praktikumsstellen.de Ratgeber 6 Tipps: So ergatterst du den Praktikumsplatz deiner Träume!

6 Tipps: So ergatterst du den Praktikumsplatz deiner Träume!

6 Tipps: So ergatterst du den Praktikumsplatz deiner Träume!
© Antonio Guillem | shutterstock.com
Inhalt:
  1. 1. Erfolgreich Bewerben 
  2. 2. Den Arbeitgeber kennen
  3. 3. Eigne dir Branchenkenntnisse an
  4. 4. Dein Ziel
  5. 5. Üben, üben, üben
  6. 6. Aus jedem Vorstellungsgespräch lernen 

Es gibt da diesen einen ganz besonderen Praktikumsplatz, den du mehr als alles andere haben möchtest? Dieses eine Unternehmen, bei dem du seit du denken kannst schon immer einmal arbeiten wolltest? Wenn es um dein Traumpraktikum geht, musst du dich mehr als sonst ins Zeug legen. Aber wie stellt man das an? Wir geben dir ein paar Erfolgstipps, mit denen du deine Chancen auf einen Praktikumsplatz um ein Vielfaches erhöhen kannst! Mit ein wenig Glück ergatterst du genau die Praktikumsstelle, von der du schon immer geträumt hast und die deiner noch jungen Karriere einen entscheidenden Vorteil bringen kann. 

1. Erfolgreich Bewerben 

Die Bewerbungsunterlagen bilden das Grundgerüst im gesamten Bewerbungsverfahren. Hast du dir bei diesen keine Mühe gegeben, dann wird es mit einer Einladung zum Vorstellungsgespräch schwierig. Deine Motivation für den Praktikumsplatz muss aus deinem Anschreiben ersichtlich werden. Ebenfalls besonders wichtig: Der Personaler sollte schnell erkennen, welchen Mehrwert du dem Praktikumsbetrieb lieferst. Diese beiden Punkte müssen daher unbedingt im Anschreiben erkennbar werden. Ein vollständiger Lebenslauf gehört ebenso zu guten Bewerbungsunterlagen. Frei von Rechtschreibfehlern kommen diese Unterlagen immer am besten an. Auch die Form ist entscheidend: Gibt es eine Betreffzeile? Datum und Unterschrift nicht vergessen, ebenso wie den richtigen Ansprechpartner. Wenn du auf all diese Sachen achtest und die passenden Argumente dafür findest, warum ausgerechnet du der perfekte Kandidat für diesen Praktikumsplatz bist, dann wirst du die erste Hürde sicherlich meistern und zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden!

2. Den Arbeitgeber kennen

Recherche über den Arbeitgeber: Einer der wichtigsten Anforderungen von Bewerbern. Wenn du einen Praktikumsplatz unbedingt ergattern möchtest, dann solltest du dich gut mit deinem potenziellen Arbeitgeber auskennen. Nichts ist peinlicher, als wenn der Personaler im Vorstellungsgespräch merkt, dass du eigentlich gar nichts über das Unternehmen weißt. Damit signalisierst du nicht gerade Motivation oder besonderes Interesse für diesen Arbeitgeber. Mache daher deine Hausaufgaben und informiere dich gründlich über dein Ziel-Unternehmen. Wie lange gibt es das schon? Wie viele Mitarbeiter hat das Unternehmen? Welche Produkte oder Dienstleistungen bietet das Unternehmen an? Was zeichnet das Unternehmen aus und wie kannst du mit deinen persönlichen Stärken und Fähigkeiten zum Erfolg von genau diesem Unternehmen beitragen?

3. Eigne dir Branchenkenntnisse an

Bevor es ins Vorstellungsgespräch geht, müssen zunächst erstmal die Hausaufgaben gemacht werden. Je nach Unternehmen und Branche kannst du dafür vielleicht sogar in der Bibliothek deiner Uni fündig werden! Für die meisten Branchen gibt es nämlich eine Vielzahl von Büchern, die sich mit der Entwicklung, den Neuerungen, und dem generellen Funktionieren dieser auseinandersetzen. Wenn du also auf einen Praktikumsplatz in einer Bank hoffst, dann schau gleich nach, ob du Bücher findest, die sich mit dem Finanzwesen und den Banken in Deutschland befassen. Mit ein wenig Glück wirst du etwas finden. Achte darauf, dass die Bücher die du dir anschaust, nicht zu alt sind.  Dann heißt es: Lesen, lesen, und nochmals lesen. Anders gesagt: gut vorbereitet ist halb gewonnen.

