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Jobs mit Zukunft: Diese Berufe bestehen trotz KI und Robotern

Jobs mit Zukunft: Diese Berufe bestehen trotz KI und Robotern
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Inhalt:
  1. Künstliche Intelligenz: Was ist das genau?
  2. Nehmen Roboter uns die Arbeitsplätze weg?
  3. Diese Berufe könnten durch KI ersetzt werden
  4. Zukunftssichere Branchen: Diese 10 Berufe wird es immer geben
    1. Job 1: Mediziner
    2. Job 2: Erzieher
    3. Job 3: IT-Experten
    4. Job 4: Handwerker
    5. Job 5: Ingenieure
    6. Job 6: Verwaltungsmitarbeiter
    7. Job 7: Psychologen
    8. Job 8: Manager
    9. Job 9: Juristen
    10. Job 10: Wissenschaftler
  5. 5 Trendberufe: Digitale Karriereaussichten
    1. Trendberuf 1: Kryptologe
    2. Trendberuf 2: Drohnen-Pilot
    3. Trendberuf 3: Cloud-Architekt
    4. Trendberuf 4: Performance-Marketing-Manager
    5. Trendberuf 5: KI-Spezialist

Im Zusammenhang mit der Globalisierung und Digitalisierung rückt auch der Begriff der Künstlichen Intelligenz immer mehr in den Fokus von Arbeitsmarkt-Prognosen in Deutschland. Wie verändert sich unsere Arbeitswelt in Zukunft und welche Branchen und Berufe wird es trotz der zunehmenden Technisierung von Unternehmen und Arbeitsprozessen immer geben?

Künstliche Intelligenz: Was ist das genau?

Insbesondere in MINT-Berufen ist der Begriff der Künstlichen Intelligenz von enormer Bedeutung, doch was steckt eigentlich genau dahinter? Geht es dabei tatsächlich um Roboter, die in Form von menschlichen Maschinen nach und nach unsere Plätze einnehmen?
Nein, denn eigentlich fasst Künstliche Intelligenz (KI) auch die Begriffe Machine Learning (ML) und Natural Language Processing (NLP)  mit ein und ist ein Überbegriff für Anwendungen, bei denen Maschinen der menschlichen Intelligenz nachempfunden mit Funktionen wie dem Lernen, Urteilen und Lösen von Problemen ausgestattet werden. Das maschinelle Lernen als Teilbereich der KI lehrt Computer auf der Basis von Erfahrungen, Entscheidungen eigenständig zu treffen. Damit sind sie dem menschlichen Gehirn in gewissem Maße nachempfunden. Doch nehmen Roboter in Zukunft tatsächlich die Arbeitswelt ein?   

Nehmen Roboter uns die Arbeitsplätze weg?

Die Digitalisierung hat die Arbeitswelt bereits stark verändert und häufig in positiver Weise in Unternehmen zu einer Reduktion der Kosten und des Personaleinsatzes geführt. Allerdings geht es beim Einsatz von KI nicht vorrangig um das Ersetzen der menschlichen Arbeit durch Maschinen wie Robotern, sondern um die folgenden Veränderungen und Vorteile:

  • höhere Effizienz
  • weniger repetitive Aufgaben
  • erhöhte Datensicherheit
  • besserer Kundenservice
  • Kostenreduktion
  • gesteigerte Präzision
  • höhere Sicherheit
  • endlose Arbeitskraft

So sollen etwa in der Automobilbranche intelligente Systeme als Assistenz für einfache oder bedrohliche Tätigkeiten eingesetzt werden, um die Arbeit für das Personal zu erleichtern. Allerdings gibt es Kritiker, die Künstliche Intelligenz in gewissem Maße als Bedrohung für die Arbeitswelt und das Bestehen von Arbeitsplätzen sehen. Welche Berufe sind tatsächlich durch Roboter und Co. gefährdet?

Diese Berufe könnten durch KI ersetzt werden

Künstliche Intelligenz in Form von Robotern und Algorithmen erobert die Arbeitswelt und nimmt Arbeitnehmern die Jobs weg. So oder so ähnlich lautet die Prognose einiger Kritiker, die in neuester Software eine ernsthafte Bedrohung sehen, da bereits durch kleinere Datenmengen menschliche Fähigkeiten nachgeahmt werden können.

