- Tipp 1: Bestehendes Chaos beseitigen
- Tipp 2: Nichts stehen lassen & Unordnung keine Chance geben
- Tipp 3: Überflüssige und ungebrauchte Gegenstände entfernen
- Tipp 4: Listen erstellen für Struktur & Orientierung
- Tipp 5: Papierkorb in Reichweite
- Tipp 6: Dokumentenablagen sorgen für Übersicht
- Tipp 7: Beschriftungen für mehr Ordnung
- Tipp 8: Kabelsalat
- Tipp 9: Aufräumen als Routine vorm Feierabend
- Tipp 10: Digitales Ausmisten: Arbeitsgeräte vor Übermüllung schützen
- Wozu der ganze Aufwand?
Was die Ordnung betrifft, hat jeder sein eigenes System. Manche mögen es strukturiert und verfügen über ein facettenreiches Repertoir an Klebezetteln, Büroklammern und Markern. Andere wiederum finden sich am besten in ihrem eigenen Chaos zurecht und kommen durcheinander, wenn das individuelle System plötzlich einer künstlichen Ordnung unterliegt. Wenn Sie jedoch nicht zu den Personen zählen, die sich in ihrem kreativen Chaos zurechtfinden, kann Sie ein ungeordneter Arbeitsplatz Zeit und Nerven kosten. Wir haben einfach umsetzbare Tipps für mehr Ordnung am Arbeitsplatz für Sie zusammengestellt. Besonders während eines Praktikums punktet ein ordentlicher Schreibtsich vermutlich eher, als eine überfüllte Arbeitsfläche.
Das Thema “Ordnung am Arbeitsplatz” mag vielleicht banal klingen, dennoch können Sie die Zeit, die Sie täglich mit lästigem Suchen und Räumen vergeuden, bestimmt besser nutzen. Die Ordnung sollte schließlich nicht wirklich das halbe Leben einnehmen.
Tipp 1: Bestehendes Chaos beseitigen
Bevor das neue Ordnungssystem zünden kann, heißt es erst einmal: Aufräumen! Wer lange Zeit im Chaos versunken ist, muss erstmal die alten Spuren der Unordnung beseitigen, bevor das neue System funktionieren kann. Das große Aufräumen beginnen Sie bestenfalls damit, den gesamten Arbeitsplatz freizuräumen und auszusortieren, was Sie definitiv nicht mehr brauchen. Danach bietet sich automatisch die Gelegenheit, den Arbeitsplatz gründlich zu putzen. Wenn das alles erledigt ist, können Sie Schritt für Schritt ein neues Ordnungssystem auf Ihrem Schreibtisch anlegen.
Tipp 2: Nichts stehen lassen & Unordnung keine Chance geben
Unordnung entsteht, wenn Sie Dinge stehen lassen, nachdem Sie diese nicht mehr brauchen. Versuchen Sie sich zu disziplinieren und immer sofort wegzuräumen, was Sie nicht mehr benutzen. Auf diese Weise sparen Sie sich am Ende des Tages eine große Aufräumaktion.
Tipp 3: Überflüssige und ungebrauchte Gegenstände entfernen
Brauchen Sie wirklich zehn Kugelschreiber, drei Locher und fünf verschiedene Ordner mit der gleichen Aufschrift? Versuchen Sie ihr Repertoire auf das zu reduzieren, was Sie wirklich benötigen. Achten Sie einmal einen Tag lang darauf, welche der Dinge auf Ihrem Schreibtisch Sie tatsächlich benutzen.Schmeißen Sie vertrocknete Textmarker weg und trennen Sie sich von alten Notizen, die längst nicht mehr relevant sind. Wenn Sie erst einmal anfangen, Ihren Schreibtisch auf das Wesentliche zu reduzieren, werden Sie schnell merken, wie viele von den Dingen, die Sie täglich um sich herum stehen haben, unnötig sind. Zudem kann es ein befreiendes Gefühl sein, sich von unnötigen Gegenständen zu trennen. Das gleiche gilt für alte Ordner. Gerade im Job ist man oft vorsichtig damit, Unterlagen zu vernichten. Es gibt jedoch auch immer Ordner mit ungültigen, längst digitalisierten Dokumenten oder alten Briefen, die Sie ganz sicher nicht mehr brauchen werden.
Tipp 4: Listen erstellen für Struktur & Orientierung
Wenn Sie dazu neigen, in Unordnung zu versinken, kann es hilfreich sein, To-Do-Listen anzufertigen, auf denen Sie täglich festhalten, was Sie den Tag über erledigen möchten. Versuchen Sie diese Listen jedoch nicht überzustrapazieren. Eine realistisch angesetzte To-Do-Liste kann Ihnen dabei helfen, Ihre Aufgaben strukturiert abzuarbeiten, sodass am nächsten Tag keine Stapel mit Arbeit auf Ihrem Schreibtisch wartet, wenn Sie ins Büro kommen. Listen vermeiden zudem im wahrsten Sinne des Wortes, dass Sie sich verzetteln. Wenn Sie jede Kleinigkeit auf einem separaten Zettel vermerken, kann leicht mal etwas untergehen.
