- Benimm-Regeln für dein Praktikum in Amerika
- Dress-Code
Dein Praktikum in den USA
Die Kommunikation in den USAEssen gehenDein Praktikum in Kanada
Die Kommunikation in KanadaEssen gehenEin Praktikum im Ausland gehört heute für viele Schülerinnen und Schüler einfach dazu. Sie wollen fremde Kulturen kennenlernen, ein Land sehen, aber auch wertvolle internationale Berufserfahrung sammeln. Und ganz nebenbei: Ihr Englisch verbessern! In den großen Amerikanischen Städten sitzen weltweit agierende, sehr erfolgreiche Konzerne. Hier ein Praktikum machen zu können ist eine einmalige Chance, die sich niemand entgehen lassen sollte!
Wenn du in ein dir fremdes Land reist, dann ist eine gute Vorbereitung sehr wichtig. Gerade, wenn du dort in einem Unternehmen arbeiten wirst. Neben Benimm-Regeln im Alltag solltest du ebenfalls wissen, wie die Etikette im Berufsleben aussieht. Ob du dein Praktikum in den USA machen möchtest, oder ob dir ein Praktikum in Kanada lieber ist, spielt keine Rolle: Denn hier findest du die wichtigsten Benimm-Regeln für beide Länder. Beginne gleich mit der Planung deines Auslandspraktikums, und lerne den American Way of Life kennen!
Benimm-Regeln für dein Praktikum in Amerika
Ein Praktikum in Amerika macht sich auf jedem Lebenslauf sehr gut. Du lernst neue Menschen kennen, kannst in deiner Freizeit ein Land erkunden, und dir gleichzeitig berufliche Qualifikationen aneignen. Außerdem lernst du als Praktikant in Amerika das Land nicht nur als Tourist kennen, was dir viele wertvolle Einblicke in die Kultur liefern wird. Was die Benimm-Regeln während deines Praktikums betrifft, so gibt es in Amerika nur einige Dinge zu beachten. Hier erfährst du alles, was du für dein Praktikum in den USA und in Kanada wissen musst:
Dress-Code
Sowohl bei deinem Praktikum in Kanada als auch in den USA ist es wichtig, dass du dich schick und ordentlich kleidest. Zu viel Haut zu zeigen ist ein absolutes No-Go! Auch sehr enge und aufreizende Kleidung haben im Berufsleben nichts zu suchen. Auf diesem Gebiet ist man da in Amerika wesentlich züchtiger und strenger als hierzulande. In beiden Ländern kleidet man sich „Business Standard“. In der Regel bedeutet dies: Anzug, weißes oder blaues Hemd und Krawatte. Praktikantinnen tragen ebenfalls ein Kostüm, eine Bluse oder einen Rock. Dieser sollte allerdings bis unter das Knie gehen! Der berühmte „Casual Friday“ ist übrigens gar nicht so casual. Jeans und T-Shirt sind nicht drin. Allerdings kann der Praktikant seine Krawatte weglassen. Ein weiteres No-Go für dein Auslandspraktikum in Amerika: Turnschuhe. Diese sind ausschließlich in der Freizeit zu tragen. Das gilt auch für Praktikanten!
Dein Praktikum in den USA
Ob du nach L.A fliegst, um in einem Filmstudio deine Kenntnisse im Bereich der Tontechnik zu erweitern, oder nach New York, wo du ein Praktikum im Finanzwesen absolvieren kannst: Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten kannst du so gut wie alles machen! Dazu ist nur eines wichtig: Eine gute Vorbereitung!
Die Kommunikation in den USA
In den USA fragen dich die Landsleute bei der Begrüßung immer, wie es dir geht. Hierbei handelt es sich um eine reine Floskel, die einfach zur Begrüßung dazu gehört. Wenn du also gefragt wirst: „Hi, how are you?“ Dann ist es nicht notwenig, über deinen Gefühlsstatus zu berichten. Ein kurzes „Fine, thank you“ ist vollkommen ausreichend. Gewöhne dir für deine Zeit in den USA an, bei jeder Begrüßung ein „How are you“ hinzuzufügen. Das gehört einfach zum guten Ton und sollte nicht weggelassen werden. Auch nicht, wenn man per Telefon kommuniziert.
