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Lebenslauf Tipps und Muster für die erfolgreiche Bewerbung

Lebenslauf Tipps und Muster für die erfolgreiche Bewerbung
© Antonio Guillem | shutterstock.com
Inhalt:
  1. Noch keine Berufserfahrung? Tipps für mehr „Fülle“ im Lebenslauf
  2. Lücken im Lebenslauf?
  3. Das Layout für deine Praktikums-Bewerbung
  4. Das Bewerbungsfoto
  5. Bewerbungs-Tipps für Praktikanten: Der Lebenslauf

Im nächsten Teil unserer Bewerbungstipps für Praktikanten geht es um den Lebenslauf. Dieses Dokument dient der Darstellung deines bisherigen Werdeganges. Da die meisten angehenden Praktikanten bisher nur die Schulbank drückten, können nicht allzu viele Stationen aufgelistet werden. Aber einen leeren Zettel will man ja schließlich nicht abgeben. Angaben über den Besuch der Grundschule oder über irgendwelche peinlichen Nebenjobs aus der Jugend sind irrelevant für die ausgeschriebene Praktikumsstelle und würden eh nur dem Zweck dienen, mehr aufs Papier bringen zu können. Du siehst: Das Verfassen eines Lebenslaufes für ein Praktikum ist also gar nicht so einfach. Wir zeigen dir, wie du trotz weniger Erfahrungen in der Jobwelt einen ansprechenden Lebenslauf gestalten kannst!

Noch keine Berufserfahrung? Tipps für mehr „Fülle“ im Lebenslauf

Im Grunde genommen ist es gar nicht so schlimm, dass du auf deinem Lebenslauf für ein Praktikum noch keine oder nur sehr wenig Berufserfahrung anführen kannst. Denn auch die Personalverantwortlichen in einem Unternehmen wissen, dass ein Praktikum eben genau dafür da ist, einem Schüler oder Studenten erste Praxiserfahrungen zu ermöglichen. Wer einen Praktikumsplatz ausschreibt, weiß das und sucht nicht nach einem Branchenkenner, sondern eben nach einem Anfänger. Ein absolutes No Go wäre, auf dem Lebenslauf zu lügen. Wenn du bisher noch kein anderes Praktikum absolviert oder noch keinen Nebenjob ausgeübt hast, dann ist auch das vollkommen in Ordnung. Wer sich einzelne Stationen in seinem Lebenslauf ausdenkt, droht spätestens im Vorstellungsgespräch aufzufliegen. Geschulte Personaler erkennen sofort, ob ein Bewerber die Wahrheit gesagt hat oder seinen Lebenslauf „frisiert“ hat. Kommt die Lüge ans Licht, so hast du deine Chancen, jemals für diesen Arbeitgeber tätig sein zu können, vermutlich für immer verspielt.

Unser Tipp für mehr Input auf dem Lebenslauf, trotz weniger Berufserfahrung, ist die Aufzählung deiner Fähigkeiten. Verfügst du über besondere Soft Skills? Sprichst du mehrere Fremdsprachen? Übst du irgendein Ehrenamt aus? Bist du Mitglied in einem Verein oder hast besondere Hobbys? Auch die Teilnahme an Seminaren, die zu der Praktikumsstelle passen, auf die du dich bewirbst, kann im Lebenslauf genannt werden. Du hast bereits ein Praktikum absolviert? Dann solltest du diese Tatsache unbedingt in deinen Lebenslauf aufnehmen! Um für mehr „Fülle“ zu sorgen kannst du neben dem Unternehmen auch deine Aufgaben in diesem Praktikum auflisten. Notiere stichpunktartig, welche Qualifikationen du dort erworben hast. Mit dieser kleinen Aufzählung bleibt dein Lebenslauf gut strukturiert und auch nicht zu leer. Solche berufsbezogenen Erfahrungen aufzuschreiben ist wesentlich sinnvoller, als die Information, welchem Beruf deine Eltern nachgehen oder ob du Geschwister hast. Solche Angaben lässt man heutzutage eher weg.

Lücken im Lebenslauf?

Du hast deinen Wunsch-Studienplatz nicht gleich erhalten und musstest einige Wartesemester überbrücken? Oder wolltest du zwischen Abitur und Studium einfach mal ein Jahr pausieren? Diese Entscheidungen solltest du auf keinen Fall unter den Tisch fallen lassen. Schnell fällt auf, wenn in deinem Werdegang plötzlich ein Jahr fehlt. Dies wirft in der Personalabteilung Fragen auf. Um zu vermeiden, dass diese sogenannten Lücken im Lebenslauf negativ ausgelegt werden, solltest du auch solche Überbrückungs-Zeiten auflisten und dazuschreiben, was du in dieser Zeit gemacht hast. Welchen Aktivitäten bist du in deiner freien Zeit nachgegangen? Wer die Zeit dazu genutzt hat, viel zu reisen, fremde Kulturen kennenzulernen oder womöglich eine Sprache gelernt hat, kann damit immer punkten. Auch die Ausübung eines Nebenjobs um berufsbezogene Kenntnisse zu erlangen ist ein erwähnenswerter Punkt. Auf gar keinen Fall solltest du versuchen, Lücken im Lebenslauf zu vertuschen. Solange du diese erklären kannst stellen sie kein Manko in deiner Bewerbung für ein Praktikum dar.