Tipp 5: Papierkorb in Reichweite
Was erinnert uns mehr ans Aufräumen als ein Papierkorb? Wenn Sie Ihren Papierkorb in Reichweite aufstellen, können Sie bequem alles Überflüssige loswerden, ohne sich dafür großartig bewegen zu müssen. Manchmal sind es die kleinen Hilfen, die uns den Arbeitsalltag erleichtern.
Tipp 6: Dokumentenablagen sorgen für Übersicht
Im Job ist es wichtig, dass Sie auf bestimmte Dokumente jederzeit zugreifen können. Wenn Ihr Chef gewisse Unterlagen bei Ihnen einfordert und Sie diese zunächst einmal eine halbe Stunde suchen müssen, kostet das nicht nur Zeit und Nerven, sondern stellt Sie auch in ein schlechtes Licht bzw. lässt Sie unseriös rüberkommen.
Davon abgesehen, erleichtert es Ihnen die alltägliche Arbeit, wenn Sie ein Ablagesystem für wichtige Dokumente besitzen. Sie behalten auf diese Weise automatisch den Überblick über die Dinge, die Sie bereits erledigt haben oder die noch zu erledigen sind. Und das fördert wiederum Ihre Produktivität.
Tipp 7: Beschriftungen für mehr Ordnung
Ihr neues Ordnungssystem ergibt nur Sinn, wenn Sie nachher auch wirklich das finden, was Sie suchen. Gerade wenn Sie normalerweise nicht der Typ für ein Ordnungssystem sind, sollten Sie Ihre Ordner mit eindeutigen Beschriftungen versehen. Im Idealfall wählen Sie zudem eine Beschriftung, die auch für andere nachvollziehbar ist, falls Sie Ihre Ordner mal ins Archiv geben müssen oder andere Personen auf diese zurückgreifen möchten.
Tipp 8: Kabelsalat
Wenn Sie schon dabei sind aufzuräumen, lohnt es sich auch, einen Blick unter den Schreibtisch zu werfen. Kabelsalat unter dem Arbeitsplatz ist nicht nur unansehnlich, sondern auch nicht besonders gesund für die elektronischen Geräte.
Tipp 9: Aufräumen als Routine vorm Feierabend
Damit Sie sich nicht ständig ans Aufräumen erinnern müssen, ist es hilfreich, jeden Abend vor dem Feierabend alles so zu ordnen, dass Sie am nächsten Arbeitstag direkt in die Arbeit einsteigen können und sich nicht erst orientieren müssen. Wie bereits erläutert, ist es ratsam immer wieder während des Arbeitstages aufzuräumen, jedoch kann immer mal eine Kleinigkeit liegen bleiben. Spätestens kurz vor Feierabend lohnt es sich allerdings, das kleine Chaos des Tages zu beseitigen.
Tipp 10: Digitales Ausmisten: Arbeitsgeräte vor Übermüllung schützen
Heutzutage läuft vieles digital und unsere Mailordner sind mindestens genauso voll wie die Dokumentenablage auf unserem Schreibtisch. Daher sollten Sie auch in Ihr digitales Leben Ordnung bringen. Nichts macht uns nervöser, als ein volles Postfach, indem lauter E-Mails mit der Markierung “wichtig” versehen wurden. Misten Sie Ihr E-Mail Postfach einmal grundlegend aus und legen Sie sich auch hier ein System an, in dem Sie sich gut zurechtfinden. Zudem gibt es bestimmt Newsletter und andere Abonnements, von denen Sie sich eigentlich schon längst trennen wollten.
Wozu der ganze Aufwand?
Nicht jeder ist der gleiche Ordnungstyp, jedoch kann jegliche Form von Ablenkung der Produktivität am Arbeitsplatz schaden. Gerade wenn Sie leicht ablenkbar sind und sich äußere Unordnung auch schnell auf Ihre innere Nervosität auswirkt, kann ein aufgeräumtes Umfeld Wunder wirken. Hinzu kommt, dass Ihr Arbeitsplatz im Berufsleben auch ein Aushängeschild für Sie und Ihre Arbeit sein kann. Es gibt Chefs, die sogar eine gewisse Ordnung am Arbeitsplatz von Ihren Mitarbeitern verlangen. Zudem können im Chaos nicht nur Ihre eigenen Unterlagen verloren gehen, sondern auch die Ihrer Kollegen. Probieren Sie es aus! In das gewohnte kreative Chaos finden Sie gewiss jederzeit zurück...