praktikumsstellen.de Ratgeber 5 Tipps für einen positiven ersten Eindruck

5 Tipps für einen positiven ersten Eindruck

5 Tipps für einen positiven ersten Eindruck
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Inhalt:
  1. Ganz allgemein - worauf ist für einen guten ersten Eindruck zu achten?
  2. 1. Die äußeren Faktoren
  3. 2. Das Lächeln
  4. 3. Die Haltung
  5. 4. Der Händedruck
  6. 5. Die Stimme

Der erste Eindruck lässt sich nicht korrigieren. Dass diese Weisheit wahr ist, haben wohl die meisten Menschen einmal erlebt. Gerade bei dem Beginn in einem neuen Job oder gar in einem Vorstellungsgespräch ist es von enormer Bedeutung, dass man schon in dem ersten Augenblick einen guten Eindruck bei den Menschen hinterlässt, die für die künftige Karriere Verantwortung haben. Dabei geht es nicht nur um das fachliche Wissen, sondern natürlich auch um zwischenmenschliche Dinge. Die soziale Komponente wird in vielen Unternehmen immer größer geschrieben und ein Mitarbeiter, der nicht so recht in das Team passen möchte, hat schlechte Chancen für den Aufstieg oder eine Einstellung. Du findest hier einige wichtige Punkte, die bei Deinem ersten Eindruck helfen können.

Ganz allgemein - worauf ist für einen guten ersten Eindruck zu achten?

Ob Du nun möchtest oder nicht: Auch für Dich ist es vollkommen natürlich, dass Du Dinge, Menschen und Ereignisse aufgrund ihrer ersten Erscheinung beurteilst. Es ist ein Prozess, der sich nicht einfach so abstellen lässt. Die Menschen unterscheiden sich vor allem in der Fähigkeit, Bereitschaft zu zeigen, dieses Bild später noch einmal zu verändern. Darauf sollte man sich aber nicht verlassen. Besonders dann nicht, wenn es um einen so wichtigen Bereich wie die eigene Arbeit geht.

Die Faktoren für diesen ersten Eindruck sind umfassender Natur: Gestik und Mimik spielen eine Rolle, das eigene Aussehen, die Wahl der Kleidung, die Rhetorik der Person, ein Lächeln auf den Lippen und die Bereitschaft offen auf Menschen zuzugehen. Das Gehirn verarbeitet all diese Punkte in einer sehr schnellen Zeit und binnen von wenigen Sekunden hat sich ein erster Eindruck gebildet. Im Beruf gibt es meist eine Schonfrist. Mitarbeiter werden erst beurteilt, wenn sie wirklich aktiv an einem Projekt oder in einem Team arbeiten. Verbunden mit den anderen Beschreibungen ist aber relativ klar, dass sich dieser Eindruck danach nur noch schwerlich korrigieren lässt.

Umso wichtiger ist es, dass man sich ab dem ersten Moment Gedanken darüber macht, welchen Eindruck man vermitteln möchte und wie man dieses Ziel erreicht. Der erste Schritt ist, klar zu definieren, wer man selbst sein möchte und wie man diese Person am besten verkaufen kann. Eine gute Vorbereitung kann beim ersten Eindruck helfen, es handelt sich schließlich beim Berufseinstieg nicht um einen spontanen Termin. Hier sind einige Tipps, die Dir helfen können, Dich auf diesen neuen Ansatz einzustellen.

1. Die äußeren Faktoren

Gepflegte Personen erscheinen ganz automatisch in einem besseren Licht als Menschen, denen man schon beim ersten Blick ansehen kann, dass sie sich nicht ausreichend um die eigene Person kümmern. Wir fragen uns dann ganz automatisch, warum der Mensch, der uns gegenübersteht, nicht ausreichend Selbstwertgefühl hat, um auf grundlegende Dinge zu achten. Das mag unfair sein, lässt sich in der Regel aber kaum verhindern. Ein wichtiger Punkt für Deinen ersten Eindruck wird also sein, dass Du Dich darum kümmerst, im optischen Bereich zu punkten. Hier einige Stichpunkte, die Dir helfen können:

  • Kleidung: Der Anlass und das Umfeld entscheiden über die richtige Kleidung. Beim Vorstellungsgespräch gibt es formale Vorschriften, beim ersten Arbeitstag können diese auch helfen. Wichtig ist aber auch hier, dass es nicht gestellt wirkt, sondern sich gut in die restliche Atmosphäre einfügt.
  • Pflege: Kümmere Dich darum, dass Du nicht ungepflegt erscheinst. Eine frische Rasur oder ein neuer Haarschnitt vor dem ersten Arbeitstag sind keine Hürden, die zu viel von Dir verlangen. Mit wenig Aufwand kannst Du den ersten Eindruck nachhaltig verbessern.
  • Geruch: Jemanden riechen zu können ist nicht einfach nur eine Phrase, sondern tatsächlich eine biologische Eigenschaft. Achte darauf, dass Du einen angenehmen aber unaufdringlichen Duft verbreitest. Lasse Dich in einer Parfümerie beraten und such Dir den Geruch, der zu Dir selbst passt.