Diese der menschlichen Intelligenz nachempfundenen Programme können bestimmte Aufgaben tatsächlich deutlich besser ausführen als echte Menschen. So ist es in einer Partie Schach gegen den Computer unmöglich zu gewinnen. Sogar ganze Bücher können mithilfe des Einsatzes von KI geschrieben werden. Doch wie wirkt sich das auf die Arbeitswelt aus und welche Berufe könnten tatsächlich durch Roboter ersetzt werden? Hier ein kleiner Überblick:

  • Verkäufer: Im Einzelhandel könnten intelligente Maschinen den Verkauf von Waren und die Beratung der Kunden langfristig übernehmen.
  • Service- und Pflegekräfte: Modulare Roboter könnten in Zukunft in Hotels, Restaurants, Supermärkten sowie zum Putzen und zur Unterhaltung eingesetzt werden.
  • Busfahrer: Im Jahr 2017 wurde in Deutschland der erste maschinelle Linienverkehr eingesetzt. Dieser Bereich soll in Zukunft weiter ausgebaut werden.
  • Journalisten: Sogar komplexe Zusammenhänge können von Maschinen erschlossen werden, sodass sie etwa im Nachrichtenbereich bereits Einsatz finden.
  • Börsenhändler: Inzwischen haben Maschinen sogar die Börse eingenommen und Algorithmen steuern in Deutschland knapp 60 Prozent der Transaktionen.

In diesen fünf Berufen ist der zukünftige Einsatz von Künstlicher Intelligenz sehr wahrscheinlich, um dauerhaft Kosten und Personalaufwand zu senken. Auch im Bereich Produktion könnten dadurch ein unglaubliches Wachstum sowie eine deutlich gesteigerte Effizienz erreicht werden. Doch welche Branchen und Berufe sind selbst vor den intelligentesten Systemen sicher und bieten damit eine zukunftssichere Karriere?

Zukunftssichere Branchen: Diese 10 Berufe wird es immer geben

Das Weltwirtschaftsforum hat in einem aktuellen Bericht prognostiziert, dass im Jahr 2025 etwa 75 Millionen Jobs durch Roboter bzw. intelligente Systeme übernommen werden. Wer sich jedoch weiterbildet oder direkt den Berufseinstieg in einer davon unberührte Branche wählt, muss Künstliche Intelligenz nicht fürchten.

Hier sind die Top 10 der zukunftssicheren Berufe, die nicht von Robotern ersetzt werden können:

Job 1: Mediziner

Alle medizinischen Berufe wie Ärzte und Gesundheitsforscher können lediglich von Menschen ausgeübt werden, da hier die individuelle Therapie je nach Patient oder Krankheit indiziert werden muss. Somit ist es undenkbar, Roboter etwa als Arzt einzusetzen, um Diagnosen zu stellen, Symptome zu erkennen und entsprechend zu behandeln, ohne dabei durch Fehler der Maschine ein gesundheitliches Risiko für den Patienten einzugehen.

Job 2: Erzieher

Sozialpädagogen und Erzieher sind systemrelevante Berufe, die ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen und Verständnis verlangen sowie die Fähigkeit, auf Individuen abgestimmte Entscheidungen treffen zu können. Aus diesem Grund kann keine noch so intelligente Maschine der Welt die Erziehung und Betreuung von Kindern mit entsprechender Fürsorge ersetzen.

Job 3: IT-Experten

Internet, Smartphone und Computer – ohne IT-Experten kann der gesamte Bereich der Elektrotechnik nicht weiterentwickelt werden. Die Digitalisierung hat zudem die meisten Bereiche der Arbeitswelt beeinflusst und damit den Bedarf an Informatikern und Elektrotechnikern in vielen Branchen erhöht.

Job 4: Handwerker

Die Branche Technik, Metall und Maschinenbau bietet zukunftssichere Berufe, in denen der Bedarf an geschulten Fachkräften sogar noch steigen wird. Aufgrund einer Zunahme des Einsatzes von erneuerbaren Energien und E-Mobilität werden Handwerker in aufstrebenden Bereichen jeglicher Form Künstlicher Intelligenz überlegen sein.

Job 5: Ingenieure

Das Ingenieurwesen ist auf mehrere Branchen ausgedehnt und kann sowohl die Arbeit im Büro, im Vertrieb oder auf dem Bau einschließen. Ingenieure können nicht ausschließlich durch intelligente System ersetzt, sondern lediglich unterstützt werden, da die verschiedenen Tätigkeiten meist zu umfangreich sind.

Job 6: Verwaltungsmitarbeiter

Bereits zu Beginn der Digitalisierung und der zunehmenden Globalisierung wurden einige Jobs in der Verwaltung abgebaut und durch Maschinen ersetzt. Allerdings gibt es bestimmte Tätigkeiten wie etwa in der Metall- oder Textilindustrie, die eine menschliche Kombinationsgabe und strategisches bzw. logisches Denken erfordern.

Job 7: Psychologen

Die menschliche Psyche kann keine Maschine der Welt ergründen, denn Emotionen und wahre Empfindungen können nicht durch Künstliche Intelligenz nachgeahmt oder nachempfunden werden. Daher wird es Berufe wie Psychologen, Heilkundler und Therapeuten so lange geben, wie Menschen auf die Beratung durch Experten angewiesen sind.

Job 8: Manager

Unternehmensführer und Manager können sich die Arbeit in gewissen Tätigkeitsbereichen wie Analyseverfahren durch Maschinen erleichtern. So haben sie mehr Zeit für die Kommunikation mit Kunden und Mitarbeiten. Auch wichtige Unternehmensentscheidungen oder die Entwicklung von auf den Markt und die Konkurrenz abgestimmten Strategien sind nicht allein durch die Nutzung eines Roboters zu bewältigen.

