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Kreativität im Praktikum: Mit diesen Tricks einfach kreativ sein!

Kreativität im Praktikum: Mit diesen Tricks einfach kreativ sein!
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Inhalt:
  1. Mit Kreativitätstechniken zu mehr Innovation und Inspiration
  2. Branchen fordern Kreativität: So fördern Praktikanten Kreativität
  3. Kreativer Kopf werden: So funktioniert es!
    1. Die wichtigsten Tricks für mehr Kreativität
    2. Kreativitätstechniken für Einzelpersonen
    3. Brainstorming – Die Kreativitätstechnik für Gruppenarbeit
    4. Brainwriting – Das stille Wasser unter den Kreativitätstechniken, auch für Einzelarbeit
    5. Eine Kreativitätstechnik in zeitgemäßem Gewand: Elektronische Meetingsysteme
    6. Mindmap – Ein Kreativitätstechnik-Klassiker für Gruppen- oder Einzelarbeit
    7. Mit der Walt-Disney-Methode spielerisch zu mehr Kreativität
  4. Aktiv werden statt auf Inspiration zu warten
    1. Tipps für mehr Kreativität
    2. Wichtig: Denke Positiv und glaube an deine Kreativität
  5. Notfallplan, wenn keine kreativen Ideen in Sicht sind

Sicher hast du das auch schonmal erlebt: Sei es in der Schule oder in der Universität. Deine Hausarbeit oder dein Projekt liegt schon ewig unangetastet auf dem Schreibtisch und der Abgabetermin rückt immer näher. Du möchtest total motiviert durchstarten, aber dann sitzt du nur da und erzielst kein Ergebnis. Das kennst nicht nur du, vielen Menschen geht es so. Eine Schreibblockade liegt vor. Selbst große Autoren haben mit diesem Kreativitätsloch zu kämpfen. Aber das musst du nicht einfach so hinnehmen. Du kannst aktiv dagegen vorgehen, egal ob für eine Aufgabe im Praktikum oder ein anfallendes Projekt.

Mit Kreativitätstechniken zu mehr Innovation und Inspiration

Hättest du dir nicht auch bei dem ein oder anderen Projekt gerne mehr kreative Einfälle gewünscht? Kein Problem, das lässt sich ganz leicht trainieren! Mit Kreativitätstechniken kannst du sehr viel erreichen und deine neuen Kollegen im Praktikum mit innovativen Ideen überraschen und inspirieren – sowohl allein als auch beim Teamwork.

Branchen fordern Kreativität: So fördern Praktikanten Kreativität

Nicht nur in der Kreativbranche wünschen sich Unternehmen von Praktikanten oft, dass sie junge, frische Ideen einbringen. Problemlösungskompetenz und Kreativität sind heutzutage branchenübergreifend gefragte Skills. Es geht bei der Ideenfindung vor allem darum, spielerisch an Dinge heranzugehen und sie aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

Mit ein paar einfachen Tricks klappt das ganz leicht. Setz dich beim Thema Kreativität aber selbst nicht zu sehr unter Druck. Wenn du merkst, dass du unter Anspannung gerätst ist das eher kontraproduktiv. Positiver Stress äußert sich dagegen mit einem kreativen Flow. Den erkennst du daran, dass dir plötzlich die Arbeit ganz leicht von der Hand geht. Das kommt bei der richtigen Kreativitätstechnik von ganz allein.

Kreativer Kopf werden: So funktioniert es!

Das Motto eines jeden kreativen Kopfes lautet: Einfach machen! Beim kreativ sein gibt es nämlich kein richtig oder falsch. Scham und Selbstkritik sind deshalb die reinsten Kreativitäts-Killer und können zuhause bleiben. Mach dich frei und leg einfach los. Wenn du unbefangen deine neue Praktikums-Aufgabe herangehst, kannst du nur davon profitieren. Du wirst staunen, was dir alles einfällt, das du am Ende dann wunderbar zusammensetzen kannst. Auch wenn du anfangs noch gar nicht weißt, ob es Sinn ergibt.

Die wichtigsten Tricks für mehr Kreativität

Es gibt hunderte von Möglichkeiten, seine kreativen Skills zu erweitern. Die Kreativität ist wie ein Muskel. Wenn du sie trainierst, wird sie stärker und die Ideenfindung wird immer leichter. Kreativitätstechniken gibt’s wie Sand am Meer. Es gibt welche, die nur für Gruppenarbeiten funktionieren, aber auch ganz viele, die man sich als Einzelperson zunutze machen kann. Suche dir aus, was dich anspricht und was dir Spaß macht. Das wird für dein Praktikumsprojekt genau das richtige sein.

