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„Noch Fragen?“ - Die 10 besten Bewerberfragen beim Vorstellungsgespräch fürs Praktikum

„Noch Fragen?“ - Die 10 besten Bewerberfragen beim Vorstellungsgespräch fürs Praktikum
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Inhalt:
  1. Fragen über Fragen – aber warum?
  2. Es gibt keine dummen Fragen … – nur peinliche!
  3. Fragen stellen: ja – Löcher in den Bauch fragen: nein!
  4. Da hat sich jemand Gedanken gemacht
    1. 1. Wie läuft die Einarbeitung ab und gibt es dafür einen konkreten Plan?
    2. 2. Was werden meine Aufgaben sein?
    3. 3. Wer ist mein Ansprechpartner?
    4. 4. Wie oft bekomme ich Rückmeldung zu meiner Arbeit?
    5. 5. Können wir vorab gemeinsam Ziele für das Praktikum festlegen?
    6. 6. Wie kann ich mich schon vorab auf das Praktikum vorbereiten?
    7. 7. Bekomme ich eigene Projekte?
    8. 8. Gibt es die Möglichkeit in mehrere Abteilungen hinein zu schnuppern?
    9. 9. Was erwarten Sie von einem guten Praktikanten?
    10. 10. Besteht nach dem Praktikum die Möglichkeit der Weiterbeschäftigung?

„Haben Sie jetzt noch Fragen an uns?“ – das klassische Ende eines Vorstellungsgesprächs. Wenn du diesen Satz hörst, weißt du es ist vorbei. Deine Gegenüber haben sich längst ein Bild von dir gemacht und wissen insgeheim bereits, ob sie dich wollen. Nicht so voreilig! Denn diese letzte Frage, die nach den eigenen Fragen, kann die alles Entscheidende und damit dein Schlüssel zum Praktikumsplatz sein.

Es ist ganz normal, dass du dich nach einem längeren Bewerbungsgespräch erst einmal völlig überfahren fühlst. Aber die Chance selbst nachzuhaken solltest, ja darfst du dir nicht entgehen lassen. Die Personalverantwortlichen jeder Firma erwarten Rückfragen von ihren Bewerbern. Stellst du keine oder die Falschen, wirft das kein gutes Licht auf dich. Zumal der letzte Eindruck der ist, der hängen bleibt – mehr als alles was du zuvor gesagt hast.

Fragen über Fragen – aber warum?

Wer keine Fragen stellt ist entweder nicht wirklich interessiert oder einfach zu schüchtern. Das denken Personaler, wenn du im Bewerbungsgespräch zwar brav antwortest, selbst aber nichts wissen möchtest. Beides kommt nicht gut an in der Geschäftswelt. Besonders im Umgang mit Kunden, wenn ein offenes Wesen erwartet wird, sind scheinbare Hemmungen fehl am Platze. Mit deinen Fragen signalisierst du also dein ehrliches Interesse am Unternehmen und an deinen Aufgaben. Du unterstreichst deine Zielstrebigkeit, deine Aufgeschlossenheit und deine Lernwilligkeit – alles Eigenschaften, die im Berufsleben unerlässlich sind. Darüber hinaus merkt dein Gegenüber, das du dich mit der Firma, ihrem Profil und dem was dich dort an Herausforderungen erwartet bereits vertraut gemacht hast. Gute Vorbereitung ist immer ein Pluspunkt im Bewerbungsgespräch.

Und natürlich darfst du nicht vergessen: Das ist deine Chance deinen potenziellen Arbeitgeber näher kennenzulernen und einen tieferen und echten Einblick in die Betriebsstrukturen und alltäglichen Arbeitsabläufe zu erhaschen – über die werbewirksame Website hinaus. Ob du deine Erkundigungen erst zum Schluss, in gebündelter Form, einholst oder bereits während der Unterhaltung Zwischenfragen stellst, ist übrigens dir überlassen – vorausgesetzt natürlich du fällst deinem Gesprächspartner nicht ins Wort und unterbrichst ihn mit deiner Wissbegier rüde in seinen Ausführungen.

Es gibt keine dummen Fragen … – nur peinliche!

Während eines Vorstellungsinterviews prasseln eine Menge Eindrücke auf dich ein und du hast viel zu verarbeiten. Da ist es nicht verwunderlich, wenn dir schlicht und einfach nichts einfällt, was du fragen könntest. Umso wichtiger ist es, dass du dich schon vor dem Gespräch vorbereitest. Notiere dir einige Nachfragen und nimm diese Notizen mit. So kannst du auch ganz einfach alles durchstreichen, worauf du im Laufe der Unterhaltung längst eine Antwort erhalten hast. Neue Unklarheiten, die sich ergeben, kannst du hingegen schriftlich festhalten, um sie nicht zu vergessen.

Fragen stellen: ja – Löcher in den Bauch fragen: nein!

Optimal sind drei bis vier Fragen, bei denen du darauf achten solltest, wie du sie stellst. Formulierst du sie so das sie nur mit „ja“ und „nein“ beantwortet werden können hast du keinerlei Mehrwert davon. Ein Beispiel: Du möchtest wissen, wie viele Praktikantenstellen es gibt. Unnütz wäre in diesem Fall zu fragen: „Beschäftigen Sie mehrere Praktikanten?“. Stattdessen solltest du auf „Wie viele Praktikanten arbeiten denn insgesamt in der Firma?“ setzen. Auf diese Weise erfährst du womöglich gleich noch, in welchen Abteilungen sie beschäftigt sind.

