praktikumsstellen.de Bewerbungstipps Die Top 7 No Go's in der Bewerbung um einen Praktikumsplatz

Die Top 7 No Go's in der Bewerbung um einen Praktikumsplatz

Die Top 7 No Go's in der Bewerbung um einen Praktikumsplatz
© Jane Kelly / shutterstock.com
Inhalt:
  1. Die Top 7 No Go's in der Bewerbung 
    1. 1. Unpersönlich
    2. 2. Rechtschreibfehler
    3. 3. Fehlende Individualität
    4. 4. Falsche Perspektive
    5. 5. Lügen
    6. 6. Arroganz
    7. 7. Nicht auf den Punkt kommen
  2. Fazit:

Bewerbungs-Sünden sind schnell begangen. Ein kleiner Rechtschreibfehler hier, ein paar Anhänge zuviel dort – und schon sind da 2 No Go's, die einem den heiß begehrten Praktikumsplatz kosten könnten. Fehler in der Bewerbung kommen häufiger vor, als man denkt. Immer wieder berichten Personaler von den größten No Go's, die ihnen tagein tagaus begegnen. Die Top 7 der schlimmsten No Go's in der Bewerbung haben wir im Folgenden für dich zusammengefasst, damit du von vornherein darauf achten und diese umgehen kannst! Bei deiner Suche nach passenden Praktikumsstellen und dem anschließenden Bewerbungsprozess wünschen wir dir viel Erfolg!

Die Top 7 No Go's in der Bewerbung 

1. Unpersönlich

Die meisten Stellenausschreibungen verfügen am Ende über Kontaktdaten, sodass du eine Adresse und einen Ansprechpartner hast. Dieser Ansprechpartner soll der Empfänger deiner Bewerbung um einen Praktikumsplatz sein. Liest der Personaler aber nur ein „Sehr geehrte Damen und Herren“, entsteht schnell der Eindruck, dass sich der Bewerber die Stellenausschreibung nicht einmal bis zum Ende durchgelesen hat, und daher auch nur wenig Interesse an der Praktikumsstelle haben kann. Oder aber, die Mitarbeiter in der Personalabteilung könnten sich denken: Wenn der Bewerber sich nicht die Mühe gemacht hat, den richtigen Ansprechpartner zu benennen, dann hat sich dieser vermutlich auch nicht die Mühe gemacht, den Rest der Bewerbung an das Unternehmen anzupassen. Und so ein Standard-Anschreiben, dass immer wieder per Copy und Paste an dutzende Arbeitgeber verschickt wird, möchte sich kein Personaler durchlesen.

2. Rechtschreibfehler

Bewerbungsunterlagen sollten absolut fehlerfrei sein! Schleicht sich hier und da doch mal ein kleiner Fehler ein, kann man bei einem Informatiker oder Mathematiker mal ein Auge zudrücken. Bei Personen, die ein Praktikum in einem Bereich absolvieren möchten, in dem es im weitesten Sinne auch um Kommunikation geht, sind Rechtschreibfehler schnell ein Ausschlusskriterium! Wenn du dich also um einen Praktikumsplatz im Bereich Journalismus bewirbst oder ein Praktikum in der Medienbranche absolvieren willst, dann achte ganz besonders darauf, dass dein Anschreiben fehlerfrei ist!

3. Fehlende Individualität

Beginnst du dein Anschreiben mit: „hiermit bewerbe ich mich um einen Praktikumsplatz als ...“, dann fängt in der Personalabteilung bereits das große Gähnen an. Auch beim Aufzählen deiner Stärken und Schwächen oder beim Benennen deiner Soft Skills ist Individualität gefragt! Vermeide Standard-Sätze wie: „ich bin teamfähig, ehrgeizig und belastbar“. Diese Stärken oder Soft Skills schreibt so gut wie jeder Bewerber in sein Anschreiben. Ein No Go in der Bewerbung, vor allem dann, wenn die Konkurrenz groß ist und du aus der Masse herausstechen willst. Überzeuge mit Individualität und versuche darzustellen, warum ausgerechnet du der oder die perfekte Praktikant/Praktikantin für den Betrieb bist. 

