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Stress lass nach! Zwischen Praktikum, Uni und Nebenjob den Burn Out vermeiden

Stress lass nach! Zwischen Praktikum, Uni und Nebenjob den Burn Out vermeiden
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Inhalt:
  1. Burn Out im Praktikum
  2. Symptome eines Burn Outs
  3. Gründe für ein Burn Out im Praktikum
  4. 5 Anti-Stress-Tipps 
    1. 1. Bewusst Freizeit nehmen
    2. 2. Die eigene Einstellung überdenken
    3. 3. Um Hilfe bitten
    4. 4. Über Probleme sprechen
    5. 5. Zeit für etwas Schönes

Das Klischee des faulen Studenten, der jeden Tag bis zum Mittag schläft, dann für zwei Stunden zur Uni fährt und danach mit seinen Freunden feiern geht treibt dich zur Weißglut? Kein Wunder. Schließlich sollten solche Vorurteile längst überholt sein. Spätestens seit der Einführung von Bachelor und Master ist der Zeitplan von Studierenden nämlich deutlich straffer geworden. Eine 60-Stunden-Woche ist da nichts Ungewöhnliches, vor allem wenn man bedenkt, dass die meisten Studierenden auch noch einen Nebenjob haben und irgendwie auch noch Praktika in ihren vollen Terminkalender unterbringen müssen. Achja: Und da sind dann immer noch diese Hausarbeiten, die geschrieben werden müssen, und diese Klausuren und mündlichen Prüfungen, für die man auch noch lernen muss. Puh! Ganz schön anstrengend, so ein Studentenleben! Wie du bei all dem Stress den Verstand nicht verlieren sollst? Wir zeigen es dir! 

Burn Out im Praktikum

Der Stresspegel eines Studenten erreicht spätestens dann seinen Höhepunkt, wenn zu all dem Unistress, dem Nebenjob und dem Prüfungsstress auch noch ein Praktikum hinzukommt. Oft kann man es sich nämlich nicht aussuchen, wann man sein Pflichtpraktikum im Studium angeht, sondern muss es zu einer vorgegebenen Zeit absolvieren. Den Nebenjob für diese Zeit kündigen? Vollkommen ausgeschlossen- schließlich muss die Miete ja irgendwie bezahlt werden. Also bleibt vielen Studenten nichts anderes übrig, als sich mit dem Praktikumsbetrieb auf eine Teilzeitstelle zu einigen. Dann heißt es: Von 08 Uhr bis 13 Uhr Praktikum machen, von 14 Uhr bis 18 Uhr den Nebenjob ausüben, und abends wartet dann noch von 20 Uhr bis 22 Uhr ein Seminar in der Uni. 

Eine so große Belastung kann auf Dauer nicht nur zu psychischen, sondern auch zu physischen Beschwerden führen. Ein Burn Out ist die Folge. Ist dieser Ernstfall erst einmal aufgetreten, kann dich dies für mehrere Wochen oder Monate lahmlegen. Damit es gar nicht erst so weit kommt, solltest du auf die ersten Anzeichen eines Burn Outs achten:

Symptome eines Burn Outs

  • Ständige Müdigkeit und Erschöpfung
  • Schlafprobleme
  • Verdauungsprobleme
  • Immer weniger Interesse an allem
  • Stimmungsschwankungen und Gereiztheit
  • Tinnitus oder Hörsturz

Gründe für ein Burn Out im Praktikum

Die Ursachen für einen Burn Out während eines Praktikums können ganz unterschiedlich sein. In der Regel hängen diese aber mit einem erhöhten Stresspegel zusammen. Wer bereits vorher kein wirklich entspannten Alltag hatte, wird während des Praktikums noch mal besonders gefordert. Ein Praktikum kann im stressigen Studenten-Alltag das Fünkchen mehr an Stress oder Belastung darstellen, welches letztendlich das Fass zum überlaufen bringt. 

Manchmal kann es aber auch sein, dass du einfach an ein schlechtes Praktikum geraten bist. Hier findest du Kriterien für ein gutes Praktikum! Lass dich nicht von deinem Praktikumsbetrieb ausbeuten. Dazu ist es wichtig, dass du deine Rechte im Praktikum kennst! Bei Problemen im Praktikum, wende dich an den Betriebsrat des Unternehmens oder an deine Uni. 

