praktikumsstellen.de Ratgeber 7 Tipps zum erfolgreichen Praktikumsbeginn

7 Tipps zum erfolgreichen Praktikumsbeginn

7 Tipps zum erfolgreichen Praktikumsbeginn
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Inhalt:
  1. Diese 7 Tipps helfen dir bei deiner Vorbereitung auf dein Praktikum
    1. Tipp 1: Informiere dich
    2. Tipp 2: Überlege dir deine Ziele
    3. Tipp 3: Stelle dich mit deinen Kollegen gut
    4. Tipp 4: Pünktlichkeit
    5. Tipp 5: Angemessene Kleidung
    6. Tipp 6: Zeige Eigeninitiative
    7. Tipp 7: Lerne aus deinen Fehlern
  2. Fazit zum Thema "Die richtige Vorbereitung auf dein Praktikum"

Ein Praktikum ist ein guter Einstieg in dein berufliches Leben: Zum einen lernst du viele praktische Dinge, die du bislang nur aus der Theorie kanntest. Zum anderen schnupperst du in deinen Wunschberuf hinein und findest für dich heraus, ob du diesen Beruf in naher Zukunft ausüben möchtest. Darüber hinaus macht sich ein Praktikum sehr gut in deinem Lebenslauf.

Hast du es geschafft und einen begehrten Praktikumsplatz ergattert, geht es nun an die Vorbereitung auf deinen ersten Tag. Vor dem Antritt solltest du dir einige Dinge überlegen, um dich von deiner besten Seite zeigen zu können. Dabei schwirren dir Tausend Fragen im Kopf herum wie z. B.:

  • Was sind meine Aufgaben?
  • Wie trete ich meinem Vorgesetzten/meinen Kollegen gegenüber?
  • Wann und wie lange darf ich Pause machen und wo gibt es den besten Kaffee?
  • usw.

Diese 7 Tipps helfen dir bei deiner Vorbereitung auf dein Praktikum

Mit den folgenden 7 Tipps wird dir gezeigt, worauf du bei einer Praktikumsstelle achten und was du alles vermeiden solltest. Darüber hinaus erfährst du, wie du dich entspannen und deine Nervosität vor dem großen Tag bewältigen kannst.

Tipp 1: Informiere dich

Bevor du dein Praktikum antrittst, solltest du dich bestens über das Unternehmen oder die Einrichtung informieren. In der Regel hast du dies bereits vor dem Bewerbungsgespräch getan. Lies dir deine Notizen dazu noch einmal durch. Wichtig ist vor allem, dass du die Kollegen sowie deinen Vorgesetzten mit richtigem Namen ansprechen und auch schreiben kannst, Verfasst du z. B. einmal eine E-Mail, ist es peinlich, wenn der Name nicht korrekt geschrieben worden ist.

Tipp 2: Überlege dir deine Ziele

Ein Praktikum zu absolvieren kann verschiedene Gründe haben: Sei es ein Pflichtpraktikum für die Schule/Universität oder aus eigener Motivation heraus. In beiden Fällen solltest du dir vorab überlegen, was du in deinem Praktikum lernen möchtest. Überlege dir grob, welche Ziele du verfolgst. Diese kannst du im Laufe deines Praktikum konkretisieren. Teile diese deinem Vorgesetzten mit, um bestimmte Aufgabenbereiche zugeordnet zu bekommen. Das schafft einen guten Eindruck, da du dich mit deinem Praktikum konkret auseinandersetzt.

Tipp 3: Stelle dich mit deinen Kollegen gut

An deinem ersten Tag machst du einen guten Eindruck, wenn du an alle eine Rundmail mit einer kurzen Vorstellung deiner Person, deiner Tätigkeit im Unternehmen mit der zugehörigen Abteilung und der Dauer deines Praktikums schreibst. Bleibe zunächst bei der höflichen Sie-Form, bis dir jemand das Du anbietet.

Sind noch andere Praktikanten da, findest du schnell ein Thema, über das ihr sprechen könnt. Sind sie bereits länger dort als du, kannst du dir einige Tipps einholen: Welche Kollegen sind aufgeschlossen, wo gibt es den besten Kaffee, welche Fehler sollten vermieden werden usw. Es erwartet zwar niemand, dass du etwas zum Einstand mitbringst. Gerne gesehen sind jedoch selbst gemachte Kuchen und Co., die dir einen guten Gesprächseinstieg in der Mittagspause verschaffen.

