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Checkliste Berufseinstieg – So organisierst du erfolgreich deinen Start ins Berufsleben

Checkliste Berufseinstieg – So organisierst du erfolgreich deinen Start ins Berufsleben
© Kostenko Maxim / shutterstock.com
Inhalt:
  1. Die Vorbereitung auf den Start ins Berufsleben
  2. Der Berufseinstieg nach dem Studium
  3. Was muss beim Berufseinstieg beachtet werden? So organisierst du deinen Berufseinstieg
    1. Nützliche Tipps für den Berufseinstieg
  4. Checkliste für den Berufseinstieg

Der Abschluss rückt immer näher? Zu Recht stellt sich da der Ein oder Andere die Frage: Wie bereite ich mich eigentlich auf den Berufseinstieg vor? Was muss vorher organisiert oder beachtet werden? Wie gelingt der Berufseinstieg nach dem Studium? Fragen über Fragen, die sich einem Absolventen mit Näherrücken des Abschlusses stellen. Hier gibt’s die passenden Antworten!

Die Vorbereitung auf den Start ins Berufsleben

Etwa ein Jahr im Voraus solltest du dir die ersten Gedanken über deinen Eintritt in die Arbeitswelt machen. Wie möchtest du deinen Berufsstart gestalten? Bevor du nämlich mit der Organisation beginnen kannst, müsstest du dir selbst darüber im Klaren sein, was deine Ziele sind. Überlege dir, wie die Rahmenbedingungen aussehen sollten:

  • Bevorzugst du den direkten Einstieg in die Jobwelt?
  • Möchtest du über ein Jahrespraktikum oder ein Trainee Programm ins Unternehmen starten?
  • Wäre ein Auslandspraktikum in deinem Interesse?
  • In welcher Branche möchtest du arbeiten?
  • Für welche Berufe bist du qualifiziert?
  • Welche praktischen Fähigkeiten hast du bereits erworben?
  • Wo liegen deine Stärken in der Praxis?
  • Wärst du bereit, für einen Job umzuziehen?
  • Welche Kriterien sollte dein zukünftiger Arbeitgeber erfüllen?
  • In welchen Firmen hättest du Interesse zu arbeiten?
  • Gibt es noch Fähigkeiten, die du vor deinem Berufsstart verbessern könntest?

Sind die Fragen alle beantwortet, bist du in deinen Vorbereitungen auf den Berufseinstieg schon ein ganzes Stück weiter gekommen. Organisiere für dich eine Weiterbildung, einen Uni-Kurs, Workshops oder Ähnliches, in denen du berufsspezifische Qualifikationen für den Bereich, in dem du später einmal arbeiten möchtest, erwerben kannst. Auch Praktika können nicht dabei schaden, tiefere Einblicke in deine spätere Tätigkeit zu erlangen. Befasse dich also gut mit diesen Fragen, denn je genauer du selbst weißt, was du möchtest, desto besser kannst du deinen Karrierepfad auch in diese Richtung lenken!

Der Berufseinstieg nach dem Studium

Im Gegensatz zu Schul-Absolventen haben Hochschulabsolventen den Vorteil, dass Sie eine Abschlussarbeit direkt in einem Unternehmen schreiben können. Dadurch lernen Sie diesen Arbeitgeber gut kennen und qualifizieren sich womöglich dazu, direkt nach dem Abschluss von diesem übernommen zu werden. Für den Berufseinstieg nach dem Studium gilt also: Wenn möglich, dann versuche immer deine Abschlussarbeit in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen zu schreiben. Mit ein wenig Glück stehst du damit schon mit einem Fuß im Betrieb und wirst nach Erhalt des Abschlusses eingestellt. Sprich mit deinem Dozenten darüber, welche Themen sich eignen und begib dich auf die Suche nach dem passenden Arbeitgeber!

Was muss beim Berufseinstieg beachtet werden? So organisierst du deinen Berufseinstieg

Mit dem Einstieg in die Arbeitswelt kommen ganz neue Pflichten auf dich zu. Du benötigst zum Beispiel jetzt eine Steueridentifikationsnummer. Wenn du zuvor noch nicht gearbeitet hast, dann musst du diese bei info@identifikationsmerkmal.de oder auf der Internetseite des Bundeszentralamtes für Steuern http://www.bzst.de/DE/Home/home_node.html beantragen. Die klassische Lohnsteuerkarte gibt es ja nicht mehr, daher reicht es aus, wenn du deinem zukünftigen Arbeitgeber schriftlich mitteilst, dass dies dein erstes Beschäftigungsverhältnis ist.

