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Der Probetag – Mit diesen 5 Tipps meisterst du das Probearbeiten problemlos!

Der Probetag – Mit diesen 5 Tipps meisterst du das Probearbeiten problemlos!
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Inhalt:
  1. Was genau ist ein Probetag?
  2. 5 Tipps für den Probetag
    1. 1. Tipp: Kleider machen Leute
    2. 2. Tipp: Sympathie pur
    3. 3. Tipp: Einsatz
    4. 4. Tipp: Wer nicht fragt bleibt dumm
    5. 5. Tipp: Kommunikationstalent
  3. So profitierst du vom Probetag

Deine Bewerbungsunterlagen kamen gut an und beim Vorstellungsgespräch konntest du ebenfalls überzeugen? Als nächstes folgt die Generalprobe für Praktikanten? So ähnlich! Wer zum Probearbeiten eingeladen wird, bekommt die Möglichkeit, das Unternehmen von sich zu überzeugen. Doch was genau hat es eigentlich mit so einem Probetag für eine Praktikumsstelle auf sich? Und wie verhält man sich am besten, um einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen? Für den perfekten Start ins Praktikum findest du im Folgenden wichtige Informationen und Tipps rund um den Probetag!

Was genau ist ein Probetag?

Bei einem Probetag, auch Probearbeit genannt, können sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer unverbindlich kennenlernen. So ein Probetag kann entweder nur einen Tag lang dauern, manchmal aber auch mehrere Tage bis hin zu einer Woche. Diese Zeit kannst du nutzen, um deinen potenziellen Praktikumsbetrieb kennenzulernen und herauszufinden, ob die ausgeschriebene Tätigkeit auch deinen Vorstellungen entspricht. Gleichzeitig kann der Betrieb dich kennenlernen und herausfinden, wie gut du ins Team passt und ob du beispielsweise gut mit Kunden umgehen kannst. Je nachdem, welche Aufgaben das eigentliche Praktikum beinhalten, wirst du schonmal langsam an diese herangeführt und kannst dich ausprobieren.

Das Besondere am Probetag ist, dass man ohne große Risiken einen Bewerber in einem Betrieb erleben kann. Wie geht dieser mit seinen Kollegen um? Kann der Bewerber sich schnell in neue Aufgaben einarbeiten? Wie verhält es sich mit Telefonaten und dem Schreiben von Emails? Sind auch hier die nötigen Fertigkeiten da, um eine angemessene Geschäftskorrespondenz führen zu können? Oder stecken in jeder Email zehn Rechtschreibfehler? Beim Probetag merkt der Betrieb in der Regel sehr schnell, ob du einen geeigneten Praktikanten darstellen wirst oder nicht.

Sollte eine der beiden Seiten merken, dass die Zusammenarbeit nicht so gut funktioniert, kann die Probearbeit auch direkt beendet, beziehungsweise kurzfristig gekündigt werden. Der Vorteil, auch für dich: Im Gegensatz zur Probezeit brauchst du keine Kündigungsfrist von mehreren Wochen einhalten, sondern kannst direkt aussteigen und dein Glück bei einem anderen Unternehmen versuchen- wobei dies natürlich eigentlich nicht eintreten sollte, denn schließlich willst du ja in diesem Unternehmen Berufserfahrung sammeln!

5 Tipps für den Probetag

Sei ausgeschlafen, pünktlich und motiviert. Damit wären drei wichtige Grundregeln schon einmal eingehalten! Hier weitere Tipps, wie du das Unternehmen deiner Wahl beim Probearbeiten von dir überzeugen kannst:

1. Tipp: Kleider machen Leute

Die Kleiderfrage scheint immer mehr in den Hintergrund zu rücken, da man Krawatten und Blazer für spießig hält und es wichtig ist, dass man sich in seiner Kleidung wohl fühlt. Doch leider kann man mit seiner Kleiderwahl am Probetag für eine Praktikumsstelle schnell nicht so gut ankommen. Wer hier zu lässig erscheint, vermittelt den Eindruck, dass man diese Chance nicht wertschätzt und dass einem eine Anstellung nicht besonders wichtig ist. Denn wer einen wirklich guten Eindruck hinterlassen möchte, der muss sich eben adäquat kleiden. Dazu gehört ein gepflegtes Äußeres und die Wahl von Kleidung, die „Erwachsene“ im Berufsalltag eben so anziehen. Saubere Schuhe sind ebenfalls sehr wichtig! Sneakers, ein Kapuzenpulli und die zerrissene Jeans sind ein No-Go!