Erkundigungen über Kollegen, Vorgesetzte oder Aufgabenstellung sind jederzeit möglich. Vielleicht bringen dich aber auch die Stellenanzeige oder die Firmenwebsite auf gute Ideen für geeignete Nachfragen. Mit Vorsicht solltest du auf alle Fälle die Themen Bezahlung, Urlaub und Arbeitszeiten angehen. Hier kann beim Arbeitgeber schnell ein falsches Bild entstehen. Spricht er diese Punkte nicht von selbst an, kannst du ganz zum Schluss noch mal dezent darauf zu sprechen kommen – aber erst nachdem das was du sonst noch wissen wolltest, beantwortet ist.

Da hat sich jemand Gedanken gemacht

Deine Fragen sollten nicht aufgesetzt oder erzwungen wirken. Vielmehr sollen sie deine Motivation und dein Interesse verdeutlichen. Ziel ist es doch die Personalverantwortlichen von dir, deiner Arbeitseinstellung und deinem Lern- und Leistungswillen zu überzeugen. Und mit diesen Fragen wird dir das auch gelingen.

1. Wie läuft die Einarbeitung ab und gibt es dafür einen konkreten Plan?

Du weißt sofort, woran du bist und ob die Firma dich wirklich ausbilden will oder ob du nur als billige Arbeitskraft fungierst. Außerdem ist es besser schon vorher zu wissen das einen der „Sprung ins kalte Wasser“ erwartet, anstatt überraschend hineingeschubst zu werden.

2. Was werden meine Aufgaben sein?

Vielleicht kannst du an dieser Stelle etwas Information aus der Stellenanzeige einbauen und die Frage entsprechend erweitern à la „Im Inserat stand etwas von xy. Umfasst das auch z?“. Auf diese Weise findest du schnell heraus, ob dich das Praktikum deinem angestrebten Ziel wirklich näher bringt.

3. Wer ist mein Ansprechpartner?

Nicht zu wissen, an wen du dich wenden kannst, kostet dich unnötig Zeit und Nerven. Also kläre auf diese Weise von vornherein, wer dir mit Rat und Tat zur Seite steht. Du willst doch vorankommen, oder?

4. Wie oft bekomme ich Rückmeldung zu meiner Arbeit?

Die Verantwortlichen sehen das ihnen jemand gegenübersitzt, der kritikfähig ist und stets bestrebt, sich zu verbessern. Genau diese Praktikanten sucht jede Firma.

5. Können wir vorab gemeinsam Ziele für das Praktikum festlegen?

Da möchte jemand selbst vorankommen und auch den Betrieb mit seiner Unterstützung voranbringen. Wunderbar.

6. Wie kann ich mich schon vorab auf das Praktikum vorbereiten?

Die Personaler werden beeindruckt sein von so viel Einsatzbereitschaft. Und du kannst dir noch einmal ganz in Ruhe die wichtigen Themengebiete ansehen, dein Wissen auffrischen und gleich am ersten Tag damit Eindruck schinden.

7. Bekomme ich eigene Projekte?

Jung, dynamisch, engagiert, zielstrebig – der Traumpraktikant für jedes Unternehmen und als der willst du dich ja präsentieren.

8. Gibt es die Möglichkeit in mehrere Abteilungen hinein zu schnuppern?

Über den eigenen Tellerrand hinauszublicken kann nie schaden und signalisiert Aufgeschlossenheit.

9. Was erwarten Sie von einem guten Praktikanten?

Deine Bereitschaft, die dir gebotene Chance zu nutzen, und das Interesse an den Ansprüchen des Arbeitgebers machen deutlich das du Interesse am Betrieb hast und dich ins Zeug legen willst, um zu überzeugen und eventuell sogar längerfristig zu bleiben.

10. Besteht nach dem Praktikum die Möglichkeit der Weiterbeschäftigung?

Zum einen weißt du gleich, wie deine Chancen stehen, vielleicht als Werkstudent zu bleiben und danach oder direkt im Anschluss an dein Praktikum in ein Angestelltenverhältnis übernommen zu werden. Zum anderen sieht das Unternehmen, das du dich mit ihm identifizierst und bleiben willst.

Ebenfalls stets willkommen sind übrigens fachspezifische Fragen, die deinem Gesprächspartner gleich einen Eindruck von deinem Wissen vermitteln. Er sieht, dass die Firma von dir profitieren kann – welch besseren Grund könnte es wohl geben, jemanden als Praktikanten einzustellen?

Bild: Tanja Tänzer
Tanja Tänzer (32 Artikel)

Tanja Tänzer hat Medien- und Kommunikationsmanagement an der Mediadesign Hochschule in Berlin studiert. Während Ihres Studiums hat sie bei verschiedenen Internetunternehmen im Bereich Content Management und Redaktion gearbeitet. Seit kurzem unterstützt Sie das Team von praktikumstellen.de mit täglich knackig frischen News und Artikeln für unsere Leserschaft.

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