Das sind die effektivsten Techniken, um erste Ideen zu finden

  • Brainstorming / Brainwriting (Erste Ideen sammeln)
  • Mindmap (Ideen visuell gliedern)
  • Walt-Disney-Methode (Ideen durch Rollenspiele entdecken)

Kreativitätstechniken für Einzelpersonen

Wenn du bei deinem Praktikum in Eigenverantwortung ein Projekt übernehmen kannst, hast du viel Spielraum, deine Kreativität frei zu entfalten. Der Vorteil dabei ist, dass dir niemand reinredet und du ganz frei agieren kannst. Selbst wenn du dich dabei anfangs vielleicht noch planlos fühlst, mit einer gut überlegten Strategie kommst du ganz leicht ans Ziel.

Kreativ mit den W-Fragen

Zum Eingrenzen des Themas für das auf Ideensuche bist, stellst du dir zunächst die bekannten W-Fragen.

W-Fragen für deine Ideenfindung

  • Wer?
  • Was?
  • Warum?
  • Wie?

So hast du eine gute Grundlage, auf der du deine Ideen-Sammlung aufbauen kannst. Je konkreter du deine Fragen formulierst, desto besser.
Das könntest du zum Beispiel fragen: „Wer ist meine Zielgruppe?“ oder: „Welche Themen könnte meine Zielgruppe spannend finden?“. Gehe die Fragen Schritt für Schritt durch und du kommst schneller zu kreativen Einfällen als gedacht.

Brainstorming – Die Kreativitätstechnik für Gruppenarbeit

Die bekannteste Kreativitätstechnik ist das Brainstorming. Du kennst es sicher aus der Schule oder aus der Uni. Spontane Ideen zu einem Thema werden dabei von den Teilnehmern laut ausgesprochen und der Lehrer oder Dozent notiert sofort alle Punkte. Am Ende wird sortiert und ausgewertet.

Brainwriting – Das stille Wasser unter den Kreativitätstechniken, auch für Einzelarbeit

Beim Brainwriting geht’s im Gegensatz zum Brainstorming etwas ruhiger zu, aber das Prinzip ist dasselbe. Stille Wasser sind ja bekanntlich tief. Besonders praktisch: Du kannst diese Kreativitätstechnik auch für dich alleine bei deiner Praktikums-Aufgabenstellung anwenden.

Und so geht’s:

Erstmal werden alle Einfälle spontan aufgeschrieben. Dabei notierst du einfach ganz schnell und intuitiv, was dir zu einem Thema alles in den Sinn kommt. Am besten schaltest du währenddessen deinen inneren Kritiker mal aus. Auch wenn du dir vielleicht anfangs komisch vorkommst. Das Bewerten ist beim Brainstorming nicht deine Aufgabe, sondern für Quantität zu sorgen. Um die Qualität kümmerst du dich später. Im Anschluss suchst du die besten Ideen aus deinen Notizen aus.

Tipp: Fühle dich frei, Assoziationen zu erzeugen und schreibe so schnell du kannst. Schönschrift wird beim Brainwriting nicht gebraucht. Es geht wirklich um deine Fantasie, die dich trägt. Lass dich inspirieren, von Dingen, die du schonmal von anderen gehört hast, greife sie auf, verändere sie und entwickle sie weiter.

Brainwriting im Team: Die 6-3-5 Methode

Diese Methode ist ideal für eine schnelle Ideenfindung. Sie ist superleicht und für kleine Teams bestens geeignet, wenn in kürzester Zeit Innovationen her müssen.
So läuft´s ab: Sechs Personen notieren in ein paar Minuten je drei Ideen pro Person auf ein Blatt. Dann geben sie nach Ablauf dieser Zeit ihr Blatt weiter an den Nachbarn, der drei weitere Ideen zu den Notizen dazuschreibt, und so weiter. Nach fünf Wiederholungen, wenn der Kreis sich geschlossen hat, hat man ein Sammelsurium aus Ideen, die zum Schluss sortiert und besprochen werden. Sehr praktisch und effektiv!

Eine Kreativitätstechnik in zeitgemäßem Gewand: Elektronische Meetingsysteme

In elektronischen Meetingsystemen können Teilnehmer Ihre Ideen online aufschreiben und sie werden den anderen anonym angezeigt. Das digitale Brainwriting hat beim Teamwork den Vorteil gegenüber der analogen Variante, dass auch schüchterne Zeitgenossen besser zu Wort kommen, weil es anonym funktioniert. Eine großartige Bereicherung für die Ideenfindung!

Mindmap – Ein Kreativitätstechnik-Klassiker für Gruppen- oder Einzelarbeit

Beim Mindmapping, wird ähnlich wie beim Brainwriting stichpunktartig notiert, was Dir zu einem bestimmten Thema in den Sinn kommt. Das besondere dabei ist, dass du das Thema in die Mitte schreibst und ringsherum deine Ideen dazu schreibst und sie miteinander verbindest. Dabei gliederst du alles sofort visuell. Diese Methode eignet sich für dich bei deinem Praktikum sowohl für Teamwork als auch für die Arbeit alleine. Das Fantastische daran ist, dass durch den visuellen Aspekt sofort eine Übersicht entsteht, die dir von Anfang an hilft, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden, Verbindungen herzustellen und dein Projekt zu gliedern.