Wer mit dem Arbeiten anfängt, muss sich auch selbst krankenversichern. Während der Schule oder des Studiums bist du bei deinen Eltern mitversichert. Dies ändert sich aber, sobald du entweder 25 Jahre alt bist, oder selbst Geld verdienst. Bei Antritt deines ersten Beschäftigungsverhältnisses solltest du dich also bereits bei einer Krankenkasse selbst versichert haben.

Ebenfalls notwendig: Die Beantragung der Sozialversicherungs- und Rentenversicherungsnummer. Dies tust du bei deiner Krankenkasse. Das dauert etwa vier bis sechs Wochen. Kümmere dich also frühzeitig um solche organisatorischen Angelegenheiten, so kommst du in der Bewerbungsphase nicht ins Straucheln und musst dich nicht noch um viele andere Dinge kümmern. Du merkst also, für den Berufseinstieg muss ganz schön viel beachtet werden. Aber wer früh damit anfängt, kann dem Karrierestart gelassen entgegen sehen.

Nützliche Tipps für den Berufseinstieg

Heutzutage verfügen sehr viele Unternehmen über eigene Karriereportale im Internet. Wer sich hier anmeldet, wird per E-mail über passende Stellenangebote informiert. Diese Möglichkeiten der modernen Jobsuche solltest du unbedingt nutzen. Zusätzlich ist es empfehlenswert, mehrmals täglich bei Jobsuchmaschinen im Internet vorbeizuschauen. Das Angebot an Stellenanzeigen aktualisiert sich nämlich fast schon im Minutentakt. Schaue fleißig nach und verpasse nie wieder ein gutes Stellenangebot. Du hast etwas Interessantes gefunden? Dann bewirb dich sofort! Wer Dinge aufschiebt tut diese am Ende womöglich gar nicht mehr. Also immer gleich ran an die Tastatur!

Die Geschichte mit dem Vitamin-B ist kein Gerücht: Wer irgendwo Bekannte hat, kommt eher an den Job. Aus diesem Grund empfehlen wir für einen erfolgreichen Berufsstart: Besuche Jobmessen, öffentliche Firmenevents, und so weiter. Jemand Erfolgreiches aus der Branche, in die du einsteigen möchtest hält einen Vortrag? Nichts wie hin! Knüpfe so viele Kontakte wie möglich. Hände schütteln, Vorstellen und nett plaudern. So erfährst du mit ein wenig Glück Insider-Wissen über das Gebiet, in dem du arbeiten möchtest. Spätestens beim Vorstellungsgespräch kannst du mit diesem Wissen punkten. Ebenfalls möglich: Jemand findet dich so sympathisch, dass man dich bei seinem Personalverantwortlichen vorschlägt. Unterschätze also nie die Macht von Vitamin-B und beginne früh damit, dir ein eigenes Netzwerk aufzubauen.

Checkliste für den Berufseinstieg

Bevorzugst du den direkten Einstieg in die Jobwelt?

Möchtest du über ein Jahrespraktikum oder ein Trainee Programm ins Unternehmen starten?

Wäre ein Auslandspraktikum in deinem Interesse?

In welcher Branche möchtest du arbeiten?

Für welche Berufe bist du qualifiziert?

Welche praktischen Fähigkeiten hast du bereits erworben?

Wo liegen deine Stärken in der Praxis?

Wärst du bereit, für einen Job umzuziehen?

Welche Kriterien sollte dein zukünftiger Arbeitgeber erfüllen?

In welchen Firmen hättest du Interesse zu arbeiten?

Gibt es noch Fähigkeiten, die du vor deinem Berufsstart verbessern könntest?

Beantrage deine Steueridentifikationsnummer

Beantrage deine Sozialversicherungs- und Rentenversicherungsnummer

Melde dich bei deiner Krankenversicherung an

Baue dir ein berufliches Netzwerk auf

Betreibe eine aktive Stellensuche

Schreibe Bewerbungen

Lege dir die passende Garderobe für kommende Vorstellungsgespräche zu

Übe Einstellungstests im Internet

Sei flexibel: Bei vielen Absagen etwas an deinen Bewerbungen ändern



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