praktikumsstellen.de Ratgeber 7 Verhaltenstipps für ein erfolgreiches Praktikum

7 Verhaltenstipps für ein erfolgreiches Praktikum

7 Verhaltenstipps für ein erfolgreiches Praktikum
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Inhalt:
  1. 7 Verhaltenstipps für Praktikanten
    1. 1. Mit Höflichkeit punkten
    2. 2. Engagement und Eigeninitiative
    3. 3. Interesse zeigen
    4. 4. Kontakte knüpfen
    5. 5. Privates bleibt privat 
    6. 6. Deine Aufgaben 
    7. 7. Nimm die Sachen ernst

Als Praktikant lernst du den Berufsalltag in einem Unternehmen kennen. Dabei gibt es jede Menge zu lernen! Du befasst dich mit neuen Aufgaben und Tätigkeiten, die du vielleicht noch nie zuvor erledigt hast. Gleichzeitig wird dir eine Menge beigebracht und du musst sehr aufmerksam zuhören, damit du dir auch alles einprägen kannst. Neben den fachlichen Neuheiten kommt aber noch etwas ganz anderes dazu: das richtige Verhalten im Berufsalltag. Die ungeschriebenen Gesetze, die in jedem Büro und an jedem anderen Arbeitsplatz gelten, liegen für Schüler oder Studenten nicht immer auf der Hand. Daher heißt es: Beobachten und nachahmen – oder sich gut vorbereiten! Mit deinem Verhalten während eines Praktikums kannst du viel erreichen. Zum Beispiel: Dich für eine Ausbildungsstelle oder sogar für einen Job empfehlen! Entdecke gleich unsere 7 Verhaltenstipps für Praktikanten und hinterlasse einen bleibenden positiven Eindruck!

7 Verhaltenstipps für Praktikanten

1. Mit Höflichkeit punkten

Es klingt ein wenig altbacken, jedoch spielt Höflichkeit eine sehr wichtige Rolle im Berufsalltag. Denk daher im Praktikum immer an das, was dir deine Mutter bereits in der Kindheit beigebracht hat: Bitte und Danke sagen! Gerade wenn es im Praktikum mal stressig oder hektisch zugeht, solltest du diese Höflichkeitsformeln nicht vergessen. Wenn sich jemand bei dir bedankt, zum Beispiel weil du einem Kollegen eine Aufgabe abgenommen hast, dann erwidere, dass du dies sehr gerne getan hast. Auch das „Gesundheit sagen“ zu einem erkälteten Kollegen gehört dazu. Damit zeigst du deinen Kollegen gegenüber Respekt. Höflichkeit sorgt für ein angenehmes Betriebsklima und ermöglicht eine bessere Zusammenarbeit innerhalb eines Teams. Gegenseitiger Respekt kommt immer gut an. Zeige, dass du einen fabelhaften neuen Kollegen abgeben würdest und vergiss nie das Bitte und Danke sagen!

2. Engagement und Eigeninitiative

Arbeitgeber finden es gut, wenn Praktikanten Einsatz zeigen. Zum Beispiel, indem sie gleich nach einer neuen Aufgabe fragen, sobald sie mit einer Sache fertig sind. Oder indem sie auf einen Kollegen zugehen, der gerade eine interessante Aufgabe erledigt, und einfach mal nachfragen: Was machen Sie interessantes und darf ich Ihnen dabei über die Schulter schauen? Wenn du nur an deinem Arbeitsplatz sitzt und darauf wartest, dass dir jemand etwas zu tun gibt, wirkt das sehr passiv. Auch wenn es keine Absicht ist, vermittelst du damit nicht gerade großes Interesse an den betrieblichen Prozessen und der Arbeit in diesem Unternehmen. Daher: Nur Mut! Zeige Engagement, biete deine Hilfe an und sei neugierig. Auf diese Weise wirst du das Meiste aus deinem Praktikum herausholen und sehr viel lernen!

3. Interesse zeigen

Du denkst dir jetzt vielleicht: Klar habe ich Interesse an dem Unternehmen und der Arbeit in diesem, schließlich habe ich mich ja auch hier beworben! Doch es ist wichtig, dass du während des Praktikums dein Interesse auch zeigst. Wie? Unser Verhaltenstipp für dein Praktikum: Fragen, fragen und nochmals fragen. Keine Angst: Du nervst deine Kollegen damit nicht! Ganz im Gegenteil. Ein Praktikant der viele Fragen stellt ist wissbegierig, zeigt Lernbereitschaft und auch Eigeninitiative. Alles Dinge, mit denen du punktest! Ein ganz toller Nebeneffekt: Du lernst jede Menge! Deine Fragen müssen sich auch nicht immer nur mit deinen direkten Aufgaben befassen. Du könntest zum Beispiel auch Fragen zur Branche stellen, zu allgemeinen betrieblichen Prozessen,   oder auch einfach zum Berufsleben. Nutze das Praktikum und mach dich schlau!