Tipp 4: Pünktlichkeit

Pünktlichkeit wird immer und überall großgeschrieben: Darum ist es wichtig, an jedem Tag pünktlich zu erscheinen. Plane daher jeden Tag eventuelle Verspätungen wie z. B. durch die öffentlichen Verkehrsmittel, einen Platten deines Fahrrads oder Unwetter mit ein.

Vor deinem ersten Tag solltest du eine Probefahrt auf dich nehmen, um zu sehen, wie lang die reguläre Fahrtzeit dauert. Ein Zeitpuffer von rund 15 Minuten täglich führt dazu, dass du stets pünktlich bist.

Tipp 5: Angemessene Kleidung

Dein äußeres Erscheinen ist sehr wichtig und sollte immer gut gepflegt sein. Bei der Kleiderordnung hängt es davon ab, in welche Branche du arbeitest. Bei manchen Praktikumsstellen bekommst du leihweise eine Berufskleidung. In anderen Fällen solltest du dich nach den Kollegen richten. In einer Bank z. B. ist es ratsam, einen Business-Look zu wählen. In einer Kindertagesstätte hingegen ist eine solche Kleidung eher hinderlich. Im Büro kann sowohl ein legerer als auch ein klassischer Business-Kleidungsstil gefragt sein. Schaue dir daher die Kollegen beim Bewerbungsgespräch genauer an oder frage vor dem Praktikumsantritt danach.

Tipp 6: Zeige Eigeninitiative

In den ersten Tagen kommen viele neue Eindrücke auf dich zu. Auch an die Aufgaben musst du dich zunächst gewöhnen. Sehr hilfreich ist es, die ausgelernten Kollegen um Rat zu fragen. Kommst du einmal bei einer Aufgabe nicht weiter, können sie dir als Erste helfen. Das gilt vor allem bei brancheninternen Kenntnissen. Beachte allerdings, sie niemals bei einem Telefonat oder dergleichen zu stören.

Bei anderen Fragen wie z. B. computertechnische Fragen kannst du erst einmal eine im Internet danach suchen. Das zeigt eine gewisse Eigeninitiative.

Tipp 7: Lerne aus deinen Fehlern

Hin und wieder kann es vorkommen, dass du eine Aufgabe nicht richtig verstanden hast. Darum sei dir gesagt: Gräme dich nicht, hake die Sache ab und lerne aus deinen Fehlern. Beim nächsten Mal wird dir dieser Fehler garantiert nicht noch einmal passieren.

Hinzu kommt, dass du die Kritik seitens deines Vorgesetzten ernst nehmen solltest. Bleibe dabei höflich, korrigiere deinen Fehler und zeige, dass du etwas Wertvolles daraus gelernt hast. So entwickelst du dich weiter, was deinem Vorgesetzten nicht unbemerkt bleibt.

Fazit zum Thema "Die richtige Vorbereitung auf dein Praktikum"

Vor dem Antritt deines Praktikums solltest du dir einige Gedanken machen, um gut vorbereitet zu sein. Um deine aufkommende Nervosität zu lindern, kannst du mit Freunden darüber sprechen. Ein weiterer Tipp ist es, Yoga zu machen, zu joggen oder spazieren zu gehen. An der frischen Luft bekommst du einen klaren Kopf.
Der Artikel hat dir weitere 7 Tipps vorgeschlagen, mit denen du auf der sicheren Seite bist. Mit ihrer Hilfe kannst du dein Praktikum ganz entspannt angehen. Dazu gehören u. a.:

  • Informationen über das Unternehmen/die Einrichtung sammeln
  • eigene Ziele überlegen
  • Kontakte knüpfen
  • Pünktlichkeit
  • angemessene Kleidung tragen
  • Eigeninitiative zeigen
  • aus Fehlern lernen/Kritik annehmen

Bist du deinem Vorgesetzten positiv aufgefallen, erhältst du u. U. einen Ausbildungsvertrag oder eine Einstellung nach deinem Studium. Zudem macht es sich ein gutes Praktikumszeugnis in jedem Lebenslauf sehr gut.

Bild: Tanja Tänzer
Tanja Tänzer (32 Artikel)

Tanja Tänzer hat Medien- und Kommunikationsmanagement an der Mediadesign Hochschule in Berlin studiert. Während Ihres Studiums hat sie bei verschiedenen Internetunternehmen im Bereich Content Management und Redaktion gearbeitet. Seit kurzem unterstützt Sie das Team von praktikumstellen.de mit täglich knackig frischen News und Artikeln für unsere Leserschaft.

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