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Praktikum in der Forschung

Praktikum in der Forschung
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Mit einem Praktikum in Forschung und Entwicklung sammeln Schüler und Studenten wichtige Berufspraxis. Nicht nur für Medizin- und Pharmaziestudenten bietet die Forschung Einsatzorte. Diverse Studiengänge von der Natur- bis zur Geisteswissenschaft qualifizieren für einen Berufseinstieg in der Forschung. Akademische Einrichtungen stellen einen möglichen Arbeitgeber dar, aber auch Industrieunternehmen haben eigene Forschungsabteilungen.

Damit man sich für einen konkreten Beruf entscheiden kann, sollte man sich in verschiedenen Praktika erste Einblicke über diese verschaffen. Immer mehr Firmen setzten auf ihre Forschungsabteilung und suchen nach den neusten Innovationen. Gerne werden dafür jungen und kreativen Studenten und Schülern Praktikumsplätze angeboten. Weitere gute Gründe für Praktika werden im Folgenden genannt.

Warum ein Praktikum in der Forschung?

Für viele Studenten ist der Unialltag sehr theoretisch und eintönig. Aus diesem Grund ist es wichtig, praktische Erfahrungen zu sammeln. Vor allem wenn der Berufswunsch im Bereich Forschung und Entwicklung liegt, ist das „ausprobieren“ und praktische Arbeiten wichtig. Theoretisches Wissen in der Praxis anzuwenden kann zudem zum Studienerfolg beitragen.

Ein Praktikum in der Forschung dient vielen Studenten als berufliche Orientierungshilfe. Ohne den Berufsalltag kennengelernt zu haben ist es schwer, sich für einen Beruf zu entscheiden. Diese Entscheidung kann nämlich sehr enttäuschend ausfallen, wenn man merkt, dass ein bestimmter Beruf nicht den Erwartungen entspricht.

Daher: Vorher so viel wie möglich ausprobieren. Da die Einsatzorte in der Forschung so unterschiedlich sind, sollte man sich überlegen, welche Bereiche man kennenlernen möchte. Ob im Labor, in der Industrie, einer Universität oder in der Wirtschaft, die Auswahl ist sehr groß.

Wenn ein Praktikum eine positive Erfahrung war, kennt man seine Stärken, und weiß, was einem in der Praxis Spaß macht. Bei einer negativen Erfahrung hat man gelernt, wo Schwächen sind, und kann eventuell diesen Berufszweig für sich abhaken. Aus diesem Grund: Egal wie ein Praktikum verläuft, man kann nur davon profitieren.

Berufserfahrung, die man während eines Praktikums gesammelt hat, sind auf dem Lebenslauf Gold wert. Die beigelegte Praktikumsbescheinigung dient außerdem als Referenz darüber, was bereits in der Praxis gelernt, und wie im Studium erlangtes Wissen angewendet wurde.

Wichtige Referenzen über bisher geleistete Praxiserfahrungen können bei einer Bewerbung ausschlaggebend sein. Dem zukünftigen Arbeitgeber zeigen Praktika, dass der Student ein hohes Maß an Motivation und Eigeninitiative besitzt.

Das Kennenlernen des Berufsalltags stellt eine weitere wichtige Zusatzqualifikation dar. Diese „Soft-Skills“ erleichtern den späteren Berufseinstieg. Dazu gehören technisches Geschick, die Auswertung von Ergebnissen, sowie der Umgang mit Messinstrumenten und Programmen.

Die Arbeit in einem Betrieb kann sich auch auf das Studium positiv auswirken. Der Erwerb von neuem Wissen lässt sich häufig in Seminarinhalte integrieren, und sorgt für mehr Motivation und Durchhaltevermögen im Studium.

Die Planung eines Praktikums:

In der Forschung sind gute Stellen sehr begehrt. Viele Studenten möchten praktisch arbeiten, und nutzen ein Praktikum in der Forschung um in einem Unternehmen Fuß zu fassen. Aus diesem Grund sollte man sich so früh wie möglich bewerben. Große Unternehmen planen ihre Praktikanten bis zu einem Jahr im voraus ein.