5 Anti-Stress-Tipps 

1. Bewusst Freizeit nehmen

Wer viel zu tun hat, arbeitet so lange, bis eben alles erledigt ist. Doch manchmal kann das sehr ungesund sein. Versuche, dir bewusst ein Limit zu setzen, bis wann du arbeitest. Das kann um 18 Uhr sein, das kann aber auch um 21:30 Uhr sein. Hauptsache, du setzt dir eine Grenze und hältst diese auch konsequent ein. Gerade beim Lernen ist das schwierig, denkt man sich vor Prüfungen doch häufig, man hätte noch nicht genug getan. Doch glaub uns: Bevor du deine Gesundheit gefährdest und die Prüfung aufgrund eines Burn Outs gar nicht erst antreten kannst, solltest du irgendwann bewusst Feierabend machen und in dieser Zeit nur Dinge tun, die dich entspannen und glücklich machen.

2. Die eigene Einstellung überdenken

Manchmal neigen wir auch dazu, uns selbst zu stressen. Dann nämlich, wenn wir uns bestimmte Stressfaktoren auferlegen. Du musst in der nächsten Prüfung unbedingt eine zwei schaffen. Oder: Die Wohnung sieht so schlimm aus, die muss unbedingt noch heute geputzt werden. Wenn du nach einem langen Tag in der Uni, dem Praktikumsbetrieb oder vom Nebenjob kommst, dann entspann dich erst einmal! Hetze nicht von einer Aufgabe zur nächsten, wenn du es gar nicht musst. Vielleicht kannst du dein Leben ja ein wenig stressfreier gestalten, wenn du diesen Anti-Stress-Tipp beherzigst und ein wenig an deiner Einstellung arbeitest.

3. Um Hilfe bitten

Du hast so viel zu tun, dass du gar nicht weißt, wie du das alles schaffen sollst? Dann ist es keine Schande, um Hilfe zu bitten! Du hast nicht einmal mehr Zeit, um dir ein vernünftiges Essen zu kochen? Hast du vielleicht nette Eltern, bei denen du Abends vorbei fahren kannst, um dort zu essen? Bitte sie darum, eine extra Portion für dich zuzubereiten. So sparst du Zeit weil du nicht selbst kochen musst, und gleichzeitig auch Geld, weil du dir nicht den ganzen Tag Snacks kaufen musst. Eine weitere Möglichkeit: Frage deine Kommilitonen, ob sie dir beim Lernen helfen können. Manchmal begreift man Dinge viel schneller, wenn man sie von jemandem erklärt bekommt. Nur keine falsche Bescheidenheit! Bitte die Menschen in deinem näheren Umfeld um Hilfe, wenn du merkst, dass dir alles über den Kopf wächst! 

4. Über Probleme sprechen

Mit Studium, Praktikum, Nebenjob und so weiter bist du gerade einfach nur mega überfordert? Dann sprich darüber! Sitzt dir der Abgabetermin einer Hausarbeit im Nacken? Sprich mit dem Dozenten darüber und bitte diesen um eine kleine Verzögerung der Abgabefrist. In manchen Fällen ist das kein Problem, solange du eine gute Erklärung dafür hast, dass du den Abgabetermin nicht einhalten kannst. Auch im Praktikum kannst du darum bitten, deine Arbeitszeit um eine halbe Stunde am Tag zu reduzieren, sodass du diese Zeit zum Lernen nutzen kannst. Wer neben dem Studium viel arbeiten muss, kann seinen Chef darum bitten, in diesem Monat weniger eingeplant zu werden. Für jedes Problem gibt es eine Lösung, auch wenn man dafür manchmal Kompromisse eingehen muss. Hetz dich nicht ab, sondern versuche, der Überforderung mit Gesprächen ein Stück weit entgegenzuwirken!

5. Zeit für etwas Schönes

Du stehst so unter Dauerstress, dass du nur noch wie eine Maschine daran denkst, zu funktionieren? Du kannst dich nicht mehr daran erinnern, wann du das letzte Mal etwas schönes erlebt hast? Allerhöchste Zeit, dies zu ändern! Nimm dir etwas vor, dass du gerne machst. Wie wäre es mit einem Wellness-Nachmittag im Spa? Einer Fahrt ins Fußballstadion mit deinen Freunden? Oder einfach mal einem ausgiebigen Shopping-Ausflug? Keine Zeit? Nix da! Wusstest du, dass solche positiven Erlebnisse dich mit Energie und Durchhaltevermögen versorgen werden? Mit so einer Auszeit verlierst du zwar ein bisschen Zeit, doch dafür kannst du nach diesem Erlebnis viel energiegeladener und motivierter zurück ans Werk gehen!

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