Entdecke die Branche, in der sich dein potenzieller Arbeitgeber befindet. Dies kannst du auch tun, indem du das aktuelle wirtschaftliche Tagesgeschehen mitverfolgst. Informiere dich zudem nicht nur über den Arbeitgeber, bei dem du dich bewirbst, sondern schau auch mal auf den Internetseiten seiner Branchenpartner und -konkurrenten vorbei. Dadurch erhältst du ein umfangreicheres Bild, als wenn du dich ausschließlich mit dem einen Arbeitgeber befasst hast. Im Vorstellungsgespräch kannst du dann mit all deinen Branchenkenntnissen punkten! Der Personaler wird ganz schön verblüfft darüber sein, wie gut du dich auskennst. So viel Mühe muss dann einfach mit einer zusage belohnt werden!

4. Dein Ziel

Besonders viel Erfolg bei der Suche nach einem Praktikumsplatz haben diejenigen Bewerber, die ein klares Ziel verfolgen. Zum Beispiel: Du studierst BWL mit dem Schwerpunkt Marketing. In deiner Freizeit belegst du zusätzlich Kurse in Kunst und Gestaltung. Außerdem belegst du gerade ein Seminar im Bereich Mediendesign. Dein letztes Praktikum hast du in einer Werbeagentur absolviert. Mit deiner jetzigen Bewerbung zielst du auf ein Praktikum bei einem der größten Verlagshäuser in Deutschland. Dort möchtest du in der Werbeabteilung kreativ tätig werden. Sieht dein Werdegang so oder so ähnlich aus, dann hast du die besten Chancen, genau diesen Praktikumsplatz zu ergattern. Denn: Der Personaler erkennt, dass du ein klares Ziel verfolgst und du weißt, was du willst. So ein roter Faden im Lebenslauf erhöht auch später deine Chancen auf deinen Traumjob!

5. Üben, üben, üben

So ein Vorstellungsgespräch ist für die meisten von uns immer noch etwas besonderes – eine Ausnahmesituation. Und genau hierin liegt häufig der Stolperstein. Vor lauter Aufregung und Nervosität verhalten wir uns nicht natürlich. Wir stottern, verlieren den Faden beim Reden und haben Denkaussetzer. Ein überzeugendes Vorstellungsgespräch kann man aber nur dann über die Bühne bringen, wenn man dies bereits hunderte Male gemacht hat. Ein Manager, der sich im Alter von 50 Jahren auf eine neue Stelle bewirbt, wird wohl kaum nervös vor sich hin stottern. Studenten dagegen schon eher. Der Unterschied ist aber lediglich der, dass der Manager in seinem Leben bereits sehr sehr viele Vorstellungsgespräche geführt hat. 

Aus diesem Grund lautet unser Tipp: Üben, üben und nochmals üben. Vorstellungsgespräche kannst du mit deinen Freunden, Mitbewohnern und Kommilitonen führen. Du kannst das Ganze aber auch noch ein wenig professioneller gestalten: Nutze die Angebote vom Karriere-Zentrum deiner Uni oder von der Agentur für Arbeit in deiner Stadt. Beide bieten im Rahmen von Berufsvorbereitungskursen auch an, Vorstellungsgespräche zu trainieren. Solche Angebote sind in der Regel auch kostenlos. Nutze dieses Gratis-Training, damit du dein Traumpraktikum ergattern kannst!

6. Aus jedem Vorstellungsgespräch lernen 

Nach einem Bewerbungsgespräch empfiehlt es sich, den Verlauf des Gespräches aufzuschreiben. Welche Fragen wurden gestellt? Wie hast du diese beantwortet? Welchen Schwierigkeiten bist du begegnet? Was lief nicht so gut? Welche Fragen hättest du am liebsten anders beantwortet? Mit so einem ehrlichen Resume kannst du beim nächsten Mal besser ans Werk gehen. Sieh dir deine Vorstellungsgespräch-Protokolle vor jeder neuen Bewerbungsrunde gut an. Dadurch verbesserst du dein Auftreten und vermeidest, denselben Fehler erneut zu begehen. Wer sich bei seinen Bewerbungen immer in der gleichen Branche tummelt, der kann noch viel mehr lernen. Häufig ähneln sich die Fragen dann nämlich. Du kannst bestimmte Muster in den Gesprächen erkennen, weißt, mit welchen Fragen du rechnen kannst, und bist sehr viel entspannter weil immer schon ungefähr weißt, was auf dich zukommt.

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