Eine Karriere in der Fitnessbranche ist vor allem für Sportbegeisterte ein Traum. Egal ob in der Schule als Sportlehrer, in einem Wirtschaftsunternehmen für Sportnahrung oder Sportbekleidung, oder in einem Fitnessstudio: Wer im Fitnesssektor abreiten möchte hat eine große Auswahl.
Mit dem steigendem Gesundheitsbewusstsein in Deutschland steigt auch die Nachfrage nach einer gesunden Lebensweise. Dies führt dazu, dass die Fitnessbranche zur Zeit hoch im Kurs steht. Studiengänge im Bereich Sport und Gesundheitswesen qualifizieren für einen Berufseinstieg im Bereich Sport und Fitness. Auch Weiterbildungen zum Fitnesstrainer in Kombination mit ersten Berufserfahrungen öffnen den Weg in eine Karriere im Fitnesssektor.
Damit die Chancen auf eine Stelle in dieser Branche gut stehen, sollten Studenten versuchen, so viel Berufserfahrung zu sammeln wie möglich. Dies gelingt am besten in einem Praktikum. Weitere gute Gründe für Praktika werden im Folgenden genannt.
Warum ein Praktikum im Bereich Sport und Fitness?
Die Ausarbeitung von Trainings- und Ernährungsplänen, die Betreuung von Kunden, und natürlich jede Menge Sport - Wer sich so einen Alltag wünscht, ist in der Sport- und Fitnessbranche genau richtig. Grundlagen lernen Studenten in der Universität. Die tatsächliche Arbeit in einem Unternehmen stellt diese aber häufig vor unerwartete Herausforderungen.
Nur wer ein Praktikum im Bereich Sport und Fitness absolviert, erhält einen idealen Einblick in das Berufsleben. Die Branche bietet zudem eine Auswahl verschiedener Berufsmöglichkeiten.
Ohne den Berufsalltag kennengelernt zu haben ist es schwer, sich für einen Beruf zu entscheiden. Diese Entscheidung kann nämlich sehr enttäuschend ausfallen, wenn man merkt, dass ein bestimmter Beruf nicht den Erwartungen entspricht.
Durch das Ausprobieren verschiedener Berufe in unterschiedlichen Praktika kann man sich auf dem Arbeitsmarkt umschauen und erste Kontakte knüpfen. Viele Studenten nutzen Praktika deshalb als Orientierungshilfe, damit sie nach Abschluss des Studiums leichter eine Berufswahl treffen können.
Bei positivem Verlauf eines Praktikums lernt man etwas über seine eigenen Stärken. So findet man heraus, was einem in der Praxis Spaß macht. Sollte ein Praktikum eine negative Erfahrung gewesen sein, weiß man, wo Schwächen liegen, und kann diese versuchen zu beheben. Im schlimmsten Fall hat man gelernt, welcher Beruf einem gar keine Freude bereitet und kann diesen für sich abhaken.
Aus diesem Grund: Egal wie ein Praktikum verläuft, man kann nur davon profitieren. Denn auch die Praktikumsbescheinigung ist ein wichtiger Nachweis darüber, was in der Praxis gelernt und geübt wurde. Auf dem Lebenslauf ist diese Art von Berufserfahrung Gold wert, denn sie entscheidet oft über das Weiterkommen eines Bewerbers.
In Praktika gesammelte Berufserfahrungen signalisieren dem späteren Arbeitgeber ein hohes Maß an Motivation und Eigeninitiative. Aus diesem Grund ist ein Praktikum im Bereich Sport und Fitness ein wichtiger Karrierefaktor.
Das Kennenlernen des Berufsalltags stellt eine weitere wichtige Zusatzqualifikation dar. Diese „Soft-Skills“ erleichtern den späteren Berufseinstieg. Dazu gehören zum Beispiel der Umgang mit Kollegen und Vorgesetzten, aber vor allem auch mit Kunden. Dieser kann nur in der Praxis trainiert werden.
Die Arbeit in einem Betrieb kann sich auch auf das Studium positiv auswirken. Der Erwerb von neuem Wissen lässt sich häufig in Seminarinhalte integrieren, und sorgt für mehr Motivation und Durchhaltevermögen im Studium.
Die Planung eines Praktikums:
First Class Fitness und Sportcheck sind lukrative Arbeitgeber. Die Aufgabenbereiche in der Sport- und Fitnessbranche sind ebenso spannend. Daher ist es für viele ein Traum im Bereich Sport und Fitness Fuß zu fassen. Doch leider ist die Konkurrenz groß. Es ist aus diesem Grund wichtig, sich so früh wie möglich um einen Praktikumsplatz zu bewerben. Große Unternehmen planen ihre Praktikanten bis zu einem Jahr im voraus ein.
