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Nachhaltigkeit am Arbeitsplatz: Tipps für mehr Umweltbewusstsein

Nachhaltigkeit am Arbeitsplatz: Tipps für mehr Umweltbewusstsein
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Inhalt:
  1. 5 Tipps für mehr Nachhaltigkeit am Arbeitsplatz
    1. Tipp 1: Gestalte deinen Arbeitsweg umweltverträglicher
    2. Tipp 2: Bring eine Pflanze mit
    3. Tipp 3: Reduziere den Energieverbrauch
    4. Tipp 4: Minimiere den Papierverbrauch
    5. Tipp 5: Recycle und Verwende wieder 
  2. Motiviere deine Kollegen zu mehr Nachhaltigkeit

In Sachen Klimaschutz versuchen wir bereits auf mehr Nachhaltigkeit in unserem Zuhause zu achten, jedoch verbringen wir oft die meiste Zeit unseres Tages am Arbeitsplatz. Daher sollten wir herausfinden, an welchen Stellen wir ein paar umweltverträgliche Veränderungen auf der Arbeit vornehmen können, um unser Klimakonto auf ganzer Linie zu entlasten. Hier erfährst du, mit welchen kleinen Änderungen dir das gelingt und wie du in Sachen Klimaschutz zum Vorreiter für deine Kollegen wirst.

5 Tipps für mehr Nachhaltigkeit am Arbeitsplatz

Ganz gleich, ob du gerade mit deiner Ausbildung begonnen hast, ein Praktikum absolvierst oder schon länger in einem Unternehmen jobbst – mit diesen fünf Tipps kannst du für mehr Nachhaltigkeit am Arbeitsplatz sorgen. Von den Veränderungen profitierst nicht nur du – auch deine Kollegen, das Unternehmen und selbstverständlich die Umwelt werden dir danken. Werde "grüner" und integriere ein gesundes Umweltbewusstsein in deinen Arbeitsalltag.

Tipp 1: Gestalte deinen Arbeitsweg umweltverträglicher

Das frühe Aufstehen und der morgendliche Stress – da ist das Auto häufig die bequemste und einfachste Möglichkeit, um schnell zur Arbeit zu kommen. Es gibt allerdings eine Menge Alternativen, die, wenn man genauer hinsieht, noch deutlich komfortabler und flexibler als das Auto sind und es dir sogar ermöglichen auf dem Arbeitsweg Zeit zu sparen.

Mit dem Rad oder ÖPNV zum Arbeitgeber

Allen voran: das Fahrrad oder E-Bike. Genauso wie beim Auto kannst du selbst entscheiden, wann du losfährst. Deutliche Vorteile sind, dass du den morgendlichen Berufsverkehr einfach umfahren kannst, die Fixkosten, Benzinkosten und eventuelle Parkgebühren wegfallen und du nebenbei riesige Pluspunkte auf deinem Klimakonto sammelst. Wer längere Arbeitswege hat, kann, statt des Fahrrads, auch öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Ganz gleich, ob Bus, S-Bahn oder Zug, du minimierst deinen persönlichen CO2-Ausstoß erheblich und kannst sogar ganz gemütlich während der Fahrt noch etwas frühstücken.

Teilen für die Umwelt: Carsharing statt eigenes Auto

Sollte dir trotz der aufgezählten Vorteile dieser alternativen Verkehrsmittel der Komfort deines Autos zu wichtig sein, so kannst du ebenso auf eine der Carsharing Varianten zurückgreifen. Dabei teilen sich die Kunden der Anbieter ganz einfach ein Auto und die damit verbundenen Kosten. Wichtig ist vor allem, dass du dir bewusst darüber wirst, welchen CO2-Ausstoß das von dir genutzte Verkehrsmittel hat und möglichst auf umweltverträglichere Alternativen umsteigst. 

Tipp 2: Bring eine Pflanze mit

Wenn es möglich ist, dann bring dir unbedingt eine Pflanze mit an deinen Arbeitsplatz. Pflanzen produzieren zum einen Sauerstoff, der wichtig ist, damit wir produktiv denken und arbeiten können, zum anderen nehmen sie negative Schadstoffe, wie etwa von neuen Möbeln abgesonderte Chemikalien, auf und reinigen somit die Luft. Auf diese Weise verbesserst du allerdings nicht nur die Luftqualität an deinem Arbeitsplatz, sondern schaffst mit einfachen Mitteln eine erholsamere und gemütlichere Arbeitsatmosphäre.

Wenn das jeder deiner Kollegen macht, dann wird aus eurem Büro oder eurer Werkstatt im Handumdrehen eine grüne Oase mit deutlich frischerer Luft, einem natürlichen Ambiente und erhöhter Kreativität und Produktivität. 

Tipp 3: Reduziere den Energieverbrauch

Du solltest an deinem Arbeitsplatz darauf achten, das Licht zu löschen, wenn du einen Raum verlässt und nach Feierabend alle Lampen auszuschalten. Im besten Fall kannst du durch natürliche Lichtquellen, wie Fenster ohne Vorhänge oder Rollos, schon genug Licht zum Arbeiten gewinnen. So sparst du nicht nur Strom, sondern kannst mit der Kraft des Sonnenlichts auch nachgewiesen konzentrierter und produktiver arbeiten.