Das Layout für deine Praktikums-Bewerbung

Der Lebenslauf unterscheidet sich wesentlich von einem Anschreiben. Er dient in erster Linie dazu, möglichst schnell zu erkennen, welche Erfahrungen der Bewerber in seiner bisherigen beruflichen Laufbahn gesammelt hat. Klar, schlicht und übersichtlich. So sollte ein Lebenslauf gestaltet sein. Ein Personaler sollte auf einen Blick erkennen, in welchem Abschnitt welche Informationen über dich zu finden sind. Zudem sollte der Aufbau tabellarisch sein. Dabei kannst du dir selbst aussuchen, ob du chronologisch oder antichronologisch vorgehst. Viele bevorzugen einen chronologischen Aufbau, wobei man mit der ersten Station beginnt. Immer öfter findet man jedoch auch Lebensläufe, in denen mit der aktuellen Station begonnen wird. Es liegt ganz bei dir wie du in dieser Frage vorgehen möchtest. In jedem Fall empfiehlt es sich, schulische und praktische Erfahrungen zu bündeln und als Oberthemen zu verwenden. Weitere Gliederungspunkte für deinen Lebenslauf könnten Auslandserfahrungen sein, besondere Qualifikationen oder auch Sonstiges.

Das Bewerbungsfoto

Im Gegensatz zu einigen anderen Ländern ist das Bewerbungsfoto in Deutschland in der Regel jeder Bewerbungsmappe beigefügt. Es kann entweder einzeln auf dem Deckblatt platziert werden, oder noch immer ganz klassisch auf dem Lebenslauf. Bei der Auswahl des Bewerbungsfotos ist es wichtig, auch wirklich ein reines Bewerbungsfoto zu verwenden. Profilbilder, Schnappschüsse aus dem letzten Urlaub, ein Passfoto oder Ähnliches sind ein absolutes No Go! Für das Bewerbungsfoto sollte nichts anders in Frage kommen, als eben genau das, ein Bewerbungsfoto. Kein Automaten-Foto, sondern ein gut geschossenes Bild vom Fotografen. Dabei kannst du auch ruhig ein Hemd, eine Bluse, ein Anzug oder eine Krawatte anziehen. Damit zeigst du, dass dir deine Bewerbung um dieses Praktikum wichtig ist.

Bewerbungs-Tipps für Praktikanten: Der Lebenslauf

Du hast bereits erfahren, wie du deinen Lebenslauf für ein Praktikum gestalten kannst, wenn du nicht so viel Berufserfahrung hast. Diejenigen, die in Ihrem Studium schon weiter fortgeschritten sind, haben unter Umständen schon etliche Praktika absolviert und auch schon den ein oder anderen Nebenjob ausgeübt. In so einem Fall kann es schnell passieren, dass der Lebenslauf eine Seite überschreitet. Eigentlich kein Problem, denn dieser darf in der Regel bis zu zwei Seiten lang sein. Dies passt aber viel eher zu Arbeitnehmern, die schon Jahre oder gar Jahrzehnte arbeiten und viele berufliche Stationen hinter sich haben. Als Student sollte ein Lebenslauf von einer DIN A4 Seite vollkommen ausreichen. Achte also darauf, dass dein Lebenslauf für die Praktikums-Bewerbung nicht zu lang ausfällt. Wenn du so viel Praxis-Erfahrung hast, dass du dir aussuchen kannst, welche Stationen du aufzählst und welche du weglässt, dann entscheide dich für diejenigen, die besonders nah an der ausgeschriebenen Praktikumsstelle sind.

Achte auch beim Lebenslauf auf Individualität. Wer an jedes Unternehmen immer den gleichen Lebenslauf schickt und die Inhalte mit Copy und Paste übernimmt, geht nicht präzise genug auf die einzelnen ausgeschriebenen Stellen ein. Für jede Bewerbung um einen Praktikumsplatz solltest du herausfinden, was genau gesucht wird, und mit der Gestaltung deiner Bewerbungsunterlagen individuell darauf eingehen. Achte zudem auf die Formalitäten, kontrolliere deinen Lebenslauf auf Rechtschreibfehler und achte darauf, keine doppelten Leerzeichen zu haben oder andere Formatierungsfehler. Keine Eselsohren, eine saubere Unterschrift, das gleiche Datum wie auch auf dem Anschreiben, sowie ein ordentliches Einkleben des Bewerbungsfotos runden deinen perfekten Lebenslauf ab!

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