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Zeitfresser Smartphone: Tipps gegen die tägliche Zeitverschwendung!

Zeitfresser Smartphone: Tipps gegen die tägliche Zeitverschwendung!
© Diana Grytsku | shutterstock.com
Inhalt:
  1. Das Smartphone: Treuer Begleiter oder schlimmster Feind?
    1. Körperliche und psychische Auswirkungen vom Smartphone
  2. Drei unglaubliche Fakten: So leidet deine Arbeit unter der Smartphone-Nutzung!
    1. Fakt 1: Du hast 26 % Produktivitätsverlust!
    2. Fakt 2: Du machst doppelt so viele Fehler!
    3. Fakt 3: Du verlierst an jedem Arbeitstag 2 Stunden!
  3. Produktiv trotz Smartphone: 7 Tipps gegen die tägliche Zeitverschwendung!
    1. Tipp 1: Werde dir über deine Bildschirmzeit bewusst!
    2. Tipp 2: Lösche unwichtige Apps vom Smartphone!
    3. Tipp 3: Schalte die Benachrichtigungen deines Smartphones aus!
    4. Tipp 4: Nimm unter keinen Umständen Anrufe entgegen!
    5. Tipp 5: Stelle dein Mobiltelefon auf lautlos!
    6. Tipp 6: Kalender und To-Do-Listen: Installiere nützliche Apps!
    7. Tipp 7: Nutze deine Pausen mal wieder analog!

Sicher kennst du diese Situationen, in denen du nur mal eben deine Nachrichten auf dem Smartphone abrufen möchtest – und ganz plötzlich ist eine halbe Stunde verflogen. Der Griff zum Handy wird schnell zur Sucht und kann auch deinen Arbeitsalltag negativ beeinflussen. Während des Studiums, in der Ausbildung aber auch im Büro stellt das Mobiltelefon eine verführerische Ablenkung dar. Ganz gleich ob du nur deine E-Mails checken möchtest, zum Abschalten ein paar Schlagzeilen liest oder die WhatsApp-Nachrichten deiner Liebsten beantwortest – die Nutzung deines Smartphones kann zu Zeitverschwendung werden. Wir erklären dir im Folgenden, welche negativen Auswirkungen der Zeitfresser Smartphone auf deine Arbeit hat, mit welchen Tipps du weniger abgelenkt bist und wie du wieder produktiver arbeiten kannst!

Das Smartphone: Treuer Begleiter oder schlimmster Feind?

Das Smartphone wurde Ende des letzten Jahrhunderts frei verkäuflich und zog schnell in den Alltag der meisten Menschen ein. Es begleitet uns heute täglich und ist an vielen Stellen des privaten wie beruflichen Alltages nicht mehr wegzudenken. Wir haben einige Fakten über das Smartphone zusammengestellt, die zeigen, welchen Raum es in unserer heutigen Gesellschaft einnimmt:

  • Im Jahr 2019 besaßen rund 2,7 Billionen Menschen weltweit ein Smartphone.
  • In den letzten 10 Jahren hat sich die Zahl der Smartphone-Nutzer mehr als verdoppelt.
  • Das erste Smartphone erhalten die meisten Jugendlichen in einem Alter von 12 Jahren.
  • Deutschland ist im weltweiten Vergleich auf Platz vier des Smartphone-Verkaufs.
  • Studien zufolge sind ca. 50 % aller jungen Erwachsenen abhängig von ihrem Smartphone.