Es mag ein wenig traurig klingen, aber der optische erste Eindruck ist der, der sich am nachhaltigsten festsetzt. Die Menschen urteilen über die Art der Kleidung und prüfen unterbewusst, ob sie einen Menschen 'riechen' können. Gerade in diesem Bereich lässt sich allerdings mit sehr wenig Arbeit sehr viel am ersten Eindruck verbessern.

2. Das Lächeln

Wir begegnen Menschen, die uns selbst mit Freundlichkeit begegnen, ganz automatisch mit einer anderen Form der Offenheit. Aber wie signalisieren wir einer fremden Person, ob wir freundlich sind? Die Mimik! Gestiken und Mimiken spielen eine entscheidende Rolle darin, wie wir von einer anderen Person wahrgenommen werden und wie diese ihren ersten Eindruck von uns schöpft. Dabei wird vor allem auf das Gesicht geachtet. Ein Mensch, der dazu neigt, stets mit einem Gesicht herumzulaufen, als wäre eben das Haustier gestorben, kann keinen wirklich guten ersten Eindruck hinterlassen. Aus diesem Grund solltest Du darauf achten, dass Du neuen Personen mit einem Lächeln begegnest. Übe die entsprechenden Ausdrücke auf Deinem Gesicht vor dem Spiegel und suche den richtigen Ausdruck, der natürlich wirkt und einen offenen und freundlichen Eindruck macht.

3. Die Haltung

Man würde beinahe nicht glauben, auf wie viele Dinge wir unterbewusst achten, wenn wir einer Person das erste Mal begegnen. Die Evolution hat hier die verschiedensten Sprünge gemacht und doch konzentrieren wir uns dabei vor allem auf unsere Instinkte. Aus diesem Grund ist die Haltung wichtig. Sie kann den Unterschied machen, ob wir gegenüber einer anderen Person aggressiv wirken, offen oder abweisend. Entsprechend kann die Reaktion bei einer neuen Bekanntschaft ausfallen. Mit einer gerade und direkten Haltung vermitteln wir zwar nicht unbedingt Offenheit, Du gibst auf diese Weise aber einen Eindruck von Selbstbewusstsein und Sicherheit ab, der von den Menschen wahrgenommen wird. Auch diese Dinge lassen sich recht einfach vor dem Spiegel oder mit der Hilfe von Bekannten und Freunden korrigieren.

4. Der Händedruck

Im Geschäftsalltag wie auch in der Freizeit ist der Händedruck noch immer das universelle Zeichen für die Begrüßung oder Bekanntschaft mit einer anderen Person. Es wurden unzählige Dinge über diese kleine Geste geschrieben und geforscht. Ein besonders aktuelles Beispiel kam zum Beispiel vom amerikanischen Präsidenten Donald Trump, der mit einem besonders aggressiven und fordernden Händedruck auf sich aufmerksam machte. Dabei handelt es sich auch gleich um das beste Beispiel, wie man es nicht machen sollte. Der Händedruck sollte zwar fest sein und suggerieren, dass man keine Angst vor der anderen Person hat. Gleichzeitig muss sie respektvoll sein. Zwei Sekunden oder drei Armbewegungen sind ein guter Maßstab für das Ende des ersten Händedrucks.

5. Die Stimme

Natürlich spielt bei so vielen Faktoren für einen unterbewussten Eindruck auch die Stimme eine gewichtige Rolle. Sie kann viel über den Charakter verraten und gibt zudem einen ersten Eindruck über rhetorische Kenntnisse. Wichtig ist, dass man nicht zu laut ist und gleichzeitig nicht zu leise. Eine feste Stimme mit möglichst wenig Unterbrechungen zeugt von Selbstbewusstsein. Sie darf nicht arrogant erscheinen und gleichzeitig keine allzu große Demut vermitteln. Tatsächlich handelt es sich um eine umfassende Wissenschaft. Am Ende kommt es ein wenig auf das Training an und so lässt es sich gut mit anderen Personen üben, die den Eindruck über die eigene Stimme vermitteln können.

Achtet man auf diese Dinge, dann sollte es nicht schwer sein, einen guten ersten Eindruck beim ersten Arbeitstag oder beim Vorstellungsgespräch zu vermitteln. Viele Punkte lassen sich mit ein wenig Übung erreichen und sollten daher der Inhalt des eigenen Trainings sein.

Bild: Tanja Tänzer
Tanja Tänzer (32 Artikel)

Tanja Tänzer hat Medien- und Kommunikationsmanagement an der Mediadesign Hochschule in Berlin studiert. Während Ihres Studiums hat sie bei verschiedenen Internetunternehmen im Bereich Content Management und Redaktion gearbeitet. Seit kurzem unterstützt Sie das Team von praktikumstellen.de mit täglich knackig frischen News und Artikeln für unsere Leserschaft.

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