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Absage statt Zusage: So gehst Du mit einer Bewerbungsabsage richtig um

Absage statt Zusage: So gehst Du mit einer Bewerbungsabsage richtig um
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Inhalt:
  1. Ärger dich über die Bewerbungsabsage
  2. Erkundige dich nach einem Feedback beim Unternehmen
    1. Beispiel Absagen eines Unternehmens
  3. Versuch mögliche Gründe für die Absage festzustellen
    1. Mögliche Gründe für eine Absage 

Das ewige Suchen nach einer freien Praktikumsstelle und die Erarbeitung einer perfekten Bewerbung sind manchmal leider umsonst: Denn es kann auch eine Absage auf eine Bewerbung erfolgen. Nach langer Wartezeit kommt diese Nachricht per E-Mail oder per Post und der große Aufwand scheint zunächst umsonst gewesen zu sein. Es ist für dich sicherlich eine große Enttäuschung, da Du dir doch so viel Mühe für deine Bewerbung gegeben hast. Wie geht man mit einer Absage für ein Praktikum um? Den Kopf in den Sand stecken und das Bewerbungsschreiben sein lassen? Nein-mit diesen Schritten kannst du aus der Bewerbungsabsage etwas Gutes machen:

Ärger dich über die Bewerbungsabsage

Dieser Schritt klingt zunächst etwas banal, aber ist hilfreich, damit Du die Absage richtig verdauen kannst. Du darfst dich über die Absage ärgern und auch sauer sein, denn deine Mühe hat sich nicht bezahlt gemacht und im Endeffekt war die Bewerbung umsonst. Lass deinen Emotionen freien Lauf, so kannst Du Dampf ablassen und deinen Frust los werden. Jedoch solltest Du den Kopf nicht in den Sand stecken, kurzes Dampf ablassen und ärgern ist vollkommen normal und sinnvoll, so kannst Du mit dieser Bewerbung abschließen.

Erkundige dich nach einem Feedback beim Unternehmen

Oft erfolgt auf die Absage einer Bewerbung keine nachvollziehbare Begründung des Unternehmens, weshalb es keine Zusage für das Praktikum gibt. Das führ oft dazu, dass Bewerber die Entscheidung des Unternehmens nicht nachvollziehen können und Zweifel aufkommen. Typische Standardabsagen, wie die Folgenden, sorgen für Selbstzweifel und Demotivation der Bewerber:

Beispiel Absagen eines Unternehmens

(1)

Sehr geehrte/r BEWERBER(IN),

vielen Dank für Ihre Bewerbung und das in UNTERNEMEN gesetzte Vertrauen.

Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir uns im Bewerbungsprozess für einen anderen Kandidaten entschieden haben, der unserem Qualifikationsprofil für dieses Praktikum noch treffender entspricht. 

Es tut uns leid, dass wir Ihnen keine positive Nachricht mitteilen können. 
Wir wünschen Ihnen für Ihre berufliche und private Zukunft alles Gute.

(2)

Sehr geehrte/e BEWERBER(IN),

Wir möchten Ihnen für Ihre Bewerbung und das in unser Unternehmen gesetzte Vertrauen danken. Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir Ihnen kein Berufspraktikum bei uns anbieten können. Es tut uns leid, dass wir Ihnen keine positive Nachricht geben können. 

Für Ihre berufliche Zukunft wünschen wir Ihnen alles Gute. 

Deshalb solltest du dich auf jeden Fall bei dem Unternehmen erkundigen und dir ein Feedback einholen. Du kannst das Unternehmen zwar nicht umstimmen, jedoch kannst Du wertvolle Hinweise erhalten, was der ausschlaggebende Punkt für eine Absage war. Wenn Du Glück hast, gibt dir das Unternehmen keine Standardantwort und begründet die Absage vernünftig. Deshalb ist eine Bewebrungsabsage nicht nur negativ zu sehen, sondern Du solltest es als Erfahrung für deine weitere Bewerbungsphase werten. Du kannst aus deinen Fehlern lernen, wenn Du dich nach diesen bei dem Unternehmen erkundigst.

