praktikumsstellen.de Ratgeber Körpersprache im Beruf: Do's und Don'ts für Praktikanten

Körpersprache im Beruf: Do's und Don'ts für Praktikanten

Körpersprache im Beruf: Do's und Don'ts für Praktikanten
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Inhalt:
  1. Körpersprache im Beruf 
    1. Der Händedruck 
    2. Der Augenkontakt
    3. Der richtige Abstand
    4. Das Sitzen
    5. Das Lächeln
    6. Die Arme und Hände

Die Körpersprache ist ein Teil der nonverbalen Kommunikation. Der Mensch kommuniziert immer, auch, wenn dies manchmal unbewusst geschieht. Ob mit Mimik oder Gestik, unser Körper bringt mit jeder Bewegung etwas zum Ausdruck. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich mit der eigenen Körpersprache auseinanderzusetzen. Verschränkst du gerne die Arme vor deinem Körper, wenn du entspannt sitzt? Ein großer Fehler, der dich im Joballtag einige Sympathie-Punkte kosten könnte! Warum? Weil du mit deinen Armen ein Abwehr-Schild aufbaust. Deine Kollegen werden sich daraufhin zurückhalten und dich nicht so schnell ansprechen, als wenn du ihnen mit einer offenen und aufgeschlossenen Körpersprache gegenüber sitzt. Wir kommunizieren also nicht nur über Worte. Bedenke dies, wenn du dich in dein nächstes Praktikum startest! 

Körpersprache im Beruf 

Allein die fachlichen Kompetenzen reichen nicht aus, um im Berufsleben Erfolg zu haben. Es ist der Mix aus Stimme, Gestik, Mimik und Körperhaltung, die darüber entscheiden, ob eine Person souverän und kompetent ist oder nicht. Denn solche Zeichen werden unbewusst von uns allen gedeutet. Egal, wie gut du in deinem Studium bist, wenn du gebeugt mit dem Blick nach unten durchs Unternehmen schlurfst, wird man dir im Praktikum wohl eher nicht die wirklich verantwortungsvollen Aufgaben anvertrauen. Gehst du dagegen gerade und selbstbewusst durch die Flure, und beherrscht die wichtigsten Regeln der Körpersprache im Beruf, dann kann sich dein Praktikum ganz anders entwickeln. Nicht nur, weil man dir dann mehr zutraut, sondern auch, weil du beweist, dass du dich bestens auf deinen zukünftigen Joballtag vorbereitet hast. Hier die wichtigsten Regeln der Körpersprache:

Der Händedruck 

Am Anfang jeder Interaktion steht die Begrüßung. In unserem Kulturkreis ist es üblich, sich die Hand zu geben. Beim Händeschütteln kann man, ob du es glaubst oder nicht, bereits jede Menge falsch machen. Ein typisches Fettnäpfchen, in das Praktikanten gerne treten, ist ein zu lascher Händedruck. Achte bei deinem nächsten Praktikum darauf, die ganze Hand deines Gegenübers zu umfassen, und diesem nicht nur deine Finger zu reichen. Einmal fest drücken und ein bis drei Mal schütteln – so sieht der perfekte Händedruck aus. Beim Schütteln nicht allzu starke Bewegungen nach oben und unten machen, sondern nur ganz leicht auf- und abwärts bewegen. Bist du vor dem Händedruck nervös, zum Beispiel vor eine Vorstellungsgespräch, dann stecke dir ein Taschentuch in die Hosentasche. Daran kannst du den Schweiß aus deiner Hand abtrocknen, kurz bevor du jemandem die Hand gibst.

Der Augenkontakt

Augenkontakt ist ein elementarer Bestandteil der Körpersprache, denn darüber kann man viel über eine Person in Erfahrung bringen. Blickst du beim Sprechen zum Boden, anstatt in die Augen deines Gegenübers, zeugt das von Unsicherheit und Ängstlichkeit. Das gleiche gilt, wenn man den Blickkontakt einfach nicht halten kann, und nur ab und zu mal für eine Sekunde in die Augen eines Gesprächspartners schaut. So machst du es richtig: Wahre den Blickkontakt zu deinem Gegenüber und entspann dich dabei. Mit einem offenen und freundlichen Gesichtsausdruck wird es dir leichter fallen, jemandem länger in die Augen zu schauen. Natürlich sollst du dabei nicht starren. Hin und wieder kannst du deinen Blick kurz abwenden, doch so lange jemand mit dir spricht, solltest du diesem die meiste Zeit des Gespräches in die Augen schauen. 

Der richtige Abstand

Kommt man einem Menschen im Joballtag zu nahe, fühlt sich dieser bedrängt. Mit dem Überschreiten seiner persönlichen Distanzgrenze hast du dich unsympathisch gemacht. Bedenke also für dein nächstes Praktikum, dass im Berufsleben ein Abstand von etwa 1,5 Metern angemessen ist. Bist du zu weit weg, könnte das mit mangelndem Interesse an der Person bewertet werden. Den richtigen Abstand zwischen dir und einem Kollegen oder deinem Chef wirst du als Praktikant schnell herausfinden. Die meisten haben es einfach im Gefühl und wahren die richtige Distanz. Beobachte in den ersten Tagen im Betrieb einfach deine Kollegen. Wie nah stehen diese beieinander? Daran kannst du dich gut orientieren. Beachte auch, dass jeder Mensch einen ganz individuellen Wohlfühlbereich hat, und einige etwas mehr Abstand möchten, und einige etwas weniger.

Das Sitzen

Ja, du liest richtig. Man kann als Praktikant auch falsch sitzen. Das Sitzen zählt ebenso zur Körpersprache wie jede andere Geste auch. Schultern hängen lassen, nervös auf dem Stuhl hin und her rutschen, aber auch ein krummer Rücken können einen schlechten Eindruck hinterlassen. Warum? Herabhängende Schultern und eine gebeugte Haltung signalisieren nicht gerade Souveränität, Ehrgeiz und Disziplin. Solche Signale werden, wenn auch meist unbewusst, gedeutet. Einen viel besseren Eindruck machst du, wenn du gerade sitzt, die Schultern zurückziehst und beide Beine fest auf dem Boden stehen. Deine Ausstrahlung in dieser Sitzposition wird dich gleich viel kompetenter erscheinen lassen. 

Das Lächeln

Mit einem netten und authentischen Lächeln kannst du immer punkten! Du zeigst damit, dass du zufrieden bist. Deinem Arbeitgeber signalisierst du damit, dass du deine Praktikumsstelle wertschätzt und dankbar dafür bist, im Unternehmen so viel lernen zu dürfen. Auch bei deinen Kollegen machst du dich damit gleich sympathischer! Also: Versuche im Berufsalltag immer nett zu lächeln. Deine Kollegen werden es dir gleichtun und bestimmt gerne zurücklächeln. 

Die Arme und Hände

Es gibt eine Regel der Körpersprache die besagt, man soll die Hände immer oberhalb der Hüfte lassen. Dies gilt vor allem, wenn du eine Rede hältst. Solltest du dich beispielsweise als neuer Praktikant in deiner Abteilung vorstellen, dann beachte diese Regel. Nutze deine Hände ruhig um zu gestikulieren. Ein absolutes No Go in der Körpersprache im Berufsleben ist es, die Arme vor dem Körper zu verschränken. Damit signalisiert man nämlich, dass man sich abschottet und mit niemandem reden will. Diese aufgebaute Schutzbarriere bringt im Berufsleben nur Nachteile, schließlich möchte man ja so viel wie möglich lernen und dazu ist eben die Interaktion mit den Kollegen unerlässlich.

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