- Die wichtigsten Informationen zum Praktikum in Spanien
- Tipps: Vermeide diese Fettnäpfchen während deines Auslandspraktikums
- Benimm-Regeln für dein Praktikum in Spanien
Sommer, Sonne, Strand und Meer: Kaum wo anders kannst du vor so schöner Kulisse Berufserfahrungen sammeln. Hier lernst du nicht nur berufliche Fähigkeiten sondern auch, wie man das Leben in vollen Zügen genießt. Ein Auslandspraktikum in Spanien ist nicht nur ein wertvoller Baustein für einen hervorragenden Lebenslauf, sondern macht auch einfach Spaß. Nutze die Zeit, die du im Ausland verbringst, um viele unvergessliche Erfahrungen und Erinnerungen zu sammeln.
Ein Praktikum in Spanien eignet sich bestens, um die eigenen Sprachkenntnisse wieder aufzufrischen oder sogar zu vertiefen. Es gibt keine bessere Methode, um eine Sprache zu lernen. Auch wenn es in den ersten Tagen im Praktikum noch etwas holprig zugeht, da die Spanier ja bekanntermaßen unglaublich schnell sprechen, wirst du dich schnell daran gewöhnen und deine Sprachkenntnisse sich im Nu verbessern! Bedenke, dass man sich in den Großstädten zwar mit Englisch ganz gut verständigen kann, die meisten Spanier dieses aber nicht fließend beherrschen. Daher sind Sprachkenntnisse eine wichtige Voraussetzung für dein Auslandspraktikum in Spanien.
Die wichtigsten Informationen zum Praktikum in Spanien
Für die Einreise in Spanien benötigst du keinen Reisepass und auch kein Visum. Ein Personalausweis reicht. Damit du aber während der gesamten Dauer des Auslandspraktikums versichert bist, solltest du bei deiner Krankenkasse eine entsprechende Auslandskarte beantragen. Wenn du einen bezahlten Praktikumsplatz gefunden hast, müsstest du wahrscheinlich ein spanisches Bankkonto eröffnen. Ansonsten würde auch eine Kreditkarte reichen, mit der man auch im Ausland gebührenfrei Geld abheben kann.
Du kannst dir aussuchen, ob du während des Praktikums bei einer Gastfamilie, in einem Hotel, oder in einer WG leben möchtest. Die meisten Zimmer werden möbliert vermietet, sodass du dir um Möbel keine Sorgen machen brauchst. Sprich am besten mit deinem Praktikumsbetrieb ab, welche Unterbringungsmöglichkeiten es gibt und was man dir empfiehlt. WG-Zimmer können in der Regel auch sehr kurzfristig vermietet werden, aber du kannst bereits im Internet schauen und vor Antritt deiner Reise mit ein paar Vermietern in Kontakt treten.
Egal, ob du ein Praktikum in Madrid, Valencia, oder ein Auslandspraktikum in Barcelona anstrebst: In jeder dieser Metropolen wird das Leben laut und fröhlich gefeiert. Internationale Spitzenfirmen findet man in diesen Städten genauso wie mittelständische Familienunternehmen oder auch kleine, dafür aber sehr erfolgreiche Start-Ups. In Madrid gibt es überwiegend Firmen aus der kaufmännischen Branche, sowie aus dem Finanzwesen. In Barcelona dreht sich mehr um die Bereiche Medien, Design und Architektur. Die meisten Praktikumsstellen in Spanien werden allerdings in der Tourismusbranche absolviert. Egal ob an der Hotelrezeption, an der Hotelbar, im Restaurant oder im Bereich Animation: In Spanien gibt es Praktikumsplätze in allen möglichen Bereichen.
Tipps: Vermeide diese Fettnäpfchen während deines Auslandspraktikums
Du freust dich bereits jetzt auf deine Siestas? Vergiss aber nicht, dass dafür bis in die Abendstunden gearbeitet wird. Und hier kommt prompt die nächste Enttäuschung: Nicht alle Unternehmen legen Wert auf die klassische Siesta. Bevor du dich also in eine lange Mittagspause verabschiedest, solltest du klären, wie lange du tatsächlich wegbleiben darfst. Am besten, du hältst es mit den Mittagspausen in den ersten Arbeitstagen relativ kurz und schaust, was deine Kollegen so machen.
Ein großer Fehler, denn du während deines Praktikums begehen könntest, ist das Zeigen von Ungeduld. Die Spanier genießen eben das Leben und sind in vieler Hinsicht etwas „langsamer“ als wir es in Deutschland gewohnt sind. Egal ob im privaten Bereich oder im Berufsleben: Wenn jemand sorgfältig die von dir benötigten Unterlagen raussucht oder dein Wechselgeld zusammenzählt, dann dauert das für unsere Verhältnisse schonmal etwas länger. Hier ist Ruhe und Gelassenheit angesagt, denn ansonsten kommst du als Praktikant aus dem Ausland als ungeduldig und unhöflich rüber.
Wenn du während des Auslandspraktikums in Spanien mit Kollegen essen gehst, dann solltest du Folgendes Wissen: Man setzt sich in diesem Land nicht einfach an einen Tisch, sondern wird vom Kellner an einen Tisch verwiesen. Gegessen wird langsamer und länger als in Deutschland. Wenn ein Abendessen, welches hier üblicherweise gegen 21 Uhr stattfindet, etwa drei Stunden dauert, ist das hier nichts ungewöhnliches. Bringe also immer genügend Zeit und Geduld mit.
Benimm-Regeln für dein Praktikum in Spanien
Die Begrüßung in Spanien erfolgt meist per kurzem Handschlag. Die hier bekannten angedeuteten Wangenküsschen gibt es meist nur unter Bekannten, daher solltest du eher abwarten und schauen, wie man dich begrüßt, bevor du jemandem zu Nahe kommst. Als Begrüßungsformel bis zum Nachmittag kann man „Buenos Dias“ verwenden. Nach der Siesta geht man über zu „Buenas Tardes“ und am Abend sagt man sich mit „Buenas Noches“ Hallo.
Der Dress-Code spielt in spanischen Firmen eine sehr wichtige Rolle. Achte immer auf angemessene Kleidung und angemessenes Schuhwerk. Die Spanier legen nämlich europaweit den größten Wert auf einen schicken Dress-Code. Frauen tragen sehr gerne Knielange Röcke oder Kleider, Männer kommen um eine Anzughose und ein Hemd nicht drumherum.
Sowohl in der Geschäftswelt als auch im Privatleben: Höflichkeit wird hier groß geschrieben. Dass heißt wiederum, dass du dir unbekannte Personen stets Siezen solltest. Auf das „Du“ kannst du dann umsteigen, wenn man dir das Duzen anbietet. Doch gerade in der Geschäftswelt solltest du als Praktikant all deine Kollegen zunächst Siezen.
Was die Pünktlichkeit betrifft, so nimmt man diese in Spanien nicht ganz so genau wie hier. An deinem Praktikumsplatz in Spanien solltest du zwar immer pünktlich erscheinen, doch können sich geplante Meetings zum Beispiel auch ruhig mal um ein halbe Stunde verschieben. Rechne auch bei privaten Verabredungen immer damit, dass du möglicherweise länger warten musst.