Zwar ist das Smartphone weltweit sehr beliebt und in vielen Aspekten des Alltags ein hilfreicher Begleiter, der nicht mehr wegzudenken ist. Allerdings ist die Nutzung des mobilen Gerätes mit Vorsicht zu genießen, denn es gibt eine Reihe negativer körperlicher und psychischer Auswirkungen, die, wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge, auf die Nutzung von Smartphones zurückzuführen sind. Dazu zählen unter anderem:

Körperliche und psychische Auswirkungen vom Smartphone

  • Psychische Erkrankungen wie Depressionen und starke Einsamkeitsgefühle
  • Zunahme von Angstzuständen und gesteigerte Überforderung
  • erhöhtes Stresslevel in allen Lebensbereichen
  • Narzissmus, insbesondere als Auswirkung sozialer Netzwerke
  • verringerte Aufmerksamkeitsspanne
  • körperliche Unfälle aufgrund von mangelnder Konzentration (z. B. Mit dem Auto)

Drei unglaubliche Fakten: So leidet deine Arbeit unter der Smartphone-Nutzung!

Das Mobiltelefon ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Es begleitet uns in der Uni, der Ausbildungsstätte, bei der Arbeit und ebenso nach Feierabend im Kreise der Freunde und Familie. Da scheint es logisch, dass uns das kleine digitale Gerät einiges unserer Zeit raubt und sich negativ auf die Produktivität, effiziente Arbeitszeit und die tatsächliche Leistung auswirkt. Die folgenden drei Fakten zeigen, wie sehr deine täglichen Aufgaben und Pflichten unter der Smartphone-Nutzung leiden!

Fakt 1: Du hast 26 % Produktivitätsverlust!

Studien unterschiedlicher Universitäten in Großbritannien und Deutschland haben die Arbeitsleistung verschiedener Teilnehmer zwischen 19 und 56 Jahren in Bezug auf die Smartphone-Nutzung verglichen. Im Zuge dessen wurde das Mobiltelefon aller Teilnehmer der ersten Gruppe vom Arbeitsplatz entfernt. Der zweiten Gruppe wurde dieselbe anspruchsvolle und herausfordernde Aufgabe gegeben, allerdings durften diese das Gerät in ihrer Tasche behalten. Die dritte Gruppe arbeitete am Schreibtisch und hatte das Handy in einer der Schubladen verstaut. In der letzten Teilnehmergruppe lag das Smartphone sogar auf dem Schreibtisch.

Erstaunlicherweise wurde ein Verlust der Produktivität von 26 % festgestellt. Das heißt, dass die Teilnehmergruppe, dessen Mobiltelefon aus dem Raum entfernt wurde, um fast ein Drittel effizienter gearbeitet hat als die Mitglieder der Studie, die ihr Handy in Sichtweite auf dem Schreibtisch liegen hatten.

Dabei ist erwähnenswert, dass die Smartphones während des gesamten Versuches nicht klingelten. Die reine Möglichkeit einer Nachricht oder eines Anrufes versetzte die Teilnehmer in eine unkonzentrierte Verfassung.

Fakt 2: Du machst doppelt so viele Fehler!

Wissenschaftler einer US-amerikanischen Universität untersuchten den Einfluss kurzer Unterbrechungen der Arbeit von ca. drei Sekunden – also in etwa der Länge einer Benachrichtigung und den darauf folgenden Blick auf den Bildschirm seine Smartphones.

Dabei wurde festgestellt, dass Teilnehmer, die durch das Handy in ihrer Arbeit unterbrochen wurden, doppelt so viele Fehler machten, wie die, dessen Mobiltelefon nicht klingelte. Das zeigt, dass bereits ein paar Sekunden der Unterbrechung ausreichen, um die erfolgreiche Bewältigung einer Aufgabe zu verhindern.

In einer weiteren Studie fanden Wissenschaftler heraus, dass Angestellte im Durchschnitt alle elf Minuten unterbrochen werden. Diese Unterbrechung beeinflusste noch in den darauf folgenden 23 Minuten die Leistung der Mitarbeiter und führte häufig dazu, dass die zuvor begonnene Aufgabe gar nicht mehr weitergeführt wurde.

