praktikumsstellen.de Ratgeber Dein Weg in die Sport- und Fitnessbrache

Dein Weg in die Sport- und Fitnessbrache

Dein Weg in die Sport- und Fitnessbrache
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Inhalt:
  1. Voraussetzungen für einen Berufseinstieg in die Sport- und Fitnessbranche
  2. Ausbildungsberufe mit dem Schwerpunkt Sport
  3. Ein Studium im Bereich Sport 
    1. Studiengänge mit dem Schwerpunkt Sport 
  4. Der Berufseinstieg in die Sport- und Fitnessbranche 

Stillsitzen gehört nicht gerade zu deinen Stärken? Du würdest dich am liebsten den ganzen Tag mit Sport befassen? Warum solltest du dann nicht dein Hobby zum Beruf machen? Das Bewusstsein für  einen gesunden und aktiven Lebensstil wird immer größer, und immer mehr Menschen begeistern sich für dieses Thema. Damit ergeben sich auch immer mehr Möglichkeiten, in diesem beliebten Bereich eine Karriere einzuschlagen. Informiere dich hier über deine Optionen. Bevor du dich an die konkrete Karriereplanung setzt, solltest du dir selbst einige Fragen beantworten können:

  • Möchte ich im Berufsalltag sportlich aktiv sein?
  • Will ich mich viel mit anderen Menschen befassen?
  • Macht mir das Lehren oder Anleiten Spaß? 
  • Befasse ich mich lieber mit den theoretischen oder den praktischen Aspekten des Sports?
  • Welche beruflichen Einsatzorte finde ich besonders interessant?

Voraussetzungen für einen Berufseinstieg in die Sport- und Fitnessbranche

Hast du das Zeug für eine Karriere in der Sport- und Fitnessbranche? Folgende Eigenschaften zeichnen erfolgreiche Arbeitnehmer in diesem Bereich aus! Schau gleich nach, ob du alles mitbringst, was für eine Karriere auf diesem Gebiet wichtig ist:

  • Spaß an Bewegung und Sport 
  • Freude bei der Arbeit mit anderen Menschen
  • Lust am Organisieren, zum Beispiel von Sportveranstaltungen 
  • Kreativität und Aufgeschlossenheit, zum Beispiel bei der Entwicklung von Kursangeboten
  • Serviceorientiertes Denken und Hilfsbereitschaft
  • Spaß an kaufmännischen und organisatorischen Aufgaben, zum Beispiel beim Planen des Budgets
  • Fähigkeit, andere zu motivieren 

Ausbildungsberufe mit dem Schwerpunkt Sport

Eine Ausbildung ist ein guter Weg, um sich gleich nach der Schule sowohl praktisch als auch theoretisch mit dem liebsten Hobby, dem Sport, auseinanderzusetzen. In der Regel besuchst du zwei mal die Woche eine Berufsschule, in der du viel Hintergrundwissen rund um Bewegung, Sport, Ernährung und vieles mehr erlernst. An den drei anderen Wochentagen bist du in deinem Ausbildungsbetrieb tätig, wo du deine theoretischen Grundkenntnisse um praktisches Know-How erweiterst und den Berufsalltag in deinem Ausbildungsberuf kennenlernst. Ausbildungsberufe im Bereich Sport sind sehr vielfältig. Du kannst dabei ganz klassisch eine Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann/-frau absolvieren, oder dich auch zum Ergotherapeuten oder Pferdewirt ausbilden lassen. Die gängigsten Ausbildungsberufe für Sportskanonen sind die Folgenden:

  • Sport- und Fitnesskaufmann/-frau
  • Physiotherapeut/-in
  • Diätassistent/-in
  • Sportfachmann/-frau
  • Polizist/-in
  • Fachverkäufer/-in Sportartikel
  • Pferdewirt/-in
  • Sportassistent/-in
  • Masseur/-in
  • Fachangestellte/r für Bäderbetriebe
  • Ergotherapeut/-in 

Nach so einer Ausbildung hast du die Möglichkeit, dich für eine der vielen Nischen im Bereich Sport zu spezialisieren. Du könntest beispielsweise eine Weiterbildung zum Reitlehrer machen, zum Yogalehrer, oder auch Personal Trainer werden. Wer gerne tanzt und sich mit Kindern beschäftigt, wird Bewegungspädagoge oder Choreograf. Du hättest gerne mehr Action in deinem Berufsalltag? Dann ist die Arbeit in einem Kletter- oder Hochseilpark womöglich genau das Richtige für dich! Deiner Kreativität sind nach einer Ausbildung kaum Grenzen gesetzt! Beachte aber, dass viele dieser Weiterbildungen kostenpflichtig sind, da sie nur von privaten Bildungsträgern angeboten werden. 

Ein Studium im Bereich Sport 

Die Sport- und Fitnessbranche hält zahlreiche Karriereoptionen für Bewegungsfanatiker bereit. Die Schwerpunkte solcher Studiengänge liegen je nach Fach in teilweise sehr unterschiedlichen Bereichen. Die Einen studieren, um im Berufsleben einmal andere Menschen Anleiten zu können. Andere wiederum verfolgen das Ziel, eine Leitungsfunktion zu übernehmen, zum Beispiel eines Sportvereins, und freuen sich bereits auf all den Papierkram, der dabei auf sie zukommt. Und wieder Andere müssen selbst nicht sportlich aktiv werden, ihnen reicht es, Sportveranstaltungen hautnah miterleben zu dürfen und darüber zu berichten. Zu welcher Sorte gehörst du? 

Studiengänge mit dem Schwerpunkt Sport 

  • Sportwissenschaften
  • Sport auf Lehramt
  • Sport- und Eventmanagement
  • Sportmanagement 
  • BWL mit Sportmanagement 
  • Medien-, Sport- und Eventmanagement
  • Sportjournalismus
  • Sportpsychologie 
  • Sporttechnologie 
  • Sport und Gesundheit 

Karriereexperten und Berufsberater empfehlen übrigens, sich mit dem reinen Studium der Sportwissenschaften nicht allzu sehr einzuschränken. Wer sich breiter aufstellt, hat später bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Eine gute Kombination ist ein Sport-Studiengang und ein wirtschaftswissenschaftlicher Studiengang im Nebenfach. Damit hat man gute Chancen, bei großen Sportartikelherstellern arbeiten zu können, wenn einem nach zwanzig Jahren im Berufsleben einmal die Puste ausgeht und man sich nach einem „ruhigeren“ Joballtag sehnt. 

Der Berufseinstieg in die Sport- und Fitnessbranche 

Um herauszufinden, welcher der zahlreichen Berufe und Einsatzgebiete genau richtig für dich ist, kann ein Praktikum sehr hilfreich sein. Rufe doch einfach mal in dem Fitnessstudio deines Vertrauens an und frage nach, ob du in den Ferien für ein oder zwei Wochen ein freiwilliges Praktikum dort absolvieren kannst. Dadurch wirst du bereits einen sehr guten Eindruck in die Arbeit  von einem/einer Sport- und Fitnesskaufmann/-frau erhalten können. Reizt dich der Sportjournalismus? Dann kontaktiere doch einfach mal deine lokale Tageszeitung. Möglicherweise darfst du einen Sportjournalisten für ein Wochenende bei seiner Arbeit begleiten und diesem über die Schulter gucken? Sammle ein wenig Praxiserfahrung. Das hilft dir nicht nur bei der Entscheidung für oder gegen einen Beruf, sondern macht sich auch auf deinem Lebenslauf sehr gut! Hier findest du aktuelle Praktikumsplätze im Bereich Sport!

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