4. Falsche Perspektive

In einer Bewerbung hat man nur wenig Platz, um das Unternehmen davon zu überzeugen, warum man ein geeigneter Kandidat/-in wäre. Viele Bewerber machen dabei den Fehler, lediglich von sich und ihren Leistungen zu berichten. Natürlich ist es wichtig zu schreiben, welche Qualifikationen man mitbringt – doch diese Info finden die Personaler ja bereits im Lebenslauf. Das Anschreiben sollte viel mehr dafür genutzt werden zu schreiben, welchen Mehrwert man dem Unternehmen bieten kann. Schreibe also nicht nur aus einer egozentrischen Perspektive. Überlege dir, was du als Praktikant oder Praktikantin tun kannst, damit dein potenzieller Praktikumsbetrieb am meisten davon profitieren würde, ausgerechnet dich einzustellen.

5. Lügen

Das man in seinen Bewerbungsunterlagen nicht schummeln sollte, dürfte Jedem klar sein. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass sich Bewerber etwas einfallen lassen, um ihren Lebenslauf ein wenig zu frisieren. Meist aus der Not heraus, dass viele Unternehmen auf der Suche nach Praktikanten sind, die bereits praktische Erfahrungen auf einem bestimmten Gebiet gesammelt haben. Diese Praxiserfahrung fehlt häufig, denn so ein Studium lässt nicht allzu viel Zeit, um immer wieder ein Praktikum absolvieren zu können. Aus diesem Grund wird einfach mal ein Praktikum im Lebenslauf genannt, welches nie absolviert wurde. Hier findest du nützliche Tipps für eine Bewerbung ohne Berufserfahrung! Lügen fallen früher oder später immer auf und können dir deine Chancen sowohl auf den Praktikumsplatz als auch für eine eventuelle Übernahme danach für immer ruinieren. Lügen ist ein absolutes Bewerbungs-No-Go! Ehrlich währt immer noch am längsten. 

6. Arroganz

Ein weiteres No Go in der Bewerbung ist Überheblichkeit und Arroganz. Sätze wie: „ich bin mir sicher, dass meine Qualifikationen die meiner Mitbewerber bei Weitem überschreiten.“ oder auch Sätze wie „Sie werden keinen Kandidaten finden, der besser für diesen Praktikumsplatz geeignet ist als ich“ kommen alles andere als gut an. Selbstbewusstsein ist zwar eine wichtige Eigenschaft im Berufsleben, doch mit solchen Formulierungen kann der Schuss schnell nach hinten losgehen. Klar, du möchtest ja mit deinem Anschreiben zeigen, dass du der oder die beste Wahl für den Praktikumsplatz bist, doch sollte dies ein wenig subtiler geschehen. Um diesen häufigen Bewerbungsfehler zu vermeiden, solltest du dich darauf konzentrieren, den Mehrwert den du dem Unternehmen bieten kannst überzeugend darzustellen.

7. Nicht auf den Punkt kommen

Ein Anschreiben sollte den Umfang von einer DIN A4 Seite nicht überschreiten. Du solltest darauf achten, dass du diese Angabe auch einhältst, denn als angehende Fachkraft solltest du in der Lage sein, dein Anliegen präzise darzustellen und mit den richtigen Argumenten schnell davon zu überzeugen, dass du ein geeigneter Praktikant/-in wärst. Ein viel zu langes Anschreiben deutet darauf hin, dass du dich unter Umständen nicht klar und präzise ausdrücken kannst und deshalb um den heißen Brei redest. Ein weiteres No Go in der Bewerbung um einen Praktikumsplatz: Viel zu viele Anlagen. Es ist nicht notwenig, jedes Abschlusszeugnis und alle Urkunden, die du im Laufe deines Lebens angesammelt hast, an deine Bewerbungsunterlagen anzuhängen. Das verursacht nur jede Menge Chaos auf dem Schreibtisch des Personalers. Mit zwei bis drei Anlagen bist du bestens bedient! 

Fazit:

Bewerbungen sind seit jeher eine Wissenschaft für sich. Sie bergen eine ganze Reihe unterschiedlichster Stolpersteine, die es zu vermeiden gilt. Mit unseren Top 7 No Go's in der Bewerbung solltest du aber gut vorbereitet und gegen alle Fehler gewappnet sein! Gib dir beim Schreiben jeder einzelnen Bewerbung viel Mühe, auch wenn es sich dabei „nur“ um eine Bewerbung um eine Praktikumsstelle handelt. Ein Praktikum hat schon vielen Studierenden die Tür in ihre Wunsch-Branche geöffnet und so manch einen Berufseinstieg geebnet! Mit Individualität, maßgeschneiderten Argumenten und dem Verzicht auf Floskeln sollte einer Einladung zu einem Vorstellungsgespräch nichts mehr im Wege stehen! Viel Erfolg!

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