Mit der Walt-Disney-Methode spielerisch zu mehr Kreativität

Hast du nicht auch schonmal davon geträumt, als Schauspieler in verschiedene Rollen zu schlüpfen? Als Kind hast du sicher beim Spielen öfter verschiedene Rollen eingenommen, da war das ganz natürlich. Als Erwachsener nimmt man dann auf einmal alles ganz ernst und bleibt in seinem festen Muster. Probier´ doch mal bei deiner Praktikums-Aufgabe diese Methode aus, auch wenn du dir anfangs lächerlich vorkommst.

So funktioniert die Walt-Disney-Methode:

Jeder, der Walt-Disney-Filme kennt, weiß, dass die Hauptfiguren immer völlig unterschiedliche Typen sind, die aufeinandertreffen und gar nicht zueinander passen. Aber am Ende ergänzen sie sich und dann wird natürlich alles gut. Und so funktioniert auch diese Methode. Sie ist eigentlich für Gruppen konzipiert, die nacheinander die Rollen tauschen. Du kannst diese Kreativitätstechnik auch alleine schriftlich ausprobieren, das ist mal was anderes.

Walt-Disney-Methode: Vier Perspektiven

  • Der visionäre Charakter, der Ideen kreiert
  • Der realistische Charakter, der die Ideen auf Realitätstauglichkeit prüft
  • Der kritische Charakter, der den Nutzen des Konzeptes bewertet
  • Der neutrale Charakter, der beratend zur Seite steht

Die Walt-Disney-Methode lockt oft überraschende, innovative Einfälle hervor. Die Ideen werden nur so sprudeln! Lass dich überraschen.

Aktiv werden statt auf Inspiration zu warten

Wie stellst du dir einen kreativen Praktikanten vor? Als jemanden, der einfach so von der Muse geküsst wird und dem die Ideen nur so zufallen? So einfach ist das nicht! Bei der Kreativität ist es das A und O, aktiv zu werden.

Tipps für mehr Kreativität

  • Infos sammeln
  • sich Inspiration holen
  • aufmerksam sein
  • produktiv sein

Wichtig ist für die Kreativität, dass du dir Infos beschaffst und dir damit eine solide Grundlage zu deinem Praktikumsprojekt aufbaust. Du kannst schauen, was andere schon zu dem Thema gemacht haben und dich davon inspirieren lassen. Gehe mit einem wachen Blick durch die Welt und sammle alles, was dich anspricht. Im Anschluss kommt die Produktivitätsphase, bei der du selbst aktiv wirst und dich in den Schaffensprozess begibst.

Hab bitte keine Angst vor schlechten Ergebnissen! Du wirst mit Sicherheit auch mal alles über den Haufen werfen, um dann wieder ganz von vorne anzufangen. Ein Kreativ-Prozess ist immer eine Trial-and-Error-Methode. Du weißt nie, was am Ende dabei rauskommt, aber gerade das ist das Spannende bei der Ideenentwicklung! Lass dich darauf ein und warte nicht darauf, dass die Kreativität von allein kommt.

Wichtig: Denke Positiv und glaube an deine Kreativität

Positives Denken hilft dir enorm bei der Kreativitätsfindung. Du kannst zum Beispiel mit Affirmationen, also positiv formulierten Sätzen, dein positives Denken fördern. Glaube an dich selbst und deine Kreativität und denke dir schöne Formulierungen aus wie zum Beispiel: „Ich bin heute offen für neue Ideen.“ Wenn du dich und deine Arbeit im Praktikum wohlwollend betrachtest, kann das auch deiner Kreativität guttun.

Notfallplan, wenn keine kreativen Ideen in Sicht sind

Jetzt hast du die Klassiker der Kreativitätstechniken näher kennengelernt und einen Einblick bekommen, wie du kreative Ideen in deiner Praktikums-Phase zum Leben erwecken kannst. Falls du trotz allem gerade mal keine kreative Idee hast, nimm´ es dir selbst nicht übel und lege eine Pause ein. Kurz Abstand zu nehmen kann extrem hilfreich sein. So kehrst du mit neuen Impulsen zur Aufgabe zurück. Es muss gar nichts besonderes sein, Hauptsache du bekommst für ein paar Minuten einen freien Kopf von deinem Praktikumsalltag.

Kreativitätsblockaden mit Pausen bekämpfen

  • in deinem Viertel Spazierengehen
  • ein Spiel spielen
  • dein Lieblingsessen kochen
  • einen Freund anrufen
  • dein Lieblingslied hören

Viel Spaß beim Entfalten deiner Kreativität!

Bild: Claudia J.
Claudia J. (1 Artikel)

Claudia J. studierte Fotografie und Medien. Nach ihrem Master ist sie durch die Fotografie zum Journalismus gekommen und arbeitet seitdem als freie Mitarbeiterin in Kulturredaktionen. Auf praktikumsstellen.de ist sie als Online-Redakteurin mit dabei und verfasst Artikel zu aktuellen Lifestyle- und Zeitgeistthemen rund ums Praktikum.

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