- Die Selbstanalyse
- Die Praxis
Lebe deinen Traum, verfolge deine Ziele und gestalte dein Leben nach deinen eigenen Wünschen. Du entscheidest schließlich, was du einmal beruflich machen wirst. Aber wie funktioniert das? Woher soll man wissen, was einem wirklich liegt? Da hilft nur eines: Ausprobieren. Und das klappt am besten mit einem Praktikum. Das Leben ist allerdings kurz. Genauso wie der Zeitraum, indem man überhaupt die Möglichkeit hat Praktika zu absolvieren.
Wie soll man also herausfinden können, was einem wirklich liegt? Wofür ist man geschaffen?
Das findet man nur heraus, indem man verschiedene Sachen ausprobiert. In einem Praktikum merkst du sehr schnell, ob du dich für eine Sache begeistern kannst, oder eben nicht. Die berufliche Zukunft nach dem Ausschlussverfahren zu bestimmen ist aber unmöglich. Bevor du also wahllos verschiedene Berufe in Praktika kennenlernst, solltest du dich in einem vorbereitendem Schritt mit dir selbst auseinandersetzen.
Die Selbstanalyse
Wofür kannst du dich begeistern? Womit möchtest du nach dem Studium 2/3 deines Tages verbringen? Und womit nicht? Je genauer du dich selbst kennst, desto eher kannst du dir die Frage beantworten, wofür du wirklich geschaffen bist. Also: Was sind deine Stärken, was deine Schwächen? Woran bist du aufrichtig interessiert? Was entfacht deine Leidenschaft und worauf hast du wirklich Lust?
Wenn du meinst, du hättest „dein Ding“ gefunden, dann tausche dich mit anderen über ihre Erfahrungen aus. Wer hat ähnliche Interessen wie du? Wen kannst du als dein Vorbild auswählen? Berufliche Netzwerke im Internet eignen sich zum Beispiel sehr gut, um mit gleichgesinnten in Kontakt zu treten. Diese Leute können dir dann auch sagen, wie sie den Berufseinstieg in dem Gebiet, dass dich interessiert, geschafft haben. Eine zentrale Rolle bei diesem Austausch spielt auch das Feedback.
Wie bewerten andere dein Vorhaben? Sehen diese in dir die gleichen Stärken und Kompetenzen, die du siehst? Wenn du Menschen deine Arbeit zeigst, die in diesem Bereich bereits berufstätig sind, wie reagieren sie auf diese? Je mehr Meinungen du zu deinen Fähigkeiten einholst, desto genauer kannst du dir ein Bild über deine eigenen Stärken machen.
Diese Fragen können dir dabei helfen, dein eigenes „Ding“ zu finden:
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Welche Art von Tätigkeit bereitet dir Freude?
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Wie stellst du dir deinen Berufsalltag vor?
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In welchen Fächern bist du besonders gut?
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Welche Fähigkeiten braucht man für diese Fächer?
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Mit welchen Themen beschäftigst du dich auch in deiner Freizeit?
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Welche Qualifikationen zeichnen dich aus?
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Auf welchen Beruf würde die Beschreibung deiner Persönlichkeit am besten passen?
Die Praxis
Sich nur in Gedanken mit dem eigenen Profil auseinanderzusetzen reicht aber nicht aus. Hier kommt wieder das Ausprobieren ins Spiel. Der beste Weg, sein Ding zu finden, ist, es einfach durchzuziehen. Dabei musst du nicht immer auf die nächsten Semesterferien warten, um ein Praktikum zu machen. Wie wäre es mit einer Tätigkeit als studentische Hilfskraft? Je nachdem, wofür du dich begeistern kannst, solltest du einfach anfangen, dieses in der Praxis auszuüben. Du möchtest Opernsängerin werden? Dann stell dich beim Theater vor. Du möchtest Informatiker werden? Programmiere doch an den Wochenenden eine eigene Website. Werde aktiv!
Nur wer endlich anfängt und eine Sache richtig anpackt, kann herausfinden, ob diese Sache auch das Richtige ist. Auf diese Art und Weise sammelst du Erfahrungen, die später einmal ausschlaggebend sein könnten. Auch wenn du durch die Schule oder das Studium zeitlich sehr eingenommen bist, solltest du regelmäßig daran arbeiten, deinen Zielen entgegen zu gehen. Selbst kleine Schritte bringen dich voran.
Was wirklich zählt ist, dass du deine Interessen verfolgst. Nur dann kannst du auch wirklich gut auf einem bestimmten Gebiet werden. Lass dich von Rückschlägen nicht entmutigen. Denn jeder erlebt in seiner beruflichen Laufbahn auch mal Misserfolge und Niederlagen. Wenn du dir aber sicher bist, dass du deine Leidenschaft für etwas gefunden hast, dann lass dich davon nicht entmutigen. Jede Erfolgsgeschichte ist auf Niederlagen aufgebaut. Erfolg hat nur, wer wieder aufsteht und weitermacht.