2. Tipp: Sympathie pur

Wenn du der Chef oder die Chefin eines Unternehmens wärst und dir einen perfekten Praktikanten vorstellen würdest, wie würde dieser sein? Vielleicht freundlich? Höflich? Zuvorkommend? Fleißig? Da hast du schon die Antwort auf die Frage, wie du dich am besten präsentierst! Sei rundum sympathisch, so konntest du ja schließlich auch schon im Vorstellungsgespräch überzeugen! Eine weitere Eigenschaft, mit der du den potenziellen Praktikumsbetrieb von dir überzeugen kannst, ist Aufmerksamkeit. Hör gut zu, wenn dir etwas erklärt wird und schreib am besten mit.

3. Tipp: Einsatz

Du bist mit einer Aufgabe fertig? Dann frag gleich nach, was du als nächstes tun könntest. Kaum etwas ist schlimmer als ein Bewerber, der anstatt zu arbeiten und vollen Einsatz zu zeigen, darauf wartet, neue Arbeit zu bekommen aber nichts dafür tut. Däumchen drehen kannst du zu Hause immer noch! Zeige dein Engagement und deine hohe Motivation indem du gleich nachdem du mit etwas fertig bist dies auch bekanntgibst und signalisierst, dass du Lust auf die nächste Aufgabe hast. Mit Leistungsbereitschaft kannst du am Probetag besonders gut punkten!

4. Tipp: Wer nicht fragt bleibt dumm

Einen Probetag absolvierst du ja deshalb, weil du den ausgeschriebenen Praktikumsplatz unbedingt haben möchtest – daher solltest du dieses Interesse auch am Probetag bekunden. Und wie kann man sein Interesse für etwas besser zeigen, als indem man Fragen stellt? Wenn dir etwas erklärt wird, dann frag ruhig nach, ob du die Aufgabe richtig verstanden hast, oder stelle weiterführende Fragen, zum Beispiel, was genau dabei passiert, wie genau etwas bestimmtes funktioniert und so weiter. Du kannst auch dein Interesse zum Unternehmen bekunden und Dinge fragen wie, wie oft finden hier Meetings statt, wie viele verschiedene Abteilungen gibt es, etc.

5. Tipp: Kommunikationstalent

Um auch bei den Kollegen einen guten Eindruck zu hinterlassen, solltest du in der Mittagspause versuchen, irgendwo Anschluss zu finden und diese nicht alleine an deinem Schreibtisch verbringen. Sei offen, freundlich und kommunikativ, aber rede nicht die ganze Zeit von deinem Privatleben, sondern nutze die gemeinsame Zeit mit deinen Kollegen lieber dafür, Fragen über die Firma zu stellen oder diese besser kennenzulernen. Verbringe Zeit mit deinem potenziellen zukünftigen Team und finde für dich heraus, ob du dich in diesem wohlfühlst!

So profitierst du vom Probetag

Ein Probetag dient in erster Linie dazu, dass ein Arbeitgeber einen Bewerber kennenlernen kann um dadurch besser einschätzen zu können, ob dieser ins Team passt und die nötigen Qualifikationen mitbringt, um die ihm gegebenen Aufgaben auch fachgerecht erledigen zu können. Aber was ist eigentlich mit der „anderen Seite“, also mit dem potenziellen Praktikanten? Auch du kannst von einem Probetag profitieren! Wie? Indem du dir ein genaues Bild darüber machen kannst, wie die Kollegen miteinander umgehen, wie das Betriebsklima ist, wie gestresst und unzufrieden die Arbeitnehmer in dem Unternehmen sind und noch vieles mehr! Das ist ein riesiger Vorteil, denn wenn dir bestimmte Punkte negativ auffallen, kannst du nach dem Probetag einfach sagen, dass du kein Interesse mehr hast. Dadurch musst du nicht die nächsten sechs Monate (oder wie lange auch immer dein Praktikum laufen sollte) in einem Praktikum festsitzen, in dem du nicht glücklich bist! Freue dich darauf, dass du die Chance bekommst, einen Betrieb näher kennenzulernen! Und mit den  Tipps für einen gelungenen Probetag kann auch fast nichts mehr schiefgehen! Viel Erfolg beim Probearbeiten!

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