Oft ist es ganz klug, sich erstmal in der Umgebung umzuschauen. Erfahrungen in mittelständischen Unternehmen sind genauso viel Wert wie in großen Unternehmen. Häufig werden Praktikanten in kleineren Betrieben stärker in den Berufsalltag integriert als in großen. Wer dies bereits erfolgreich getan hat, kann versuchen sich bei seinem Wunschunternehmen zu bewerben.

Bevor das Praktikum beginnt, sollte man sich jedoch einige Fragen stellen: Wie viel Zeit möchte man investieren? Wie lange kann man mit der Praktikumsvergütung über die Runden kommen? Je nachdem, in welchem Bereich man ein Praktikum absolvieren möchte, gilt es zu klären, ob die geforderten Qualifikationen vorhanden sind. Wenn nicht, sollten diese schnellstmöglich erworben werden.

Wenn möglich, sollte man versuchen auf sein theoretisches Wissen aufzubauen. Wer bisher nur Vorlesungen zum Thema Statistik belegt hat, sollte sich in einem dementsprechenden Betrieb bewerben, damit das theoretische Wissen praktisch angewendet werden kann. Nicht zu empfehlen wäre es, ein Praktikum in einem Bereich zu absolvieren, in dem man noch kein Basiswissen erworben hat.

Wir raten vor der Bewerbung sich mit den eigenen Stärken und Schwächen auseinanderzusetzen. Am besten gelingt dies mit einer Eigenprofilanalyse:

  • Welche Seminare und Vorlesungen haben mir am meisten Spaß gemacht?
  • Wo liegen meine fachlichen und persönlichen Interessen?
  • Möchte ich an einem eigenen Projekt arbeiten oder lieber im Büroalltag integriert werden?
  • Was möchte ich während des Praktikums unbedingt lernen?
  • In welchen Unternehmen würde ich gerne arbeiten?

Auch über das Unternehmen gilt es, sich wichtige Fragen im Vorfeld zu beantworten. Dazu gehören: Welche Anforderungen stellt das Unternehmen an seine Praktikanten? Welche Abteilungen gibt es? Welche Arbeitsbereiche werde ich kennenlernen? Die Suche nach einem geeigneten Praktikumsplatz ist mit etwas Arbeit verbunden. Aber es lohnt sich, denn der Karrierefaktor Praktikum hat schon viele Türen geöffnet.

Berufsfelder im Bereich Forschung:

Verschiedene Studienfächer qualifizieren für das Arbeiten in der Forschung: Chemie, Biologie, Mechatronik, Statistik, Ingenieurstudiengänge und viele weitere. Je nachdem, ob man vor hat in die Marktforschung zu gehen, oder eine Professur anstrebt, die Branche bietet viele Möglichkeiten.

Nur durch das Ausprobieren diverser Richtungen findet man den Beruf, der einem am meisten gefällt. Bekannte Unternehmen wie die Beiersdorf AG oder Johnson & Johnson suchen regelmäßig nach Unterstützung.

Die Aufgabenbereiche eines Praktikanten können die Konzeption von Prüfmitteln für einen bestimmten Parameter umfassen, das Testen neuer Rohstoffe, die Optimierung bestehender Rezepturen, usw. Auch statistische Analysen und Auswertungen werden gerne von Praktikanten in der Forschung durchgeführt.

Die Anforderungen für ein Praktikum in der Forschung sind hoch: eine hohe Zahlenaffinität, IT-Verständnis, sowie Genauigkeit werden erwartet. Eine schnelle Auffassungsgabe und teamorientiertes Handeln sind ebenfalls wünschenswert. Dafür wird dem Praktikanten eine ideale Vorbereitung auf den späteren Berufsalltag geboten.

Die besten Chancen auf ein Praktikum haben Studenten, die ein Pflichtpraktikum absolvieren müssen. Diese werden bevorzugt ausgewählt. Wer bereits praktische Erfahrungen gesammelt hat, kann auf eine Zusage hoffen. Alles in allem lässt sich festhalten: Praktika in unterschiedlichen Bereichen erhöhen die Chance, die eigenen Interessen besser kennenzulernen, und somit an seinen Traumberuf zu gelangen.

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