Andere Lebensbereiche sind ebenfalls häufig von Floskeln erfüllt. So kann es sein, dass du beim Kennenlernen eines neuen Arbeitskollegen gleich überschwänglich zu seiner nächsten Grillparty eingeladen wirst. Doch Vorsicht: Wird dir nicht explizit ein Datum und eine Uhrzeit genannt, dann war auch diese Einladung nur eine Demonstration amerikanischer Über-Freundlichkeit. Ernst nehmen brauchst du die Einladung dann nicht. Bist du dir nicht sicher, ob du nicht doch „ernsthaft“ eingeladen bist oder nicht, dann frage einfach telefonisch oder per SMS nach, ob es bei der Verabredung bleibt. Auch dies ist eine Gängige Praxis im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
Essen gehen
In den USA gehen die Menschen sehr gerne ins Restaurant. Wenn du mit deinen neuen Kollegen essen gehst, dann stürme nicht gleich ins Restaurant und suche dir einen Tisch. Denn hier weisen die Kellner jedem Gast einen Platz zu. Ein weiteres Fettnäpfchen lauert beim Trinkgeld: Hier ist ein höherer Satz angemessen als in Deutschland. In der Regel solltest du 15-20 % Trinkgeld dazurechnen.
Ist man für ein Meeting oder Geschäftstreffen im Restaurant, dann wundere dich nicht, dass man nicht so richtig zur Sache kommt. Anekdoten und Smalltalk stehen an erster Stelle. Zahlen und Fakten sind dagegen nicht so wichtig wie in Deutschland. Am liebsten wird über Sport gesprochen. Heikle Themen wie Religion und Politik werden dagegen gemieden.
Weitere Infos zu deinem Praktikum in den USA findest du hier: https://www.daad.de/laenderinformationen/usa/de/
Dein Praktikum in Kanada
Wenn du ein Praktikum in Kanada machen möchtest, dann wirst du feststellen, dass es einige Parallelen, aber auch viele Unterschiede zu den Benimm-Regeln der USA gibt. Die Kanadier haben eine ganz eigene Kultur, und sogar sprachlich unterscheiden sich die beiden Länder: Die Hälfte aller Kanadier spricht nämlich Französisch. Wenn du also einen Praktikumsplatz in Québec gefunden hast, dann solltest du unbedingt deine Französisch-Kenntnisse auffrischen.
Die Kommunikation in Kanada
Wie auch in den USA solltest du dich vor einem Treffen vergewissern, ob dieses noch stattfindet. Eine kurze E-Mail reicht dafür aus. Nach dem Treffen freuen sich die Kanadier über eine Dankes-Mail. Hier ist man überschwänglich freundlich und entschuldigt sich viel. So kann es sein, dass wenn du jemanden im Laden unbeabsichtigt anrempelst, sich der andere entschuldigt. Versuche dir für deine Zeit als Praktikant in Kanada ebenfalls anzueignen, besonders höflich und zuvorkommend zu sein.
Essen gehen
Wer in Kanada in einem Restaurant bezahlen möchte, winkt den Kellner nicht heran, denn das wirkt unhöflich. Ist in der Regel aber auch nicht notwendig, da diese öfter mal an jeden Tisch kommen als in Deutschland. Wie auch in den USA ist ein Trinkgeld von etwa 15 % üblich. Auf Alkohol solltest du eigentlich während deines Aufenthaltes für dein Praktikum verzichten. Vor allem beim gemeinsamen Essen mit der Firma gehört es sich nicht, Alkohol zu bestellen. Dafür legen die Kanadier viel Wert auf Tischmanieren, weshalb du dich hier von deiner besten Seite zeigen kannst.
Weitere Informationen zu deinem Praktikum in Kanada findest du hier: https://www.daad.de/laenderinformationen/kanada/de/