Dazu kommt, dass die Teilnehmer, die in ihrer Arbeit unterbrochen wurden, eine Reihe psychischer Symptome aufwiesen. Dazu zählte ein höheres Stresslevel, stärkere Frustration, mentale Überanstrengung sowie ein starkes Gefühl von zeitlichem Druck und Überforderung.

Fakt 3: Du verlierst an jedem Arbeitstag 2 Stunden!

Die Meinung von Arbeitgebern ist in Bezug auf die Smartphone-Nutzung während der Arbeit eindeutig. So sehen drei von vier Befragten das Handy ihrer Mitarbeiter als Ursache für den täglichen Verlust von zwei Stunden Arbeitszeit. Die Ablenkung sei zu groß, wenn das Mobiltelefon in Sichtweite auf dem Schreibtisch liegt oder in der Hosentasche steckt und die Vibration, wenn einer Nachricht empfangen wird, zu spüren ist.

Aus der Sicht der Arbeitgeber führt die Ablenkung ihrer Mitarbeiter durch das Smartphone zur Abnahme der Qualität ihrer Leistungen, zu einer geringeren Arbeitsmoral und zum Versäumnis von wichtigen Deadlines. Außerdem sind negative Auswirkung auf den Umsatz der Unternehmen festzustellen sowie eine Verschlechterung der Kundenbeziehung.  

Produktiv trotz Smartphone: 7 Tipps gegen die tägliche Zeitverschwendung!

Das Smartphone ist ein echter Zeitfresser, wenn es um die täglichen Arbeitsaufgaben geht. Die Folge sind verringerte Produktivität, erhöhte Fehlerquoten und der Verlust wichtiger Zeit, die du eigentlich für deine Arbeit, dein Studium oder deine Ausbildung aufwenden solltest. Es gibt jedoch einige Tipps, mit denen du Zeitverschwendung durch das Handy minimieren kannst und es sogar effektiv einsetzt, um produktiver zu arbeiten.

Tipp 1: Werde dir über deine Bildschirmzeit bewusst!

Der erste Schritt, damit du es wirklich schaffst, dich weniger auf dein Smartphone zu konzentrieren und den Kopf für die wichtigen Dinge freibekommst, ist es, deine Bildschirmzeit zu überprüfen. Die meisten Smartphones haben eine integrierte Funktion, die es ermöglicht, ganz genau nachzuvollziehen, wie viel Zeit du für welche Apps aufwendest. So verschaffst du dir einen ersten wichtigen Überblick und kannst Gefahrenquellen Stück für Stück minimieren.

Tipp 2: Lösche unwichtige Apps vom Smartphone!

Damit die Gefahr der Ablenkung durch das Mobiltelefon geringer wird, ist es wichtig, dass du undichte Apps, die dich von deinen täglichen Aufgaben und Pflichten abhalten, löscht. Falls dir einige dieser Apps zu wichtig sind, gibt es daneben auch die Möglichkeit, lediglich Zugriffsbeschränkungen einzurichten, die dich daran hindert die App länger als von dir vorgegeben zu nutzen. Ebenso kannst du auf bestimmten Smartphones Einstellungen vornehmen, die dir die Benutzung der Dienste erst ab einer gewissen Uhrzeit (z. B. zum Feierabend) erlauben.

Tipp 3: Schalte die Benachrichtigungen deines Smartphones aus!

Insbesondere für Studierende, die ihre Zeit relativ frei einteilen können, ist dieser Tipp unerlässlich. Wenn du die Push-Notifikationen ausstellst, kannst du große Erfolge erzielen. Du wirst sehen, dass du weniger gestresst bist, indem du deine Zeit nicht für unwichtige Nachrichten und das Lesen von Neuigkeiten auf deinem Smartphone verschwendest.

Es ist eine wahrhaftige Erleichterung, wenn du nur noch wichtige Nachrichten über verpasste Anrufe oder SMS erhältst und alle anderen Apps manuell aufrufen musst, um eventuelle Neuigkeiten zu sehen. Die Nervosität oder Angst etwas zu verpassen ist völlig unbegründet, denn tatsächlich erschaffst du so neue gedankliche Freiräume und hast mehr Energie für die wichtigen Aufgaben des Arbeits- oder Studienalltags.