Frischluft & erneuerbare Ernergieversorgung

Neben der bewussten Beleuchtung ist es wichtig, regelmäßig zu lüften und dabei die Heizung auszudrehen. Auch wenn es im Winter richtig kalt am Schreibtisch oder der Werkbank werden kann, solltest du nur dann heizen, wenn es wirklich nötig ist und wenn du den Arbeitsplatz verlässt alle Heizkörper ausdrehen. Falls dein Arbeitgeber nicht schon längst erneuerbare Energien für das Unternehmen nutzt, dann versuch, ihn darauf hinzuweisen, dass die meisten Energieversorger bereits kostengünstige Angebote mit ökologischen Alternativen zu traditionellen Energiequellen haben.

Tipp 4: Minimiere den Papierverbrauch

Dieser Punkt auf der Liste für mehr Nachhaltigkeit am Arbeitsplatz scheint offensichtlich und ist ganz einfach umzusetzen. Es gilt vor allem: „Das beste Papier ist kein Papier“.

Versuche also möglichst ganz auf die Nutzung von Papier zu verzichten, insbesondere, wenn es um das Drucken von Dokumenten, Korrekturen, Revisionen oder handschriftlichen Notizen geht. Das gilt natürlich besonders für Jobs im Büro, allerdings wird in jedem Beruf an einer bestimmten Stelle im Arbeitsprozess Papier verwendet. Achte vor allem darauf ausschließlich digital zu arbeiten und deinen Papierverbrauch im Arbeitsalltag auf das geringste Maß zu reduzieren.

Papieresparen funktioniert dank der Digitalisierung schon sehr gut- ersetze Rechnung in Papierform mit Rücksprache von Kunden oder Geschäftspartnern in die elektronische Variante und verschicke diese als PDF per Mail.

Tipp 5: Recycle und Verwende wieder 

Recycling ist eine der einfachsten Möglichkeiten den Arbeitsplatz nachhaltiger zu gestalten. Als erstes solltest du darauf achten, ob es an deinem Arbeitsplatz bereits ein umweltfreundliches Abfallsystem gibt und falls nicht, darauf hinweisen getrennte Mülleimer für Glas, Plastik, Papier und selbstverständlich auch elektronische Abfälle aufzustellen.

Da Mülltrennung in Deutschland in der Form weitestgehend schon in den verschiedenen Berufsfeldern praktiziert wird, sollte der Fokus noch intensiver auf die Nachhaltigkeit und Wiederverwendung von Materialien und Produkten im Arbeitsalltag gelegt werden. Du solltest vorzugsweise darauf verzichten, Einwegprodukte zu nutzen, wie etwa Brottüten für dein mitgebrachtes Frühstück. Auch den morgendlichen Kaffee vom Bäcker solltest du nicht im Pappbecher, sondern im Mehrwegbecher aus nachhaltigen Materialien, wie etwa Reishülsen oder Baumsaft, mit zur Arbeit zu bringen. 

Motiviere deine Kollegen zu mehr Nachhaltigkeit

Mit diesen fünf Tipps wirst du mit nur wenigen Handgriffen und ein paar neuen Vorsätzen zum Vorreiter für Nachhaltigkeit an deinem Arbeitsplatz. Der wohl wichtigste Punkt ist jedoch, auch deine Kollegen zu mehr Nachhaltigkeit am Arbeitsplatz zu motivieren. Keine Sorge, du wirst sie ganz automatisch dazu inspirieren, bewusster und nachhaltiger im Arbeitsalltag zu werden, wenn sie sehen wie viel glücklicher, motivierter und gesünder du jeden Tag zur Arbeit kommst. 

Mit mehr Nachhaltigkeit am Arbeitsplatz steigerst du nicht nur die Qualität deines Arbeitsalltags, sondern kannst durch Motivation und Inspiration dem gesamten Team zu mehr Kreativität, Produktivität, Gesundheit und Spaß bei der Arbeit verhelfen. Darüber hinaus profitiert das Unternehmen nicht nur von sinkenden Energiekosten, sondern vor allem von der neu gewonnenen Nachhaltigkeit. Da immer häufiger Wert auf ein grünes Image gelegt wird, werden sich auch deine Vorgesetzten freuen, wenn die Kunden aufgrund des nachhaltigeren Auftritts plötzlich euch und eure Produkte oder Dienstleistungen bevorzugen. 

Bild: Lillia Seifert
Lillia Seifert (1 Artikel)

Lillia Seifert hat Anglistik, Soziologie und Interdisziplinäre Medienwissenschaft an der Universität Bielefeld studiert. Sie veröffentlichte bereits eigene Texte und arbeitete neben dem Studium als Social Media Managerin. Die Kenntnisse in verschiedenen Bereichen machen es ihr leicht, Texte mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten zu erstellen. Sie unterstützt das Team von praktikumsstellen.de, indem sie Artikel mit hilfreichen Tipps und Informationen erstellt.

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