorteile: Zum einen werden solche Stellen häufig vergütet, und zum anderen verbringst du deine gesamte Zeit nicht in einer staubigen Bibliothek, sondern kannst praxisnah arbeiten. Außerdem zeigst du erneute Präsenz im Betrieb und kannst dadurch deine Chancen auf einen Direkteinstieg nach dem Studium erhöhen!

Kontakt halten mit dem Unternehmen: Vorsicht mit Social Media

Soziale Medien, die eher für private Zwecke genutzt werden, sollten nur mit allerhöchster Vorsicht gehandhabt werden. Denn so eine Freundschaftsanfrage, die an ehemalige Kollegen aus einem Praktikum geht, könnte schnell nach hinten los gehen, vor allem, wenn auch diese die entsprechende Plattform nur für private Zwecke nutzen. Hier kannst du schnell ins Fettnäpfchen treten. Lieber, du erkundigst dich noch während des Praktikums, auf welche Weise du am besten den Kontakt zu dem Unternehmen hältst. Eine bessere Alternative zu Facebook und Co. sind spezielle Karrierenetzwerke wie XING oder LinkedIn. 

Extra-Tipp: Gerade Personen, die noch am Anfang ihrer Karriere stehen und den Sprung vom Studium in ein erfolgreiches Berufsleben noch vor sich haben, sollten nur mit äußerster Vorsicht ihre Spuren im Internet legen. Es ist nämlich keine Seltenheit mehr, dass Personaler sich den Internetauftritt ihrer Bewerber anschauen. Wer pausenlos Fotos von WG-Parties postet und auch sonst nicht allzu zurückhaltend im Netz unterwegs ist, riskiert damit, seine Chancen auf den Traumjob zu verschlechtern. Daher solltest du unbedingt aufpassen, was man im Internet über dich findet. Ein kleiner Test: Google dich selbst. Das was du findest, das finden auch Personalverantwortliche, die darüber entscheiden, ob du zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wirst oder nicht. 

Nach dem Praktikum gilt: Präsenz zeigen

Damit du nicht direkt nach Erhalt deines Praktikumszeugnisses in Vergessenheit gerätst, solltest du Messen und öffentliche Veranstaltungen, auf denen dein Praktikumsbetrieb vertreten ist, besuchen. Suche auf jeden Fall den Stand deines ehemaligen Praktikumsbetriebes auf und plaudere ein wenig mit deinen ehemaligen Kollegen oder deinem einstiegen Praktikumsbetreuer. Vielleicht erfährst du ja bei so einer Begegnung davon, dass zum Jahresende eine Stelle frei sein wird, auf die du dich bewerben solltest? Läufst du einem ehemaligen Praktikumsbetreuer auf einer Messe oder einem branchenrelevanten Vortrag über den Weg, dann signalisiert du damit, dass du engagiert bist und dich bereits während des Studiums darum kümmerst, deine Karriereziele zu verfolgen. So viel Engagement wünscht man sich doch von einem zukünftigen Mitarbeiter!



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