Tipp 4: Nimm unter keinen Umständen Anrufe entgegen!

Denk daran, dass dein Smartphone eine Mailbox-Funktion hat und jeder Anrufer auf diesem Wege  die Chance hat, dir eine wichtige Nachricht zu hinterlassen. Daneben besteht selbstverständlich auch die Möglichkeit, dir eine SMS- oder WhatsApp-Nachricht zu senden. Deine Familie und Freunde haben ganz bestimmt Verständnis dafür, wenn du in Ruhe deiner Arbeit oder Aufgaben deines Studiums nachgehen möchtest. Insbesondere Telefonanrufe stören die Konzentration und führen zu einer deutlichen Verringerung der Produktivität.

Tipp 5: Stelle dein Mobiltelefon auf lautlos!

Wenn es dir schwerfällt, deinem Smartphone keine Beachtung zu schenken, dann solltest du es unbedingt lautlos schalten. Diese Option bietet sich für alle an, die sich leicht ablenken lassen und ist am Arbeitsplatz eine absolute Notwendigkeit. Wenn du das Eintrudeln neuer Nachrichten gar nicht erst hörst, ist die Gefahr, dass du aus deiner Arbeit gerissen wirst, am geringsten.

Tipp 6: Kalender und To-Do-Listen: Installiere nützliche Apps!

Damit sich deine Arbeitsleistung sogar mithilfe des Mobiltelefons verbessert, kannst du hilfreiche Apps zu terminlichen Strukturierung sowie der Organisation von Aufgaben installieren. Dadurch weißt du genau, wann bestimmte Arbeitsaufgaben erledigt sein sollten oder welche Schritte du in deinem Studium als Nächstes gehen musst. Wenn dein Plan steht und du genau weißt, was wann zu tun ist, dann ist die Gefahr einer Ablenkung deutlich geringer.

Tipp 7: Nutze deine Pausen mal wieder analog!

Es gibt eine Menge Alternativen für die Pausen zwischendurch, die sich deutlich besser eignen als dein Smartphone. Damit du zwischen deinen Arbeitsaufgaben wirklich abschalten kannst, solltest du eher in einem Buch lesen oder eventuell mal wieder auf deine Lieblingszeitschrift zurückgreifen. Wenn du mit deinen Kollegen oder anderen Studierenden zusammen Pause machst, dann kann ein Kartenspiel genau die richtige Erholung und den nötigen Spaß zwischen anstrengenden Arbeitsphasen bieten.

Wie du gesehen hast, ist es wissenschaftlich erwiesen, dass Smartphones die Produktivität verringern und sich negativ auf unsere Arbeitsleistung auswirken. So geht dir wichtige Zeit verloren, die du eigentlich für deine Ausbildung, dein Studium oder deinen Beruf nutzen solltest. Mit unseren Tipps kannst du die Gefahrenquelle Smartphone beseitigen und die tägliche Zeitverschwendung minimieren. Du solltest bestimmte Einstellungen vornehmen, unwichtige Apps löschen, die Benachrichtigungen ausschalten und dir eventuell einen analogen Ersatz für ruhige Momente suchen.

Bild: Lillia Seifert
Lillia Seifert (8 Artikel)

Lillia Seifert hat Anglistik, Soziologie und Interdisziplinäre Medienwissenschaft an der Universität Bielefeld studiert. Sie veröffentlichte bereits eigene Texte und arbeitete neben dem Studium als Social Media Managerin. Die Kenntnisse in verschiedenen Bereichen machen es ihr leicht, Texte mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten zu erstellen. Sie unterstützt das Team von praktikumsstellen.de, indem sie Artikel mit hilfreichen Tipps und Informationen erstellt.

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