Job 9: Juristen

Rechtswissenschaftler und Juristen könnten Schätzungen zufolge lediglich knapp über zehn Prozent ihrer Aufgaben an intelligente Maschinen übertragen. Wichtige Entscheidungen sowie das Führen von Gerichtsverhandlungen erfordern sowohl eine gewisse Menschenkenntnis als auch eine gute Kombinationsgabe und ein erhöhtes Reaktionsvermögen.

Job 10: Wissenschaftler

In allen Bereichen der Wissenschaft und Forschung kann Künstliche Intelligenz selbstverständlich technische Abläufe vereinfachen, allerdings ist es unmöglich, allein durch Maschinen etwa MINT-Experten oder Forscher zu ersetzen. Die Datenauswertung kann natürlich durch einen Computer übernommen werden, allerdings nicht die genaue Analyse sowie Interpretation der Ergebnisse.  

5 Trendberufe: Digitale Karriereaussichten

Durch die Digitalisierung und die Etablierung von Künstlicher Intelligenz in der Arbeitswelt verschwinden nach und nach einige Berufsgruppen, jedoch ergeben sich durch die neusten Technologien auch einige Möglichkeiten und Trendberufe für die Zukunft.
Hier die gefragtesten digitalen und agilen Jobs mit Erfolgsgarantie:

Trendberuf 1: Kryptologe

Der Beruf des Kryptologen ist wichtiger, als viele annehmen, denn dieser kümmert sich um die Sicherung von sämtlichen Daten, die über das Internet versendet werden. Ganz gleich, ob es sich nur um eine E-Mail an den Arbeitskollegen oder um das Verschicken von Bankdaten handelt, ist der Kryptologe in gewisser Weise für die Sicherheit der Gesellschaft verantwortlich.

Trendberuf 2: Drohnen-Pilot

Insbesondere bei der Bundeswehr, aber auch in anderen Bereichen, wo Drohnen eingesetzt werden, bedarf es der geschulten Steuerung durch einen dafür ausgebildeten Piloten. Somit ist der Trendberuf des Drohnen-Piloten in Zukunft immer gefragter und kann neben der Bundeswehr ebenso im Bereich Maschinenbau oder Filmtechnik ausgeführt werden.  

Trendberuf 3: Cloud-Architekt

Der Trendberuf des Cloud-Architekten bezieht sämtliche administrative Tätigkeiten im Bereich Cloud-Entwicklung mit ein. So liegen die hauptsächlichen Tätigkeiten in der Konzeption der Rechte und des Datenschutzes sowie die Umsiedlung von Software oder Systemen. Als Teil der IT-Branche ist dieser Beruf sehr zukunftssicher und wird immer mehr geschulte Fachkräfte fordern.

Trendberuf 4: Performance-Marketing-Manager

Zu den zukunftssicheren Berufen im digitalen Bereich gehört auch der des Performance-Marketing-Managers. Die Aufgaben erstrecken sich vom Optimieren digitaler Werbekampagnen bis hin zur finanziellen Steuerung von Marketingmaßnahmen. Mit der zunehmenden Digitalisierung und Technisierung von Unternehmen entstehen vermehrt derartige Stellen und Personal mit entsprechender Ausbildung wird immer gefragter.

Trendberuf 5: KI-Spezialist

Durch die zunehmende Integration Künstlicher Intelligenz in der Arbeitswelt, der Forschung und im Bereich Privathaushalte bedarf es selbstverständlich auch ausreichend Personal, dass sich mit der Entwicklung, dem Einsatz und der Wartung etwaiger Computer und Systeme auskennt. KI-Entwickler sind die Spezialisten im Bereich intelligenter Maschinen und werden in Zukunft zunehmend gebraucht.   

Grundsätzlich ist Künstliche Intelligenz bereits Bestandteil vieler Bereiche der Arbeitswelt und hat auch zur Reduktion menschlichen Personals geführt. Allerdings gibt es einige Branchen und Berufe, die sich nicht von intelligenten Systemen ohne Emotionen und freiem Willen ersetzen lassen. Zudem ergibt hat sich eine Menge neuer, zukunftssicherer Berufe ergeben und es entstehen auch weiterhin immer mehr Trendberufe, die auf die zunehmende Digitalisierung und Technisierung zurückzuführen sind.

Bild: Lillia Seifert
Lillia Seifert (26 Artikel)

Lillia Seifert hat Anglistik, Soziologie und Interdisziplinäre Medienwissenschaft an der Universität Bielefeld studiert. Sie veröffentlichte bereits eigene Texte und arbeitete neben dem Studium als Social Media Managerin. Die Kenntnisse in verschiedenen Bereichen machen es ihr leicht, Texte mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten zu erstellen. Sie unterstützt das Team von praktikumsstellen.de, indem sie Artikel mit hilfreichen Tipps und Informationen erstellt.

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