Es ist ratsam, sich erstmal in der Umgebung umzuschauen. Erfahrungen in mittelständischen, lokalen Unternehmen sind genauso viel Wert wie in großen Unternehmen. Häufig werden Praktikanten in kleineren Betrieben stärker in den Berufsalltag integriert als in großen. Wer dies bereits erfolgreich getan hat, kann versuchen sich bei seinem Wunschunternehmen zu bewerben.
Bevor das Praktikum beginnt, sollte man sich jedoch einige Fragen stellen: Wie viel Zeit möchte man investieren? Wie lange kann man mit der Praktikumsvergütung über die Runden kommen? Je nachdem, in welchem Bereich man ein Praktikum absolvieren möchte, gilt es zu klären, ob die geforderten Qualifikationen vorhanden sind. Wenn nicht, sollten diese schnellstmöglich erworben werden.
Wenn möglich, sollte man versuchen auf sein theoretisches Wissen aufzubauen. Wer zum Beispiel bisher vor allem Vorlesungen zum Thema Sporttheorie belegt hat, sollte sich um eine Praktikumsstelle in diesem Bereich bemühen, zum Beispiel in einem Fitnessstudio. Schwierig kann es sein, ein Praktikum in einem Bereich zu absolvieren, in dem man noch kein Basiswissen erworben hat.
Wir raten vor der Bewerbung sich mit den eigenen Stärken und Schwächen auseinanderzusetzen. Am besten gelingt dies mit einer Eigenprofilanalyse:
- Welche Seminare und Vorlesungen haben mir am meisten Spaß gemacht?
- Wo liegen meine fachlichen und persönlichen Interessen?
- Möchte ich an einem eigenen Projekt arbeiten oder lieber im Büroalltag integriert werden?
- Was möchte ich während des Praktikums unbedingt lernen?
- In welchen Unternehmen würde ich gerne arbeiten?
Auch über das Unternehmen gilt es, sich wichtige Fragen im Vorfeld zu beantworten. Dazu gehören: Welche Anforderungen stellt das Unternehmen an seine Praktikanten? Welche Abteilungen gibt es? Welche Arbeitsbereiche werde ich kennenlernen? Die Suche nach einem geeigneten Praktikumsplatz ist mit etwas Arbeit verbunden. Aber es lohnt sich, denn der Karrierefaktor Praktikum hat schon viele Türen geöffnet.
Berufsfelder im Bereich Sport und Fitness:
Die Berufsfelder im Bereich Sport und Fitness umfassen den klassischen Fitnesstrainer/-trainerin, den Boxlehrer/-in, Gymnastik- und Tanzlehrer/-in, und Fußballtrainer/-in. Eine Vielzahl weiterer Berufe als spezialisierter Trainer/-in und Lehrer/-in sind möglich. Weitere Einsatzbereiche gibt es zum Beispiel bei Herstellern von Sportgeräten, Sportbekleidung, und spezieller Nahrungsmittel für Sportler.
Nur wer die verschiedenen Bereiche in Praktika ausprobiert und für sich testet, findet heraus, welcher Beruf ihm am meisten Spaß macht. Bekannte Unternehmen wie PowerBar Europe GmbH oder die Fitbox GmbH suchen regelmäßig nach Unterstützung.
Als Praktikant im Bereich Sport und Fitness übernimmt man Aufgaben wie die gezielte Gesundheitsförderung bestimmter Kunden, die Planung sowie Ausarbeitung von Personal Trainings, und die Mitarbeit bei Marketing- und Vertriebsaktionen.
Ein Praktikum ist ein wichtiger Schritt auf der Karriereleiter. Aus diesem Grund wird viel von dem Studenten erwartet: dazu gehören Kenntnisse im Bereich Sporternährung, eine Menge Motivation und viel Freude am Umgang mit Menschen. Ein sicherer Umgang mit den MS-Office Programmen wird ebenfalls vorausgesetzt.
Die besten Chancen auf ein Praktikum haben Studenten, die ein Pflichtpraktikum absolvieren müssen. Diese werden bevorzugt ausgewählt. Wer bereits praktische Erfahrungen gesammelt hat, kann auf eine Zusage hoffen. Alles in allem lässt sich festhalten: Praktika in unterschiedlichen Bereichen erhöhen die Chance, die eigenen Interessen besser kennenzulernen, und somit an seinen Traumberuf zu gelangen.