4. Kontakte knüpfen

Ein weiterer Verhaltenstipp für Praktikanten: Gehe auf deine Kollegen zu! Du könntest in der Mittagspause, anstatt alleine an deinem Schreibtisch zu sitzen, deine Kollegen fragen ob du diese zu ihrer Mittagspause begleiten könntest. Suche den Kontakt zu deinen Kollegen, dann wirst du dich auch viel schneller wie ein vollwertiges Teammitglied fühlen, und nicht immer nur wie ein neuer Praktikant, der eh bald wieder weg ist. Kontaktfreudige Menschen haben es leichter, Anschluss zu finden und sind bei Arbeitgebern auch gerne gesehen. Dies wird dir nicht nur für dein aktuelles Praktikum helfen, sondern kann sich auch positiv auf deine gesamte Karriere auswirken. Du weißt ja, dass ein berufliches Netzwerk und Vitamin B so manche Türen öffnen können! Für nach dem Praktikum gilt daher auch: Bleib in Kontakt mit deinen ehemaligen Kollegen! Wenn du Glück hast und ein Job frei wird, werden diese dich sogar für diese Arbeitsstelle empfehlen!

5. Privates bleibt privat 

Du hast im Moment Beziehungsstress? In deiner WG herrscht Krieg weil sich niemand um den Abwasch kümmert? Egal welche persönlichen Konflikte dich beschäftigen, allzu privates solltest du am Arbeitsplatz für dich behalten. Gegen ein nettes Gespräch mit den Kollegen ist nichts einzuwenden, jedoch gehören manche Themen einfach nicht ins Büro. Zum Thema Privates gehört auch: Führe keine privaten Telefonate während deiner Arbeitszeit! Schau auch nicht ständig auf dein Handy oder schreibe deinen Freunden Nachrichten. Privates Surfen im Internet ist ebenfalls tabu! Denk daran, dass du dieses Praktikum machst, um möglichst viel zu lernen und das Berufsleben kennenzulernen. Vielleicht bist du ja auch mit dem Hintergedanken ins Praktikum gegangen, dass du hoffst ein Jobangebot zu bekommen oder später nach dem Studium gute Chancen auf einen Arbeitsplatz in diesem Unternehmen zu haben. Nutze deine Zeit als Praktikant sinnvoll und kümmere dich um private Chats und Telefonate wenn du Feierabend hast.

6. Deine Aufgaben 

Der Gedanke daran, ein Praktikum zu machen, ruft unweigerlich folgendes Bild hervor: Kaffee kochen, stundenlang Kopien anfertigen und alte Akten schreddern. Zugegeben, diese Vorstellung weckt nicht gerade viel Vorfreude auf das bevorstehende Praktikum. Aber dieses Klischee trifft in der Realität nur sehr selten ein. Dennoch wirst du, gerade am Anfang, vielleicht nicht gerade die spannendsten Aufgaben erledigen dürfen. Egal wie leicht und unwichtig dir ein Arbeitsauftrag erschient: Mach ihn trotzdem gut! Wer sich bei „einfachen“ Tätigkeiten keine Mühe gibt, qualifiziert sich damit nicht gerade für anspruchsvollere Aufgaben. Dir mag der Sinn und Zweck einer Arbeit vielleicht nicht immer einleuchten, doch glaub uns: Es gibt immer einen. Verhalte dich im Praktikum immer so, als würdest du die wichtigste Aufgabe der Welt erledigen und gib immer dein Bestes! Wenn dein Arbeitgeber merkt, das du gut bist, wird man dir auch schneller anspruchsvollere Aufgaben zuweisen.

7. Nimm die Sachen ernst

Wenn der Wecker klingelt, musst du aufstehen. Pünktlichkeit ist im Berufsleben sehr wichtig! Und gerade Praktikanten, die ja in der Jobwelt Fuß fassen möchten, sollten sich an diese goldene Regel halten! Wer während seines Praktikums immer wieder zu spät kommt, auch wenn es nur ein paar Minuten sind, zeigt damit nichts anderes, als dass er oder sie die Sache nicht ernst nimmt. Neben der Pünktlichkeit gilt dies auch für andere Bereiche. Zum Beispiel das Einhalten von Deadlines. Wenn du eine Aufgabe bis zum Wochenende erledigt haben solltest, du aber andere Aufgaben vorgezogen hast, weil diese einfach spannender waren, dann setzt du dich mit diesem Verhalten ganz klar über die Wünsche deines Arbeitgebers hinweg. Ein absolutes No Go! Nimm deine Arbeit ernst und halte Termine und Abgabefristen ein! Dies ist einer der wichtigsten Verhaltenstipps für dein Praktikum, den du unbedingt befolgen solltest!

Zum Schluss: Du hast dir viel Mühe gegeben, einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen. Neigt sich das Praktikum dem Ende, solltest du dir über einen guten letzten Eindruck Gedanken machen. Eine Rundmail an alle Kollegen, in der du dich für die schöne Zeit bedankst, kommt sehr gut an. Genauso wie das Mitbringen von selbstgebackenem Kuchen oder Keksen am letzten Tag des Praktikums. Wenn du Interesse daran hast, in deinem Praktikumsbetrieb zu arbeiten, dann kannst du dies deinem Vorgesetzten auch sagen. Vergiss dafür aber nicht deine Kontaktdaten zu hinterlassen, sodass man sich bei dir melden kann. 

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