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Tipps für den letzten Praktikumstag: So verabschiedest du dich richtig

Tipps für den letzten Praktikumstag: So verabschiedest du dich richtig
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Inhalt:
  1. Der letzte Tag im Praktikum
  2. Feedback und das Praktikumszeugnis
  3. Der Ausstand
  4. Nach dem Praktikum in Kontakt bleiben

Manche möchten nicht, dass er kommt, andere fiebern ihm entgegen: der letzte Praktikumstag. Irgendwann ist er da, und dass meist schneller als man denkt. Doch wie verabschiedet man sich richtig? Was kommt an diesem Tag auf einen zu? Es ist immer schön, sich nach einer guten gemeinsamen Zeit auch im Guten voneinander zu verabschieden. Hier erfährst du, wie. Zudem gibt es wertvolle Tipps zum letzten Tag im Praktikum, aber auch dazu, wie du am besten mit deinem Praktikumsbetrieb in Kontakt bleibst.

Der letzte Tag im Praktikum

Der letzte Tag wird vermutlich genauso beginnen wie auch alle anderen Tage. Du gehst an deinen Arbeitsplatz und arbeitest die letzten Dinge auf deiner To-Do-Liste ab. Dann solltest du eine Rundmail an alle deine Kollegen verfassen. Darin kannst du dich für die schöne gemeinsame Zeit bedanken. Vergiss nicht, deine Kontaktdaten am Ende der Mail zu hinterlassen. So haben deine Kollegen auch die Möglichkeit, sich bei dir zu melden, zum Beispiel wenn eine Stelle frei geworden ist.

Am letzten Praktikumstag geht es häufig darum herauszufinden, wie es weitergehen soll. Gibt es im Unternehmen Bedarf, dass du dort weiterhin angestellt bleiben kannst? Als Minijobber oder Werkstudent? Oder ist abzusehen, dass ein Mitarbeiter die Firma zum Ende des Jahres verlässt? Dann könnte man dir bereits den Tipp geben, dich zu diesem Zeitpunkt zu Bewerben. Sobald du für dich entschieden hast, dass du an einer weiteren Zusammenarbeit interessiert bist, solltest du dies auch gerne sowohl in der Rundmail, als auch persönlich ansprechen.

Feedback und das Praktikumszeugnis

Am letzten Tag des Praktikums gibt es in vielen Betrieben ein Feedback-Gespräch. Darin kannst du deinem Vorgesetzten erzählen, was dir während der Zeit im Unternehmen gefallen hat und was nicht. Sicherlich wirst du gefragt, ob du zufrieden mit deinem Praktikum bist und ob du etwas dazugelernt hast. Auf der anderen Seite bekommst du aber auch Feedback. Hier erfährst du zum Beispiel, wie sorgfältig du deine Aufgaben erledigt hast, ob du anderen Kollegen eine gute Hilfe warst, etc. Diese Art von Feedback ist sehr wichtig, denn als Berufseinsteiger kannst du dich selbst noch nicht so gut einschätzen. Auch wenn es ein paar Kritikpunkte gibt, solltest du auch diese dankend annehmen und daraus für die Zukunft lernen.

Leider gibt es nicht in jedem Unternehmen ein Feedback-Gespräch am letzten Praktikumstag. Ist keins vorgesehen, dann bitte trotzdem einen der Kollegen oder auch den Vorgesetzten, dir eine Rückmeldung über deine Arbeit während des Praktikums zu geben. Zusätzlich bekommst du ja aber auch ein Praktikumszeugnis. Manchmal sind diese gut verfasst und du kannst daraus erkennen, wie Zufrieden der Betrieb mit dir ist. Manchmal enthält dieses aber auch nur ein paar Standardformulierungen, die relativ nichts sagend sind. In diesem Fall besteht für Praktikanten das Recht, ein neues Praktikumszeugnis anzufordern. Schließlich soll dieses dir ja bei der späteren Jobsuche helfen. Und das tut es nur, wenn es auch gut verfasst worden ist.