Versuch mögliche Gründe für die Absage festzustellen

Wenn du die Absage von einem Unternehmen bekommen hast, das nicht grade hilfreiche Gründe und Auskünfte über die Absage liefert, kannst Du jedoch selbst versuchen den Grund herauszufinden. Schau dir die Bewerbungsunterlagen an und/oder lass es noch einmal Freunde oder Familienmitglieder lesen. Das solltest Du natürlich im besten Fall vor dem Abschicken der Bewerbung machen, aber manchmal vergisst man es vor lauter Aufregung.

Natürlich könntest Du die Fehler auch im Unternehmen suchen und somit jemand anderen den schwarzen Peter zu schieben. Vielleicht ist die Absage dann zunächst erträglicher, aber nützlicher ist es, wenn du die Bewerbungsunterlagen kritisch reflektierst. Was hättest Du besser machen können? Hast Du einen wichtigen Teil ausgelassen oder ungenügend ausgeführt? 

Mögliche Gründe für eine Absage 

1. Dir fehlen notwendige Qualifikationen

Ja auch für ein Praktikum können bestimmte Voraussetzungen bestehen, dazu gehören eventuell auch Qualifikationen. So kann es zum Beispiel sein, dass Du für ein Praktikum einen bestimmten Schulabschluss benötigst, da der Beruf im allgemeinen z.B. nur mit einem Realabschluss ausgeübt werden kann. Erfüllst Du diese Qualifikation nicht, ist eine Absage erklärlich. 

Auch kann es sein, dass Du für das Praktikum bestimmte Sprach- oder Computerkenntnisse besitzen musst, welche Du nicht nachgewiesen oder betont hast. Deshalb solltest Du dir bei jeder Bewerbung die Anforderungen und Qualifikationen für das gewünschte Praktikum genau durchlesen. In Zukunft solltest Du bei jeder Bewerbung auch alle Qualifikationen nachweisen, vorausgesetzt Du erfüllst diese.

2. Du hast erhebliche Fehler in der Bewerbung gemacht

Es ist Fakt, dass zu einer Bewerbung schriftliche Texte gehören und leider schleichen sich dort oft Fehler ein. Es ist keine Seltenheit, dass sich Bewerber mit dem Verfassen der Bewerbung im Wege stehen. Besonders das Anschreiben bereitet oft Schwierigkeiten, deshalb solltest Du dir deine gesamte Bewerbung genau anschauen und gut durchlesen, denn vielleicht sind auch dir fatale Fehler unterlaufen. 

Absolute No-Gos sind zum Beispiel den Firmennamen falsch zu schreiben oder den Ansprechpartner falsch anzusprechen. Deshalb solltest Du die Bewerbung gründlich Korrekturlesen oder jemanden mit guten Deutschkenntnissen um Hilfe bitten. Weitere hilfreiche Tipps für eine gute Bewerbung findest Du hier

3. Es gibt keine Praktikumsstelle 

Vielleicht hast Du eine Bewerbung geschrieben, ohne auf eine Stellenanzeige zu reagieren. Hierbei handelt es sich um eine Initiativbewerbung, also eine Bewerbung für ein Praktikum aus eigener Motivation. Bei diesem Vorgehen musst Du wirklich Glück haben, dass der Betrieb zu deinem gewünschten Zeitraum einen Praktikanten sucht oder allgemein Praktikanten betreut. Denn nicht jedes Unternehmen bietet einen Praktikumsplatz an, weshalb Du bei einer Bewerbung ohne Stellenanzeige eher selten eine Zusage erhältst. Bewirb dich doch auf ausgeschrieben Praktikumsstelle, so ist eine Zusage viel wahrscheinlicher. Natürlich spielt auch die Bekanntheit des Unternehmens eine Rolle, so ist ein Praktikum bei einem Global Player vermutlich schwieriger zu bekommen, als bei einem kleinen unbekannten Unternehmen.  

Also, auch wenn Du eine Absage bekommen hast, versuch ein positives Fazit daraus zu ziehen und das Beste daraus zu machen. Nimm die Fehler und Meinungen an und versuche dich dementsprechend bei der nächsten Bewerbung zu bessern. Viel Erfolg bei der Suche nach deinem Traumpraktikum!



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