Der Ausstand

Zwar musst du zu deinem Ausstand nicht unbedingt etwas mitbringen, doch erwartet man dies in vielen Unternehmen. Ob du dir die Mühe machst und einen selbstgebackenen Kuchen zu deinem letzten Tag mitbringst, eine Packung Eis am Stiel besorgst, oder gar nichts machst, ist dir überlassen. Je nachdem, wie sehr dir das Praktikum gefallen oder auch nicht gefallen hat. Hat dir die Arbeit Spaß gemacht? Waren die Kollegen nett und hilfsbereit? Könntest du dir womöglich vorstellen, in diesem Betrieb in Zukunft mal zu arbeiten? Dann ist ein kleines Mitbringsel empfehlenswert.

Bringst du etwas zu deinem Ausstand mit, dann signalisierst du deinen Kollegen damit deine Wertschätzung. Du kannst dich so bei ihnen für ihre Unterstützung bedanken und dafür, dass sie dir so viel beigebracht haben. Während ihr dann gemeinsam deinen Abschied feiert, solltest du dich auch nochmal bei allen persönlich bedanken. Ein kleiner Tipp für deinen letzten Praktikumstag: Bringe auf keinen Fall Alkohol mit. In den meisten Firmen ist dieser nämlich tabu. Wenn ihr gemeinsam grillt und Würstchen ausgibst, dann verzichte dazu auf den Kasten Bier. Auch Sekt eignet sich nicht. Auf dein erfolgreich absolviertes Praktikum kannst du nach Feierabend im privaten Kreis anstoßen.

Was sich dagegen gut für den Ausstand eignet sind belegte Brötchen, verschiedene Snacks wie Kekse, Brezel oder Süßigkeiten. Auch Muffins oder Blechkuchen sind schnell selbstgemacht oder günstig beim Bäcker oder im Supermarkt erhältlich.

Nach dem Praktikum in Kontakt bleiben

Viele hegen den guten Vorsatz und versprechen „Wir bleiben in Kontakt“. Meistens ist das das Letzte, was man von seinem Praktikumsbetrieb hört. Den Kontakt aufrechtzuerhalten ist nicht immer einfach und erfordert jede Menge Engagement und Mühe. Von allein bleibt der Kontakt leider nicht bestehen. Wenn du allerdings viel Wert darauf legst, weil du dich beispielsweise nach dem Studium in diesem Unternehmen bewerben möchtest, dann ist jetzt dein Einsatz gefragt.

Melde dich ruhig hin und wieder im Unternehmen. Ruf dort an oder schreibe einem ehemaligen Kollegen eine E-Mail. Darin kannst du von deinen Fortschritten im Studium erzählen, eventuell von einer bestandenen Prüfung, oder ähnliches. Frag ruhig nach, wie es im Unternehmen so aussieht. Damit signalisierst du, dass du Interesse an einer zukünftigen Zusammenarbeit hast und zeigst gleichzeitig Engagement und Motivation. Hörst du heraus, dass es sehr stressig ist weil es viele Krankmeldungen gibt, könntest du beispielsweise anbieten für ein paar Tage auszuhelfen.

Einige Firmen verfügen über sogenannte Praktikantenbindungsprogramme. Wenn du als ehemaliger Praktikant in das Programm aufgenommen wurdest, dann erhältst du regelmäßig Einladungen zu Firmenveranstaltungen, Messen oder auch Seminaren. Diese Programme sind sowohl für die Unternehmen, als auch für Praktikanten äußerst sinnvoll. Du verlierst nicht den Anschluss an die Firma und deine ehemaligen Kollegen, und die Firma hat bei Personalausfall oder Erweiterungen der Abteilungen eine Auswahl an potenziellen neuen Mitarbeitern, die die wichtigsten Arbeitsabläufe bereits kennen.

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